World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Was wir tun

Prayers for peace at Imjingak during the WCC 10th Assembly. Oubunmi Adedoyin Badejo from Nigeria.

Die 10. ÖRK-Vollversammlung rief die Kirchen auf, sich auf einen Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens zu begeben. Dieser Aufruf wird die Ausrichtung der Arbeit des ÖRK in den kommenden Jahren bestimmen. Alle ÖRK-Programme wollen die Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner auf dieser gemeinsamen Reise unterstützen und Gerechtigkeit und Frieden in unserer Welt als Ausdruck unseres Glaubens an den dreieinigen Gott fördern.

Derzeit konzentriert der ÖRK seine Arbeit in drei Programmbereichen: Einheit, Mission und ökumenische Beziehungen, Öffentliches Zeugnis und Diakonie sowie Ökumenische Ausbildung.

Alle Programme übernehmen gemeinsam die Verantwortung für die Vertiefung der Beziehungen zu den Mitgliedskirchen und ökumenischen Partnern, für das spirituelle Leben, die Einbeziehung junger Menschen, den interreligiösen Dialog und die interreligiöse Zusammenarbeit sowie für den Aufbau einer gerechten Gemeinschaft von Frauen und Männern.

Erfahren Sie mehr:

Kirchen und Naher Osten: Solidarität und Zeugnis für den Frieden

Die Lage im Nahen Osten erfordert von den ökumenischen Partnern ein kollektives Engagement für Frieden und Gerechtigkeit, auf lokaler, nationaler, regionaler und internationaler Ebene. Der ÖRK zielt darauf ab, die Bemühungen der ökumenischen Bewegung für einen dauerhaften Frieden zu bündeln.

Gesundheit und Heilen

Das ÖRK-Programm Gesundheit und Heilen unterstützt die Netzwerkarbeit und den Dialog und fördert damit die Gesundheitsversorgung aller Menschen. In den Jahren 2017 und 2018 wird der ÖRK eine globale ökumenische Gesundheitsstrategie entwickeln, um bestehende und neue zukünftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung weltweit bewältigen zu können.

Religiöse Führungspersonen und HIV-Tests

Religiöse Führungspersonen und Glaubensgemeinschaften können sehr viel bewirken, um der Stigmatisierung im Zusammenhang mit HIV-Tests ein Ende zu machen! Wir können darauf hinweisen, dass es für jeden wichtig ist, seinen HIV-Status zu kennen, weil HIV ein Virus ist und kein moralischer Zustand.

Solidarität mit indigenen Völkern

Der ÖRK ist ein engagierter und zuverlässiger Partner der indigenen Völker, die ihr Land, ihre Identität, ihre Sprache verteidigen müssen und für das Überleben ihrer Kultur kämpfen.

Nahrung für das Leben

Das Globale Ökumenische Aktionsbündnis - seit 2015 vom ÖRK beherbergt - verfolgt mit dieser Kampagne zu Lebensmittelsicherheit und nachhaltiger Landwirtschaft das Ziel, Hunger auszurotten, ausreichende Ernährung zu fördern und nach gerechten und nachhaltigen Nahrungssystemen zu streben.

Ökumenische HIV- und AIDS-Initiativen und Advocacy (EHAIA)

Kirchen können eine Kraft des Wandels sein – Quelle der Heilung und der Hoffnung und Wegbegleiter für alle Menschen, die von HIV betroffen sind. EHAIA fördert die HIV-Kompetenz der Kirchen und arbeitet mit theologischen Institutionen zusammen, um das Thema HIV in die Lehrpläne zu integrieren.

Kirchen überwinden Rassismus

Die Arbeit des ÖRK zur Bekämpfung von Rassismus konzentriert sich auf die theologischen und kirchlichen Herausforderungen, vor denen die Kirchen stehen, wenn sie mit Rassismus in ihrer Mitte konfrontiert sind.

Migration und soziale Gerechtigkeit

Der ÖRK unterstützt die Kirchen bei ihrer Netzwerk- und Fürsprachearbeit für Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, und bei der Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen Migration, Rassismus und interreligiösen Beziehungen.

