World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Kommission für Glauben und Kirchenverfassung

Die Bewegung für Glauben und Kirchenverfassung ist integraler Bestandteil des Ökumenischen Rates der Kirchen. Ihr Ziel ist seit jeher, "die Einheit der Kirche Jesu Christi zu verkündigen und die Kirchen aufzurufen zu dem Ziel der sichtbaren Einheit". Dieses Ziel wird vor allem mit Hilfe von Studienprogrammen verfolgt, die sich mit den theologischen Fragen beschäftigen, welche die Kirchen voneinander trennen.

Die Kommission für Glauben und Kirchenverfassung ist eine Studienkommission des Ökumenischen Rates der Kirchen. Das Ziel der theologischen Studien der Kommission ist ein ökumenisches: „den Kirchen zu dienen, indem sie einander zur sichtbaren Einheit aufrufen in einem Glauben und einer eucharistischen Gemeinschaft...“

Als Expertenkommission, die mit offiziellen Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen besetzt ist, die den historischen Hauptströmungen des Christentums angehören, darunter auch die Römisch-katholische Kirche, ist die Kommission für Glauben und Kirchenverfassung ein einzigartiges multilaterales, globales Forum der ökumenischen Theologie.

Die Wurzeln der Bewegung für Glauben und Kirchen reichen bis 1910 zurück als die Generalversammlung der Bischöflichen Kirche in den USA zu einer Weltkonferenz aufrief, die sich mit Fragen zum Thema Glauben und Kirchenverfassung beschäftigen sollte, wie zum Beispiel mit Fragen der Lehre (Glauben) und Fragen in Bezug auf die Ämterstruktur der Kirche (Kirchenverfassung). Nach zwei Konferenzen 1927 und 1937 wurde aus der Bewegung mit der Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen 1948 schließlich die Kommission für Glauben und Kirchenverfassung.

Theologinnen und Theologen aus 33 Ländern auf 5 Kontinenten

Auf seiner Tagung 2014 ernannte der ÖRK-Zentralausschuss eine neue Kommission für Glauben und Kirchenverfassung, deren Mitglieder eine große Bandbreit an theologischem Fachwissen aufweisen, aus den unterschiedlichsten Kontexten stammen und Expertinnen und Experten in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Ökumene sind. Die Kommission wird bis zur nächsten Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (voraussichtlich 2021) einmal jährlich tagen.

Der Kommission gehören 49 Mitglieder, 4 Berater/innen und ein Protokollführer an. Darunter sind auch Vertreter des Ökumenischen Aktionsbündnisses von und für Menschen mit Behinderungen (EDAN) und des ökumenischen Bündnisses indigener Völker.

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