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Botschaft der Teilnehmenden am zweiten ökumenischen Runden Tisch zur Situation in der Ukraine

Leitende Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) aus verschiedenen europäischen Ländern, die an die Ukraine grenzen oder direkt von dem derzeitigen Konflikt dort betroffen sind, sind am 10. Juni in Bossey, Schweiz, zu einem zweiten vom ÖRK einberufenen ökumenischen Runden Tisch zusammengekommen, um sich über die wichtigsten Entwicklungen seit dem ersten Runden Tisch am 30. März auszutauschen.

Ecumenical movement

Erklärung über die globalen humanitären Folgen des Krieges in der Ukraine

Der Konflikt in der Ukraine fordert weiterhin einen furchtbaren Zoll an Tod, Zerstörung, Vertreibung und Elend des ukrainischen Volkes. Berichten zufolge sind mehrere tausend Zivilisten und Zivilistinnen getötet worden, und mehr als 14 Millionen Menschen – mehr als ein Viertel der gesamten Bevölkerung – wurden zur Flucht gezwungen. Darüber hinaus machen sich die Folgen dieses Krieges weit über die Grenzen der Ukraine oder Europas hinaus in Form einer ökonomischen Abwärtsspirale bemerkbar, die der bereits durch COVID-19 und die Klimakrise unter Druck geratenen globalen Wirtschaft weiter zusetzt. Die Preise für Lebensmittel, Dünger und Energie sind in vielen Teilen der Welt massiv gestiegen. Für diese Märkte spielen Russland und die Ukraine eine wichtige Rolle.

Executive committee

Erklärung zu Entführungen in Nigeria

Während seiner aktuellen Sitzung (vom 30. Mai bis 2. Juni 2022, virtuell) zeigte sich der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) zutiefst beunruhigt über die Entführung von Dr. Samuel Chukwuemeka Kanu Uche, dem Prälaten der Methodistischen Kirche Nigeria, am 29. Mai – zusammen mit dem methodistischen Bischof der Diözese von Owerri, Bischof Dennis Okechukwu Mark, und dem Kaplan des Prälaten, P. Jeremiah Abidemi Shittu – und war sehr erleichtert über die Neuigkeiten ihrer sicheren Freilassung am 31. Mai.

Executive committee

Erklärung zum ökumenischen Solidaritätsbesuch im Sudan

Der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen hat den gemeinsam vom ÖRK, der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz (AACC) und der Gemeinschaft Christlicher Räte und Kirchen in der Region der Großen Seen und des Horns von Afrika (FECCLAHA) unternommenen ökumenischen Solidaritätsbesuch im Sudan vom 20. bis 25. April 2022 auf seiner Online-Tagung vom 30. Mai bis 2. Juni 2022 begrüßt. Eigentlich war der Besuch angesichts der politischen Unruhen und der Umschwünge 2019 schon für Anfang 2020 geplant gewesen, musste aufgrund der COVID-19-Pandemie aber verschoben werden. Zwischenzeitlich hat ein Militärputsch im Oktober 2021 die Führungspersonen der zivilen Regierung erneut vertrieben. Der Exekutivausschuss bezeichnet diese Entwicklung als einen Verrat an der Revolution von 2019 und an den Verfassungsdokumenten des Landes und anderen konstitutiven Dokumenten für die Übergangszeit.

Executive committee