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ÖRK-Delegation erklärt sich beim Besuch in Syrien solidarisch mit Menschen, „die unerschütterlich in ihrem Land bleiben“

Gemeinsamer Syrien-Besuch des geschäftsführenden Generalsekretärs des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, mit dem Generalsekretär des Kirchenrats des Nahen Ostens, Dr. Michel Abs, und dem Generalsekretär von ACT Alliance, Rudelmar Bueno de Faria, sowie dem ÖRK-Programmreferenten zur Friedensarbeit, Michel Nseir.

ÖRK zeigt sich besorgt über die Zukunft christliche Präsenz und christlichen Zeugnisses in Syrien

Am 5. April haben sich die Führungsspitze des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und Angehörige des Personals mit Vertretern und Vertreterinnen der ÖRK-Mitgliedskirchen in Syrien getroffen, die zu Konsultationen über die seit langem bestehende programmatische Arbeit zu Syrien in das Ökumenische Institut in Bossey gekommen waren. Der geschäftsführende ÖRK-Generalsekretär, Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, hatte dieses Treffen einberufen.

Erneute Forderung des ÖRK nach Freilassung der Erzbischöfe von Aleppo

Der geschäftsführende Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, wiederholte die Forderungen nach der Freilassung von zwei syrischen Erzbischöfen, dem syrisch-orthodoxen Erzbischof Johanna Ibrahim und dem griechisch-orthodoxen Erzbischof Bulos Jasidschi, die im April 2013 in der Nähe von Aleppo entführt worden waren.

Kirchen sind aufgerufen, im Nahen Osten Menschenwürde zu verteidigen

Dort die Menschenwürde wiederherstellen, wo die Menschen am meisten leiden, sei der kompromisslose Aufruf für die Kirchen im Nahen Osten und ihre Partner auf der ganzen Welt, lautete die Botschaft der jährlichen Tagung von Partnern des Rates der Kirchen im Nahen Osten, die diese Woche in Ain el Qassis, Libanon, stattfand.

Vater Alexi – Friedensstifter in Syrien

WCC News hat den Archimandriten Dr. Alexi Chehadeh getroffen, der das Referat für Ökumenische Beziehungen und Entwicklung des Griechisch-Orthodoxen Patriarchats von Antiochien und dem gesamten Morgenland in Damaskus (Syrien) leitet. Er ist ein großes Vorbild und Friedensstifter in Syrien.

„Das einzige was zählt ist, Frieden in Syrien zu sichern“, sagte UN-Gesandter

ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit hatte am 12. Dezember zu einem Mittagessen eingeladen, um dem Sondergesandten der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura, für seine Dienste zu danken. Das Mittagessen fand im Château de Bossey statt und neben Tveit und de Mistura nahmen auch Botschafterin Heidi Grau, Chefin der Abteilung Menschliche Sicherheit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, sowie die Mitarbeiterteams der Vereinten Nationen und des ÖRK, die mit Syrien befasst sind, teil.

Eine bessere Zukunft für syrisch-armenische junge Menschen

Am 20. März begann in Jerewan ein einzigartiges Programm zur Stärkung der Selbstbestimmung und Autonomie syrisch-armenischer junger Menschen, die dem anhaltenden Konflikt in Syrien entkommen konnten und heute in Armenien leben. Durch Weiterbildung, Kapazitätsaufbau und gemeinsame Aktivitäten will das Projekt die Beziehungen zwischen syrischen und armenischen jungen Menschen vor Ort verbessern.

Assyrischer Priester: Zum dritten Mal keine Weihnachtsglocken in Mosul

Priester Emanuel Youkhana bedauert, dass schon zum dritten Mal in Folge zum Weihnachtsfest in Mosul keine Kirchenglocken läuten werden. Er erinnert daran, dass religiöse Minderheiten wie Jesiden und Christen, die in der Nähe der zweitgrößten irakischen Stadt leben, seit Juni 2014 unter fürchterlichen Angriffen der Gruppe zu leiden hatten, die sich selbst Islamischer Staat nennt.

Studie: Religiöse und ethnische Vielfalt entscheidend für Frieden im Irak und in Syrien

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und das norwegische Hilfswerk Norwegian Church Aid (NCA) haben eine neue Studie zu Schutzbedürfnissen religiöser und ethnischer Minderheiten in Syrien und im Irak vorgelegt, in der Bemühungen zum Schutz religiöser Minderheiten und zur Friedensarbeit in diesen zwei Ländern analysiert werden. Die Ergebnisse dieser Studie wurden am 12. Dezember am Sitz der Vereinten Nationen in Genf der Öffentlichkeit vorgestellt.

Gibt es Hoffnung für den Nahen Osten?

Krieg, ethnische Konflikte, Millionen von Flüchtlingen und eine sich verschärfende humanitäre Situation sind die deprimierende Ausgangslage für die Diskussion über den Nahen Osten.

ÖRK/UN-Konferenz fordert koordiniertes Handeln in der Flüchtlingskrise

Im Anschluss an die hochrangige ÖRK/UN-Konferenz über die Flüchtlingskrise in Europa, die am 18. und 19. Januar im Ökumenischen Zentrum in Genf stattgefunden hat, wurde eine Erklärung mit dem Titel „Europas Reaktion auf die Flüchtlings- und Migrantenkrise, von den Ursprungsorten über die Durchgangsstationen bis zur Aufnahme und Zuflucht: ein Aufruf zu gemeinsamer Verantwortung und koordiniertem Handeln“ herausgegeben.

Geschichte eines Flüchtlings: Von Syrien nach Frankreich

Azad* ist aus der Gegend nördlich von Aleppo in Syrien geflohen und befindet sich derzeit im Flüchtlingslager „Dschungel“ in Calais (Frankreich). „Es ist hart hier“, sagt Azad und verstummt. „Die Menschen haben Hunger und Angst, sie frieren und es gibt nichts zu tun“. Er sitzt im Schneidersitz auf dem Fußboden seiner kleinen Notunterkunft.

Arbeit vor Ort und auf globaler Ebene rettet Leben

Es regnet, es ist kalt und windig. Der Herbst ist im Anzug im Norden Griechenlands. Soeben sind wir im Flüchtlingslager Idomeni im nördlichen Griechenland angekommen, an der Grenze zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien. Der drohende Wintereinbruch stellt für die Flüchtlinge eine ebenso große Bedrohung dar wie die Schlepper. Im schlimmsten Fall bringt der Winter den Tod.