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Kontrolle von Nuklearwaffen

Lobbyarbeit für nukleare Abrüstung auf verschiedenen Ebenen der nationalen und internationalen Regierungsführung.

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Wir sind berufen, für einen Frieden zu arbeiten, der auf Vertrauen und nicht auf Macht beruht

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Eine Sicherheit, die auf der Annahme gründet, dass die Macht der Zerstörung dem Frieden dienen könne, ist eine trügerische Sicherheit. Dies erklärte der Präsident des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) für Europa, Erzbischof Emeritus Dr. Anders Wejryd, und fügte hinzu, dass Vertrauen die Voraussetzung für einen echten Frieden sei.

Am Gedenktag der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki gibt ein neuer Vertrag über das Verbot von Atomwaffen Anlass zur Hoffnung

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Am 72. Jahrestag der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki kann die Welt auf einen neuen Vertrag hoffen, dessen Wortlaut von einer großen Mehrheit der Regierungen weltweit verhandelt und vereinbart wurde und Atomwaffen ächtet.

ÖRK-Vorsitzende fordert Neuausrichtung der Außenpolitik im Hinblick auf einen gerechten Frieden

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Die Außenpolitik der Regierungen müsse sich ändern und sich auf globale Ungleichheiten konzentrieren, die in vielen Ländern für Konflikte verantwortlich seien, so die Vorsitzende des ÖRK-Zentralausschusses, Dr. Agnes Abuom, in einem Gespräch mit dem deutschen Außenminister Sigmar Gabriel in Berlin.

UN-Gruppe fordert mit breiter Zustimmung  Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot im kommenden Jahr

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„Verhandlungen über ein rechtsverbindliches Instrument für Verbot aller Nuklearwaffen.“ Beginn der Verhandlungen „im Jahre 2017.“ Es ist sicherzustellen, dass sich an den Verhandlungen „alle Staaten beteiligen können“ und auch die Zivilgesellschaft mit eingebunden wird. Das sind die wichtigsten Punkte eines viel diskutierten Berichts, der in der vergangenen Woche von einer UN-Arbeitsgruppe unter Beteiligung von mehr als 100 Ländern auf einer Konferenz in Genf angenommen wurde. Der Bericht mit dieser wegweisenden Empfehlung wurde mit einem Stimmverhältnis von 3:1 und breiter interregionaler Unterstützung trotz eines Boykotts der Atomwaffenstaaten und erheblichen Widerstandes ihrer Verbündeten verabschiedet.

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Wenn Stephen Sidorak von seinem „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens nach Japan - Fragen von Leben und Tod“ spricht, werden Leidenschaft, Engagement und Trauer sowie das Sehnen spürbar, dass Atomwaffen nie wieder zum Einsatz kommen dürfen.

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Wichtige Abstimmungen bei den Vereinten Nationen (UN) Anfang November haben deutlich gemacht, dass weltweit eine breite Mehrheit die Abschaffung der Atomwaffen befürwortet. Gleichzeitig wurde allerdings auch deutlich, dass die großen Atommächte und ihre Verbündeten energischen Widerstand gegen diese längst überfälligen Veränderungen leisten.

“Die Welt muss von Nuklearwaffen befreit werden”

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„In erster Linie müssen wir von uns verlangen, zu unseren Überzeugungen zu stehen. Die Überzeugung des Ökumenischen Rats der Kirchen lautet, dass die Welt von Nuklearwaffen befreit werden muss“, sagte Pastorin Dr. Sang Chang, ÖRK-Präsidentin für Asien, während ihrer Ansprache auf dem Nuclear Disarmament Symposium in Hiroshima, Japan, am 6. August.

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„Es ist höchste Zeit, die Atomwaffen abzuschaffen“, so der bayerische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende Dr. Heinrich Bedford-Strohm heute in der japanischen Stadt Hiroshima, auf die am 6. August 1945 die erste Atombombe abgeworfen wurde.

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„Es ist höchste Zeit, dass wir die Politik des Festhaltens an Atomwaffen nicht länger unterstützen. Wir müssen eine Politik ablehnen, die die Massenvernichtung anderer Menschen als legitime Form des Selbstschutzes ansieht“, sagte Bischöfin Mary Ann Swenson während eines anglikanisch-katholischen Friedensgottesdienstes in der katholischen Friedenskirche in Horshima, Japan, am 5. August.

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Kirchenleitende aus sieben Ländern, die derzeit historische Entscheidungen für oder gegen die Ächtung von Atomwaffen treffen, werden Anfang August zu einer Pilgereise in zwei japanische Städte aufbrechen, die vor 70 Jahren durch Atombomben dezimiert wurden.