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ÖRK-Generalsekretär in der Ukraine: „Wir sind hergekommen, um Solidarität zu bekunden“

Bei einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine hat sich eine Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) mit verschiedenen staatlichen Institutionen und Behörden getroffen, die für religiöse Themen zuständig sind, und hat den Opfern des andauernden Kriegs zugehört und sich von ihnen informieren lassen. Zudem hat sie um Unterstützung gebeten, dass den Mitgliedern der Delegation der ukrainischen Kirchen Erlaubnis erteilt werde, das Land zu verlassen, um an der 11. ÖRK-Vollversammlung in Karlsruhe, Deutschland, teilzunehmen.

Erklärung des ÖRK-Zentralausschusses zum Konflikt in der Ukraine: „Krieg mit all seinem Morden und allen anderen furchtbaren Folgen, die er mit sich bringt, ist nicht mit Gottes Natur vereinbar.“

Der Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) verurteilt den illegalen und nicht zu rechtfertigenden Krieg, „der Menschen und dem souveränen Staat der Ukraine aufgebürdet wird, und beklagt, dass sehr viele Menschen durch Tod, Zerstörung und Vertreibung, durch zerstörte Beziehungen und die tief verwurzelte Feindschaft zwischen den Menschen in der Region, durch das gestiegene Risiko globaler Konfrontationen und einer Hungersnot in diversen Weltregionen, die schon jetzt von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, und durch wirtschaftliche Not und gestiegene gesellschaftliche und politische Instabilität weltweit immer noch einen furchtbaren Preis zahlen.“

Sondergesandter der WHO mahnt bei ÖRK-Tagung: Nahrungsmittelkrise erfordert sofortiges Handeln

Die Welt stehe von einer globalen Nahrungsmittelkrise, die durch den Krieg in der Ukraine verschärft und in den Vordergrund gerückt worden sei, aber die Menschheit könne und müsse Schritte hin zu mehr wirtschaftlicher Gerechtigkeit und größerer Klimagerechtigkeit unternehmen, um Abhilfe zu schaffen. Das wurde den Teilnehmenden an einer Tagung eindringlich nahegelegt, die unter Federführung des Ökumenischen Rates der Kirchen organisiert worden war.

Pater Ioan Sauca: „Gott ist an der Seite der Leidenden“

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat seit dem ersten Tag des Krieges in der Ukraine und auch schon in den Monaten davor ernsthaft für den Frieden in diesem Konflikt und überall auf der Welt gearbeitet und gebetet. Von Anfang an hat der ÖRK ein sofortiges Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen zur Beendigung des Krieges und ebenfalls einen sofortigen Stopp wahlloser und eskalierender Angriffe auf die Zivilbevölkerung in der Ukraine gefordert. ÖRK News hat sich online mit dem geschäftsführenden ÖRK-Generalsekretär Priester Prof. Dr. Ioan Sauca getroffen, um sich über den aktuellen Stand der Arbeit des ÖRK zu informieren.

ÖRK reagiert mit Abscheu auf die Berichte von Gräueltaten in der Ukraine

Ein Vater hält ein Kind im Arm, während eine ukrainische Flüchtlingsfamilie in ihrer vorübergehenden Unterkunft in den Räumen von AIDRom in Bukarest, Rumänien, an einer Aktivität für Kinder teilnimmt. Nach der russischen Militärinvasion in der Ukraine am 24. Februar 2022 sind bereits über eine halbe Million Menschen über die Grenze nach Rumänien geflüchtet.

Kirchen reagieren an vorderster Front auf Ankunft von 10 Millionen ukrainischen Flüchtlingen, berichten ÖRK und ACT Alliance

Bei einer Presseinformation vom 22. März tauschte eine Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und von ACT Alliance Beobachtungen aus, die sie auf einer kürzlichen Reise nach Ungarn, Rumänien und in die Ukraine gemacht hatten. Dabei konnten sie sich sowohl über die dringlichen humanitären Bedürfnisse als auch über die solide Antwort der Kirchen persönlich einen Blick verschaffen.

Reaktion der Kirchen auf die zunehmenden humanitären Bedürfnisse in der Ukraine und in den angrenzenden Ländern

Flüchtlinge aufnehmen, Essen verteilen, Krankenhäusern helfen und Kirchenglocken läuten als Warnung, wenn Bombenbeschuss droht: Dies sind einige der vielen Arten, wie die Kirchen in der Ukraine und in den angrenzenden Ländern auf den Krieg reagieren. Über zwei Millionen Menschen haben die Ukraine bereits verlassen, und laut Schätzungen von Hilfsorganisationen werden 18 Millionen Menschen – ein Drittel der Bevölkerung – auf humanitäre Hilfe angewiesen sein.

ÖRK fordert Präsident Putin nachdrücklich auf, den Krieg zu beenden und den Frieden in der Ukraine wiederherzustellen

Der geschäftsführende Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, hat sich einem Appell des Oberhauptes der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) angeschlossen und Präsident Putin eindringlich dazu aufgefordert, den Krieg zu beenden und dem ukrainischen Volk und der ukrainischen Nation wieder Frieden zu geben.

Ukraine: „Ein solcher Krieg ist nicht zu rechtfertigen, weder vor Gott noch vor den Menschen“

In einer „Ansprache an die Gläubigen und an die Bevölkerung der Ukraine“ vom 24. Februar sprach Seine Seligkeit Metropolit Onufry von Kiew und der ganzen Ukraine (Moskauer Patriarchat) offen über die gegenwärtige Lage: „Es ist etwas Schreckliches passiert“, sagte er. „Höchst bedauerlicherweise hat Russland Kriegsoperationen gegen die Ukraine eingeleitet. Zu diesem verhängnisvollen Zeitpunkt bitte ich Sie dringend, nicht in Panik zu geraten, mutig zu sein und für Ihr Heimatland und für Ihre Nächsten Liebe zu zeigen.“

ÖRK gratuliert zum Erhalt des Friedensnobelpreises 2021

Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Journalistin Maria Ressa und ihren Kollegen Dmitri Muratow gratulierte ihnen der geschäftsführende Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, zu dieser Würdigung und erklärte sich solidarisch mit ihrem anhaltenden Kampf für Gerechtigkeit und Frieden.

Gemeinsame Botschaft ruft zu Heilung von Wunden und einer gemeinsamen Zukunft auf koreanischer Halbinsel auf

Anlässlich des 70. Jahrestags des Beginns des Koreakrieges wurde im Rahmen einer Online-Veranstaltung am 22. Juni, die live im Internet übertragen wurde, eine ökumenische Friedensbotschaft verlesen. Absender der Botschaft waren verschiedene Kirchen und Kirchenräte aus aller Welt, insbesondere aus Ländern, die an dem Krieg beteiligt gewesen sind. Sie bezeichnen den Koreakrieg in der Botschaft als einen „entsetzlich destruktiven Konflikt“, den kein Friedensvertrag je beendet habe.

ÖRK auf Leitungsebene von Religions for Peace stark vertreten

Religions for Peace ist das größte und repräsentativste multireligiöse Bündnis weltweit und wie auch bei anderen multireligiösen Strukturen ist der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) samt seiner ökumenischen Familie in den Leitungsgremien dieses Bündnisses stark vertreten.