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Bewahrung der Schöpfung und Klimagerechtigkeit

Im Mittelpunkt der Arbeit des ÖRK zum Thema Klimawandel stehen die Bewahrung der Schöpfung und Gerechtigkeit. Die Bibel lehrt, die Menschheit als Teil der einen Schöpfung zu verstehen, und ruft zur Sorge für den Garten Eden auf (1.Mose 2,15). Der Gott der Bibel ist ein Gott der Gerechtigkeit, der die verwundbarsten seiner Geschöpfe beschützt, liebt und für sie sorgt.
Bewahrung der Schöpfung und Klimagerechtigkeit

Ökumenische Feier in Notre Dame, Paris, während COP21 © Ryan Rodrick Beiler/LWB

Der ÖRK und der Klimawandel

Im Mittelpunkt der Arbeit des ÖRK zum Thema Klimawandel stehen die Bewahrung der Schöpfung und Gerechtigkeit. Die Bibel lehrt, die Menschheit als Teil der einen Schöpfung zu verstehen, und ruft zur Sorge für den Garten Eden auf (1.Mose 2,15). Der Gott der Bibel ist ein Gott der Gerechtigkeit, der die verwundbarsten seiner Geschöpfe beschützt, liebt und für sie sorgt.

Das derzeitige Entwicklungsmodell bedroht das Leben und die Lebensgrundlage vieler Menschen, insbesondere unter den Ärmsten der Armen, und zerstört die Artenvielfalt. Die ökumenische Vision ist, dieses auf übermäßigem Verbrauch und Habgier beruhende Modell zu überwinden.

Seit den 1970er Jahren hat der ÖRK an der Entwicklung des Konzepts für nachhaltige Gemeinschaften mitgearbeitet. Seit 1992 das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen angenommen wurde, hat der ÖRK an jeder UN-Klimakonferenz teilgenommen.

Über die Jahre hinweg hat der ÖRK eine Bewegung für Klimagerechtigkeit mit aufgebaut, an der sich Millionen von Menschen aus aller Welt beteiligen. Zum Beispiel tausende von Kirchengemeinden, die 2009 ihre Glocken für faire und ehrgeizige Maßnahmen gegen den Klimawandel läuteten, und weitere Gemeinschaften, die jedes Jahr die Zeit der Schöpfung mitfeiern.

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