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„Wir trauen mit denen, die geliebte Familienmitglieder verloren haben, und beten für die vielen Menschen und die Kirchen, die vor Ort in diesem Notfall Katastrophenhilfe leisten“, sagte der stellvertretende ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Odair Pedroso Mateus. Mateus sprach im Namen von Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, dem geschäftsführenden ÖRK-Generalsekretär, der zurzeit in Urlaub ist.

„Das haitianische Volk befindet sich in einer dramatischen Notlage, und wir beten dafür, dass Gottes Stärke in den kommenden Tagen mit diesen Menschen sei “, sagte Mateus.

Die Aufnahmekapazität der Krankenhäuser geriet schnell an ihre Grenzen, manche der Opfer mussten in Zelten behandelt werden.

Das Epizentrum des Erdbebens befand sich nach Aussagen der US Geological Survey ca. 12 Kilometer nordöstlich von Saint-Louis-du-Sud in 10 km Tiefe. Es wird über erhebliche Schäden an Häusern, Straßen und Infrastrukturen berichtet, ca. 1.300 Menschen haben ihr Leben verloren, mehrere Tausend wurden verletzt.

Zu den schlimmsten Zerstörungen kam es südlich von Grand'Anse.

Haiti liegt ebenfalls in der Zugbahn des Tropensturms Grace und muss mit orkanartigen Winden und schweren Regenfällen rechnen, die in der Nacht von Montag auf Dienstag zu Sturzfluten führen können.

Dieser Starkregen könnte ebenfalls zu lokalen Überschwemmungen und Erdrutschen in der Region führen.

 
ÖRK-Solidaritätsschreiben an Haiti
ÖRK-Solidaritäts- und Kondolenzschreiben an Haiti zum Tode ihres Präsidenten