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Ökumenische Theologie-Ausbildung

Die ökumenische theologische Ausbildung ist in allen Regionen der Welt für die Zukunft der ökumenischen Bewegung von grundlegender Bedeutung, denn durch sie können Kirchen enger zusammenwachsen. Der ÖRK und seine Partner wollen helfen, ein weltweites Netzwerk ökumenischer theologischer Institutionen zu schaffen, welches es ermöglichen wird, die Vielfalt des Christentums in den verschiedenen Kontexten zu analysieren und wertzuschätzen. Die Aktivitäten des ÖRK-Programms für ökumenische theologische Ausbildung (ETE) schaffen Möglichkeiten, ökumenisch orientierte Führungspersonen in den Kirchen auszubilden. Sie sind ein Schritt hin zu einem gleichberechtigten Zugang zu theologischer Ausbildung für alle, die im Dienst der Kirchen wirken möchten.
Ökumenische Theologie-Ausbildung

Global Ecumenical Theological Institute

Die ökumenische theologische Ausbildung ist in allen Regionen der Welt für die Zukunft der ökumenischen Bewegung von grundlegender Bedeutung, denn durch sie können Kirchen enger zusammenwachsen. Der ÖRK und seine Partner wollen helfen, ein weltweites Netzwerk ökumenischer theologischer Institutionen zu schaffen, welches es ermöglichen wird, die Vielfalt des Christentums in den verschiedenen Kontexten zu analysieren und wertzuschätzen. Die Aktivitäten des ÖRK-Programms für ökumenische theologische Ausbildung (ETE) schaffen Möglichkeiten, ökumenisch orientierte Führungspersonen in den Kirchen auszubilden. Sie sind ein Schritt hin zu einem gleichberechtigten Zugang zu theologischer Ausbildung für alle, die im Dienst der Kirchen wirken möchten.

Die theologische Ausbildung und die Pfarrerausbildung ermöglicht es kirchlichen und gesellschaftlichen Führungspersonen, Theologen und Theologie Lehrenden, das Evangelium in und für die Welt auszulegen und Brücken zu bauen für die Verständigung zwischen den Kirchen der unterschiedlichen Traditionen sowie zwischen den zerrissenen Gesellschaften unserer heutigen Zeit.

Die besondere Aufgabe der ökumenischen theologischen Ausbildung ist es, die Dynamik der ökumenischen Vision – dass wir alle eins seien –, die in unserem Glauben, in der Gemeinschaft, in unserem Zeugnis und unserem Dienst deutlich wird, zu erhalten. Dies ist insbesondere angesichts der Tendenzen vieler theologischer Institutionen, sich mehr und mehr nach innen zu wenden und dem Konfessionalismus zu verfallen, von besonderer Bedeutung. Und auch im Hinblick auf die ökumenische Ausbildung junger Theologinnen und Theologen – auch aus den evangelikalen, den charismatischen und den Pfingstkirchen – ist dies wichtig, denn sie sind es, die die Zukunft der ökumenischen Bewegung gestalten.

Die Entwicklung von ökumenischen theologischen Führungskompetenzen ist für die Programme daher von zentraler Bedeutung, um die Weiterbildung der Lehrkräfte, neue Formen der theologischen Ausbildung durch die Teilnahme und das Lernen auf globalen ökumenischen Veranstaltungen, und auf bestimmte Personengruppen ausgerichtete Projekte in der theologischen Ausbildung in den Regionen zu unterstützen.

ETE fördert die kontextuelle ökumenische theologische und Pfarrerausbildung und ermutigt die theologischen Institutionen, ökumenischen Institute und Verbände, sich auf lokaler und und globaler Ebene an der ökumenischen Bewegung zu beteiligen (siehe wichtige Dokumente von ETE). Dabei wirkt es mit verschiedene Organisationen zusammen, die Stipendien und Beihilfen für die theologische Ausbildung vergeben. Anhand von innovativen Initiativen, wie dem 2015 lancierten Ökumenischen Netzwerk zur Stärkung von Frauen afrikanischer Herkunft, stärkt es die Sichtbarkeit von Frauen in der ökumenischen Bewegung.

ETE ist Gründungsmitglied der Globalen Digitalen Bibliothek für Theologie und Ökumene (GlobeTheoLib), die eine grosse Sammlung von online zugänglichen Ressourcen für die ökumenische theologische Forschung bereithält. Als Teil dieser Zusammenarbeit hat ETE eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit dem Thema ökumenische theologische Ausbildung und Migrantenkirchen beschäftigt.

Auf regionaler Ebene arbeitet ETE daran, die ökumenische Ausrichtung von Studierenden und Lehrenden der Theologie zu vertiefen und zu stärken, und arbeitet dabei sowohl global (vgl. zum Beispiel World Conference of Associations of Theological Schools, WOCATI, und WOCATI-Website, beide in englischer Sprache) als auch in den einzelnen Regionen und mit ökumenischen Instituten durch regionale Beraterinnen und Berater, eng mit Verbänden theologischer Studieninstitute zusammen.

Durch die Mitarbeit in Netzwerken will ETE Akkreditierungs- und Qualitätsstandards (in englischer Sprache) erarbieten, um die Entwicklung von kontextuellen, ökumenischen, ganzheitlichen und interdisziplinären Ansätzen für die theologische und Pfarrerausbildung zu fördern.

ETE fördert des Weiteren Austauschprogramme für Lehrende und Studierende, die Umgestaltung der Lehrpläne für eine inklusiver gestaltete Kirche, zum Beispiel mit Blick auf die Geschlechter, Menschen mit Behinderungen, HIV/AIDS oder anderen Krankheiten, sowie das Lernen von Anderen auf Gebieten im Zusammenhang mit Lehr- und Forschungsmethoden.

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