EDAN

Das Ökumenische Aktionsbündnis von und für Menschen mit Behinderungen

Bewahrung der Schöpfung und Klimagerechtigkeit

Im Mittelpunkt der Arbeit des ÖRK zum Thema Klimawandel stehen die Bewahrung der Schöpfung und Gerechtigkeit. Die Bibel lehrt, die Menschheit als Teil der einen Schöpfung zu verstehen, und ruft zur Sorge für den Garten Eden auf (1.Mose 2,15). Der Gott der Bibel ist ein Gott der Gerechtigkeit, der die verwundbarsten seiner Geschöpfe beschützt, liebt und für sie sorgt.

Ökumenische Theologie-Ausbildung

Die ökumenische theologische Ausbildung ist in allen Regionen der Welt für die Zukunft der ökumenischen Bewegung von grundlegender Bedeutung, denn durch sie können Kirchen enger zusammenwachsen. Der ÖRK und seine Partner wollen helfen, ein weltweites Netzwerk ökumenischer theologischer Institutionen zu schaffen, welches es ermöglichen wird, die Vielfalt des Christentums in den verschiedenen Kontexten zu analysieren und wertzuschätzen. Die Aktivitäten des ÖRK-Programms für ökumenische theologische Ausbildung (ETE) schaffen Möglichkeiten, ökumenisch orientierte Führungspersonen in den Kirchen auszubilden. Sie sind ein Schritt hin zu einem gleichberechtigten Zugang zu theologischer Ausbildung für alle, die im Dienst der Kirchen wirken möchten.

Gerechten Frieden fördern

Dieses Projekt ist ein integraler Bestandteil der Antwort des ÖRK auf Gewalt und gewaltsame Konflikte in der heutigen Welt. Es basiert auf jahrzehntelangen ökumenischen Diskussionen, ökumenischem Verständnis sowie ökumenischer Praxis und Advocacy. Das Projekt ist partizipatorisch gestaltet und auf aktives Handeln ausgerichtet. Es unterstützt Kirchen und kirchliche Gruppen dabei, Fortschritte auf dem Weg zu grösserer Einheit im Interesse des Friedens zu machen.

Ökumenisches Wassernetzwerk

Das ÖWN ist ein Netzwerk christlicher Kirchen und Organisationen, das sich weltweit für den Zugang der Menschen zu sauberem Wasser einsetzt.

Mission von den Rändern her

Als Ausdruck seines Engagements für Gerechtigkeit, Menschenwürde und Befreiung hat sich der ÖRK seit seiner Gründung als ein verlässlicher Partner an die Seite diskriminierter und ausgeschlossener Menschen gestellt. Mission von den Rändern her ist theologische Arbeit mit Rassismusopfern, indigenen Völkern, Dalits, Menschen mit Behinderungen.

Ökumenisches Netzwerk zur Stärkung von Frauen afrikanischer Herkunft

Das Ökumenische Netzwerk zur Stärkung von Frauen afrikanischer Herkunft (Pan African Women’s Ecumenical Empowerment Network, PAWEEN) soll als Plattform dienen für akademische Studien, geistliche Reflexion und Aktionen für Frauen afrikanischer Herkunft in allen Regionen der Welt. Das Netzwerk hat zum Ziel, die sorgfältige Pflege der Gemeinschaft von Männern und Frauen zu bekräftigen und zu bereichern.

ECHOS - Kommission für Jugend in der ökumenischen Bewegung

Dieses Gremium soll jungen Menschen ermöglichen, ihre Vision der ökumenischen Bewegung zu entfalten.

Begleitung von Kirchen in Konfliktsituationen

Der ÖRK begleitet Kirchen in Ländern, in denen Religion missbraucht wird, um Konflikte zu schüren, und unterstützt sie in ihrem Engagement für Veränderungen.

Ökumenische Vision des ÖRK

Diese Projekt interpretiert und vermittelt die Vision, die in der ÖRK-Grundsatzerklärung "Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Verständnis und einer gemeinsamen Vision des ÖRK" (CUV) von 1998 enthalten ist. Diese Vision soll der ökumenischen Bewegung dienen und deren Basis erweitern.

Jugend in der ökumenischen Bewegung

Dieses Projekt fördert die aktive Beteiligung von jungen Erwachsenen im Leben der Kirchen und der ökumenischen Bewegung und hilft ihnen helfen, Netzwerke aufzubauen und ihre Anliegen und Ideen zum Ausdruck zu bringen.

Engagement für ökologische Gerechtigkeit

Die Zusammenhänge zwischen Umweltzerstörung und sozio-ökonomischer Ungerechtigkeit stehen im Mittelpunkt des ÖRK-Engagements für ökologische Gerechtigkeit.