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  • Die Notwendigkeit, sich auf das Wesentliche der ökumenischen Bewegung zu besinnen

    Dr. Agnes Abuom, die Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), spricht im folgenden Interview über die Tagung des ÖRK-Exekutivausschusses, die vom 17. bis 23. Mai 2021 stattgefunden hat. Der Exekutivausschuss hat auf dieser Tagung zuversichtlich in die Zukunft geblickt, in Erklärungen, pastoralen Botschaften und Aufrufen zum Gebet aber gleichzeitig auch die verschiedenen globalen Krisen thematisiert.

    Die Umstellung auf eine Programmarbeit per Online-Tools und auf Online-Andachten während der COVID-19-Pandemie sei für den ÖRK genau wie für den Rest der Welt eine Herausforderung gewesen, hatte Abuom erklärt, und in den Vorbereitungen auf die 11. ÖRK-Vollversammlung im kommenden Jahr in Karlsruhe, Deutschland, sei die Situation „eine große Belastung“ für die gesamte ökumenische Familie gewesen.

  • Der ÖRK beantwortet Ihre Fragen über Impfstoffe

    Während der  Weltimpfwoche setzt sich der Ökumenische Rat der Kirchen gemeinsam mit UNICEF und anderen internationalen Organisationen für Impfungen zur Verbesserung der Gesundheit weltweit ein. Nachstehend beantwortet Dr. Mwai Makoka, ÖRK-Programmreferent für Gesundheit und Heilung, oft gestellte Fragen über Impfstoffe. Er gibt einen kurzen Überblick über ihre Geschichte, geht auf die Rolle glaubensgestützter Gruppen ein und erklärt, warum Kinder und andere Personen so gefährdet sind, wenn sie nicht geimpft werden.

  • Ostjerusalem: Staatsbürgerschaft und Wahlrecht verweigert

    Der Status Jerusalems ist völkerrechtlich umstritten und der größte Streitpunkt dabei ist das mehrheitlich palästinensische Gebiet Ostjerusalem. Israel hatte 1975 erklärt, dass das „vereinigte Jerusalem“ Hauptstadt des Staates Israel sei, und damit die Rechte und Ansprüche der Palästinenser einfach ignoriert. Dem humanitären Völkerrecht zufolge ist Ostjerusalem militärisch besetztes Gebiet. Um einige der Probleme für die Bewohnerinnen und Bewohner Ostjerusalems besser zu verstehen, haben wir mit Nivin Sandouka gesprochen, die Mitglied der internationalen EAPPI-Referenzgruppe ist und in At Tur, einem palästinensischen Dorf auf dem Ölberg in Ostjerusalem, lebt.