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ÖRK-Präsidentinnen und -Präsidenten an Pfingsten: „Wogen der Verzweiflung und Zungen wie von Feuer“

ÖRK-Präsidentinnen und -Präsidenten an Pfingsten: „Wogen der Verzweiflung und Zungen wie von Feuer“

„In der Geburtsstunde der Kirche herrscht Durcheinander und Chaos, aber die Kirche geht daraus mit einer mächtigen, ja lebensverändernden Botschaft hervor, die für alle Kulturen und in allen Kontexten relevant ist" Foto: Marcelo Schneider/WCC,Fidschi 2020

30. Mai 2020

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 12. Mai 2020

In einer Pfingstbotschaft zum Thema „Wogen der Verzweiflung und Zungen wie von Feuer“ beschäftigen sich die regionalen Präsidentinnen und Präsidenten des Ökumenischen Rates der Kirchen mit der mächtigen Gegenwart Gottes.

„In der Geburtsstunde der Kirche herrscht Durcheinander und Chaos, aber die Kirche geht daraus mit einer mächtigen, ja lebensverändernden Botschaft hervor, die für alle Kulturen und in allen Kontexten relevant ist“, lautet die Botschaft. „Wie es am ersten Pfingstfest war, muss es auch heute wieder sein.“

Es habe sich eine stille und unsichtbare, todbringende Naturgewalt unter uns ausgebreitet, heißt es in der Botschaft weiter. „Das neuartige Coronavirus hat die Welt auf den Kopf gestellt, es verbreitet Angst und Schrecken und Chaos, und lässt Millionen von Menschen krank werden und führt bei Hunderttausenden zum Tod“, lautet der Text. „Die Pandemie hat verheerende Auswirkungen auf die Volkswirtschaften, bringt das Familienleben überall und das Leben in den Gemeinwesen durcheinander, überfordert auch die fortschrittlichsten lokalen und globalen Systeme für die Gesundheitsversorgung, stellt die Standhaftigkeit und Leistungsfähigkeit von Regierungen auf die Probe und verursacht Hungersnöte.“

Und dennoch seien wir Christinnen und Christen auch an diesem Pfingstfest mit allen Christinnen und Christen über die Jahrhunderte hinweg und mit allen Christinnen und Christen weltweit und auch mit jenen frühen Jüngerinnen und Jüngern verbunden, um – wie die Jüngerinnen und Jünger es damals mutig taten – zu verkündigen, dass der Gott des Lebens immer noch mit uns ist. „Der Geist Gottes erhebt unsere Herzen im Gebet und in Sehnsucht“, lautet die Botschaft. „Der Heilige Geist gibt uns die Kraft und den Mut, uns dem Schmerz und Leiden zu stellen.“

Botschaft der Regionalpräsidenten/innen: Pfingstbotschaft 2020