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Der Ökumenische Rat der Kirchen in Genf: Eine Pilgerreise zu Orten der ökumenischen Erinnerung

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) verabschiedet sich von seiner bisherigen Zentrale und verbindet damit die Hoffnung, schon bald in ein renoviertes Ökumenisches Zentrum zurückkehren zu können. Heute laden wir Sie zu einem Besuch ausgewählter Orte der ökumenischen Erinnerung in Genf ein, mit denen inspirierende Geschichten der ersten ökumenischen Organisationen und des ÖRK verbunden sind.

ÖRK-Exekutivausschusstagung bewirkt historischen Schritt auf Pilgerweg in Kolumbien

Zum Abschluss der Tagung des Exekutivausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Bogotá, Kolumbien, am 11. Juni können sich das ÖRK-Leitungsgremium und die kolumbianischen Gastgebenden der Tagung über historische Momente in einem Dialog freuen, die beispiellose Fortschritte auf dem Pilgerweg der Gerechtigkeit, der Versöhnung und der Einheit bedeuten.

Transformative Spiritualitäten für den Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens

German translation published in 2024

Die Kirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen befinden sich auf einem „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ – gemeinsam mit allen Menschen guten Willens – seit sie 2013 zu ihrer Vollversammlung in Busan zusammengekommen sind. Die Schaffung von Frieden mit Gerechtigkeit steht im Mittelpunkt der ökumenischen Bewegung seit ihren Anfängen. Dies spiegelt die Berufung der Kirchen in einer Welt wider, die durch systemische Ungerechtigkeit – Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit, wirtschaftliche Ausbeutung und Gewalt unter Menschen sowie gegen die Natur verwundet ist. Während ethische Orientierung, theologische Überlegungen und politisches Engagement ganz oben auf der Tagesordnung des Ökumenischen Rates der Kirchen stehen, hat die spirituelle Dimension eines „gerechten Friedens“ nicht immer die gleiche Aufmerksamkeit erhalten.

Mit Beginn des „Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Frieden“ hat der ÖRK begonnen, sich bewusst auf „transformative Spiritualitäten“ zu konzentrieren, um die Kraft der vielen unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften rund um den Globus (wieder) zu entdecken.

Woher kommen diese ausgeprägten Fähigkeiten, dem Bösen mit Gutem zu widerstehen, Ungerechtigkeiten in ein Leben in Würde für alle umzuwandeln und zerbrochene Beziehungen zu heilen – auch gegenüber „Mutter Natur“? Und wie sehen einige der spirituellen Praktiken aus, die Gemeinschaften auf diesem „sacred walk“ inspirieren?

Dieser Band enthält eine Auswahl von Erfahrungen, Reflexionen und Überlegungen zu solch transformativen Spiritualitäten, von indigenen Perspektiven zu dezidierten Stimmen von Frauen, von den Kämpfen schwarzer Gemeinschaften bis zu campesinos*as in Lateinamerika, von spezifisch christlichen Traditionen bis hin zu Schwesterreligionen.

Es ist eine gemeinsame Quelle, aus der wir alle trinken, und die Leserinnen und Leser einlädt, an dem Versprechen teilzuhaben, dass ein Leben in Frieden und Gerechtigkeit tatsächlich für alle möglich ist.
 

Historisches Plenum bei ÖRK-Exekutivausschusstagung: Ehrlicher Blick auf kolumbianischen Friedensprozess

In einer historischen Plenarsitzung am 8. Juni im Rahmen der Tagung des Exekutivausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Bogotá, Kolumbien, haben eine Reihe hochrangiger Rednerinnen und Redner ehrliche und offene persönliche Eindrücke und Erkenntnisse vom kolumbianischen Friedensprozess geschildert – und nicht nur beschrieben, wie es sich auf internationaler Bühne darstellt, sondern auch die Sicht der Menschen vor Ort beschrieben.

Erklärung des ÖRK-Exekutivausschusses zu Biodiversität und Klima

Mit Blick auf die beiden im Laufe dieses Jahres geplanten globalen Umweltkonferenzen – die UN-Konferenz über die Biodiversität in Cali, Kolumbien, und die UN-Klimakonferenz in Baku, Aserbaidschan – veröffentlichte der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) eine Erklärung, in der er darauf hinweist, dass die für das Gedeihen des Lebens notwendigen Systeme extrem gefährdet sind.

ÖRK fordert dauerhaften Waffenstillstand und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe in Gaza

In einer Erklärung des Exekutivausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) wurden „alle beteiligten Parteien aufgefordert, sich unverzüglich zu einem dauerhaften Waffenstillstand im Gazastreifen zu verpflichten, den ungehinderten humanitären Zugang von allen Grenzen aus und die Lieferung ausreichender Mengen an Hilfsgütern für alle Bedürftigen zu gewährleisten und sich an sinnvollen politischen Prozessen zu beteiligen, die es den Völkern der Region ermöglichen, in Frieden und Würde zu leben.“

ÖRK-Generalsekretär: Erklärung der deutschen Kirchen zur Ablehnung der Nazipolitik noch immer inspirierend

Anlässlich des 90. Jahrestages der Barmer Theologischen Erklärung, in der Mitglieder der Bekenntniskirchen Deutschlands die Übergriffe der Nazis auf das kirchliche Leben verurteilten, lobte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) die Erklärung dafür, dass sie Christinnen und Christen seither im Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit unterstützt.

ÖRK-Generalsekretär an Exekutivausschuss: „Es besteht alle in Christus“

ÖRK-Generalsekretär Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay legte dem Exekutivausschuss einen umfassenden Bericht über die Arbeit des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) vor. Er äußerte sich anerkennend über den kolumbianischen Kontext und zeigte sich entschlossen, dass der ÖRK auch in einer Welt voller großer Herausforderungen geeint bleiben wird.