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Migration und soziale Gerechtigkeit

Der ÖRK unterstützt die Kirchen bei ihrer Netzwerk- und Fürsprachearbeit für Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, und bei der Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen Migration, Rassismus und interreligiösen Beziehungen.
Migration und soziale Gerechtigkeit

Improvisierte Kirche im "Dschungel"-Flüchtlingslager bei Calais. Foto: Sean Hawkey/ÖRK

Migration ist von jeher Teil unserer Realität, doch stellt sie uns in der heutigen globalisierten Welt vor neue wirtschaftliche, politische, kulturelle und ekklesiologische Fragen. Neue Formen der Migration, wie Menschenhandel und entwicklungsbedingte erzwungene Abwanderung, bedrohen die Menschenwürde von Millionen. Fremdenfeindlichkeit nimmt zu.

In unserer globalisierten Welt wirft Migration Fragen zu Identität, Gerechtigkeit, Rassismus, interreligiösen Beziehungen, Fürsprachearbeit und Diakonie auf. Der ÖRK will mit den Kirchen über ihre Arbeit mit Migranten/innen, Flüchtlingen, Binnenvertriebenen und Opfern des Menschenhandels ins Gespräch kommen und neue Herausforderungen an sie herantragen. Da zwischen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus eine enge Verbindung besteht, werden neue Migrationsphänomene im Rahmen dieses Projekts schwerpunktmäßig aus der Perspektive transformativer Gerechtigkeit angegangen, einem Ansatz, der aus dem Engagement des ÖRK für die Überwindung des Rassismus entstanden ist.

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