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Ökumenisches Netzwerk zur Stärkung von Frauen afrikanischer Herkunft

Das Ökumenische Netzwerk zur Stärkung von Frauen afrikanischer Herkunft (Pan African Women’s Ecumenical Empowerment Network, PAWEEN) soll als Plattform dienen für akademische Studien, geistliche Reflexion und Aktionen für Frauen afrikanischer Herkunft in allen Regionen der Welt. Das Netzwerk hat zum Ziel, die sorgfältige Pflege der Gemeinschaft von Männern und Frauen zu bekräftigen und zu bereichern.
Ökumenisches Netzwerk zur Stärkung von Frauen afrikanischer Herkunft

Shyreen Mvula, Malawi und Netzwerk-Koordinatorin Pastorin Angelique Walker-Smith, Vereinigte Staaten, an der 10. Vollversammlung des ÖRK.

Das Ökumenische Netzwerk zur Stärkung von Frauen afrikanischer Herkunft (Pan African Women’s Ecumenical Empowerment Network) soll als Plattform dienen für akademische Studien, geistliche Reflexion und Aktionen für Frauen afrikanischer Herkunft in allen Regionen der Welt. Das Netzwerk hat zum Ziel, die sorgfältige Pflege der Gemeinschaft von Männern und Frauen zu bekräftigen und zu bereichern.

Bereits seit den frühesten biblischen Erzählungen im Buch Genesis spielten Frauen afrikanischer Herkunft eine zentrale Rolle für die Gestaltung des jüdisch-christlichen Glaubens. Von den Frauen in der Bibel wie Hagar und Zippora bis hin zur modernen ökumenischen Bewegung waren und sind Frauen aus ganz Afrika in den Kirchen stets wichtig und präsent.

Das Netzwerk sieht den Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens des ÖRK als Kairos-Moment zur Vertiefung des kirchlichen Verständnisses der Beiträge von Frauen afrikanischer Herkunft zur Geschichte der Kirchen und der ökumenischen Bewegung. Zu den Zielen des Netzwerks gehört deshalb, die historischen, kirchlichen und ethischen Beiträge zur ökumenischen Bewegung von Frauen aus ganz Afrika ins kollektive Gedächtnis zu rufen. Das Ökumenische Netzwerk zur Stärkung von Frauen afrikanischer Herkunft wird daher Publikationen aus der Forschung sowie andere Ressourcen veröffentlichen, um der ökumenischen Bewegung Anregung und Inspiration zu bieten.

Das Netzwerk beabsichtigt, Geschichten von Frauen aus ganz Afrika zu sammeln und zu verbreiten. Allzu oft wurden solche Berichte in der Vergangenheit der Ökumene und der Kirche vernachlässigt, obwohl sie die Entwicklung von Leitungskapazitäten von Frauen heute und in Zukunft positiv beeinflussen und bereichern können. Weiter wird das Netzwerk Elemente aus den Erfahrungen dieser Frauen bezeichnen, aus denen Lehren gezogen werden können. Sie sollen als Inspiration dienen für neue Modelle christlicher Leiter- und Jüngerschaft in der sich verändernden kirchlichen und religiösen Landschaft des Christentums heute und in Zukunft; insbesondere in einem Kontext, in dem das Christentum sich in Regionen des globalen Südens mit einer starken panafrikanischen Präsenz verschiebt.

Zu den Werkzeugen, die zur Erreichung dieser Ziele eingesetzt werden, wird es in Zusammenarbeit mit anderen ÖRK-Programmen und ökumenischen Partnern wie der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz oder dem World YWCA (Weltbund der Christlichen Vereine Junger Frauen) Seminare und Konferenzen geben sowie schriftliche Veröffentlichungen, Mentoring und Austausch auf digitalen Netzwerkplattformen.

Das Netzwerk ist eine Programmarbeit des ÖRK-Programms für Ökumenische Theologie-Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem Programm für Gerechte Gemeinschaften für Frauen und Männer.

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