Veranstaltung

16 Aktionstage gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Die 16 Aktionstage gegen geschlechtsspezifische Gewalt sind eine internationale Kampagne, die jedes Jahr zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, und dem 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, veranstaltet wird.

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16 Aktionstage gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Von unserem Zuhause bis in Ihr Zuhause

Die 16 Aktionstage gegen Gewalt an Frauen sind eine internationale Kampagne, die jedes Jahr zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, und dem 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, veranstaltet wird.

In diesem Jahr und insbesondere angesichts der Einschränkungen, die vielen von uns als Reaktion auf COVID-19 auferlegt wurden, hebt der Ökumenische Rat der Kirchen die Verbindungen zwischen dem Haushalt Gottes und der grundlegenden Notwendigkeit hervor, unsere Häuser sicher und liebevoll zu gestalten. Der ÖRK ist sich bewusst, dass die Auswirkungen und Erfahrungen sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt überall auftreten können, und die durch COVID-19 notwendig gewordenen Abriegelungen haben die Verwundbarkeit vieler Frauen noch verstärkt. Jede und jeder von uns - in unserer Arbeit, in unserer Gemeinschaft, in unserem Zuhause - kann und sollte gegen geschlechtsspezifische Gewalt sprechen und handeln und sicherstellen, dass diejenigen, die Gewalt und Missbrauch erleben, Unterstützung und Sicherheit finden können.

Unter dem 2019 gestarteten Thema "From Our House to Yours: 16 Tage gegen sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt" werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ökumenischen Zentrums in Genf jeden Tag beten und über die Auswirkungen sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt in unserem Arbeits- und Dienstkontext nachdenken.  Wir laden alle ein, jeden Tag mit uns zu beten, und werden einige unserer Reflexionen über die sozialen Medien des ÖRK weitergeben.

Darüber hinaus bieten die Aktionstage die Gelegenheit, auch die Verbindungen zwischen dem oikos (Haus) und der oikoumene (die ganze bewohnte Erde) herauszustellen. Philip Potter, der ehemalige ÖRK-Generalsekretär, hat einmal versucht, dies mit folgenden Worten auszudrücken: „Durch die ökumenische Bewegung (die oikoumene) versuchen die Kirchen, die zusammen das Haus – das oikos – Gottes bilden, ihre Berufung zu leben und vor allen Menschen Zeugnis abzulegen.“

Folgen Sie uns und lesen Sie unsere Gedanken zum Thema in den sozialen Medien und machen Sie mit bei den #16Days #FromOurHouseToYours.

Links:

Engagement des ÖRK für gerechte Gemeinschaften für Frauen und Männer

Kampagne „Donnerstags in Schwarz“