Glaube auf der Überholspur – HIV-Kampagne

Die HIV-Kampagne „Glaube auf der Überholspur“ hat zum Ziel, die Handlungen von Glaubensgemeinschaften, die sich für eine Welt ohne neue HIV-Infektionen, ein Ende der Stigmatisierung und Diskriminierung, ein Ende der AIDS-Todesfälle und die Hochhaltung der Menschenrechte und der Menschenwürde für alle einsetzen, zu beschleunigen und stärken.

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Wir können umso mehr für die Gerechtigkeit bewirken, je mehr wir gemeinsam sprechen und handeln.

Auf unserem Pilgerweg für Gerechtigkeit und Frieden in einer Welt mit HIV bekräftigt das Globale ökumenische Aktionsbündnis des Ökumenischen Rates der Kirchen, dass HIV eine Frage der Gerechtigkeit ist und erkennt die allgemeinen und besonderen Verletzlichkeiten aller Kinder Gottes an.

Verpflichtet durch das Evangelium feiern wir die gleiche innewohnende Würde und den gleichen innewohnenden Wert eines jeden Menschen. Wir glauben, dass ausgerüstete Glaubensgemeinschaften das Potenzial und die Reichweite haben, um Veränderungen herbeiführen zu können.

Das Globale ökumenische Aktionsbündnis des ÖRK bekräftigt, dass HIV eine Frage der Gerechtigkeit ist und erkennt den jeder Person innewohnenden Wert an.

Um die biblische Vision eines Lebens in Fülle für alle zu erreichen, verpflichten wir uns, Glaubensgemeinschaften auszurüsten, zu mobilisieren und zu unterstützten, damit sie im Rahmen der Kampagne „Glaube auf der Überholspur“ zu folgenden Zielen beitragen können:

Ziel 1: Die globale Aufmerksamkeit für HIV wird aufrechterhalten

Ziel 2: Der umfassende Zugang zu Prävention, Tests, Behandlungen, Pflege und Unterstützung wird gewährleistet

Ziel 3: Stigmatisierung und Diskriminierung sind beseitigt; Menschenwürde und Menschenrechte werden hochgehalten

Ziel 4: Die Ursachen für die Anfälligkeit auf die Übertragung von HIV sind beseitigt 

 

Ziel 1: Die globale Aufmerksamkeit für HIV wird aufrechterhalten

Vision: Die globalen koordinierten Bestrebungen, AIDS bis 2030 als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit zu beseitigen, gehen weiter.

Das Globale ökumenische Aktionsbündnis des ÖRK und die teilnehmenden Organisationen und Partner treten dafür ein, dass Regierungen, Kirchen, multilaterale Organisationen und die private Industrie ihre Versprechen, die sie als Antwort auf HIV und AIDS gemacht haben, einhalten. Dazu gehört die Beschaffung der nötigen Ressourcen, um diese Verpflichtungen umzusetzen.

 

Ziel 2: Der umfassende Zugang zu Prävention, Tests, Behandlungen, Pflege und Unterstützung wird gewährleistet

Vision: Es gibt keine Todesfälle aufgrund von AIDS mehr, weil alle Erwachsenen und alle Kinder, die eine Behandlung benötigen, auch die am besten auf sie abgestimmte Pflege erhalten. Alle Kinder kommen ohne HIV zur Welt.

 Das Globale ökumenische Aktionsbündnis des ÖRK und die teilnehmenden Organisationen und Partner setzen sich für einen umfassenden Zugang zu ausführlichen Maßnahmen zur Prävention von HIV, zu Tests, Behandlungen, Pflege und Unterstützung ein.

Ziel 3: Stigmatisierung und Diskriminierung sind beseitigt; Menschenwürde und Menschenrechte werden hochgehalten

Vision: Es gibt keine Diskriminierung mehr, weil das Stigma beseitigt wurde und die Menschenrechte und die Würde aller hochgehalten werden.

Das Globale ökumenische Aktionsbündnis des ÖRK und die teilnehmenden Organisationen und Partner setzen sich an der Seite von und für Menschen ein, die mit HIV leben oder davon betroffen sind oder die besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen angehören, damit die Menschenwürde und die Menschenrechte respektiert werden, und im Streben nach einer Haltung der Pflege, der Einbeziehung und der Solidarität, die alle Formen der Stigmatisierung und Diskriminierung ausschließt.

Ziel 4: Die Ursachen für die Anfälligkeit auf die Übertragung von HIV sind beseitigt

Vision: Die koordinierten Bestrebungen zur Beseitigung der Ursachen für die Anfälligkeit auf HIV werden aufrechterhalten.

Das Globale ökumenische Aktionsbündnis des ÖRK und die teilnehmenden Organisationen und Partner stehen für den Wert, das Leben und die Würde aller Menschen ein und rufen zu Handlungen auf, um die Ursachen der Anfälligkeit für eine Ansteckung mit HIV sowie die Wirkungen dieser Pandemie zu beseitigen.

KONTAKT

Dr Manoj Kurian, coordinator of the WCC-Ecumenical Advocacy Alliance
email: mku@wcc-coe.org

HIV Testing: Leading by Example

Herunterladbare Poster für die Leading by Example-Kampagne