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Erklärung des ÖRK-Zentralausschusses zum Konflikt in der Ukraine: „Krieg mit all seinem Morden und allen anderen furchtbaren Folgen, die er mit sich bringt, ist nicht mit Gottes Natur vereinbar.“

Der Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) verurteilt den illegalen und nicht zu rechtfertigenden Krieg, „der Menschen und dem souveränen Staat der Ukraine aufgebürdet wird, und beklagt, dass sehr viele Menschen durch Tod, Zerstörung und Vertreibung, durch zerstörte Beziehungen und die tief verwurzelte Feindschaft zwischen den Menschen in der Region, durch das gestiegene Risiko globaler Konfrontationen und einer Hungersnot in diversen Weltregionen, die schon jetzt von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, und durch wirtschaftliche Not und gestiegene gesellschaftliche und politische Instabilität weltweit immer noch einen furchtbaren Preis zahlen.“

Pater Ioan Sauca: „Gott ist an der Seite der Leidenden“

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat seit dem ersten Tag des Krieges in der Ukraine und auch schon in den Monaten davor ernsthaft für den Frieden in diesem Konflikt und überall auf der Welt gearbeitet und gebetet. Von Anfang an hat der ÖRK ein sofortiges Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen zur Beendigung des Krieges und ebenfalls einen sofortigen Stopp wahlloser und eskalierender Angriffe auf die Zivilbevölkerung in der Ukraine gefordert. ÖRK News hat sich online mit dem geschäftsführenden ÖRK-Generalsekretär Priester Prof. Dr. Ioan Sauca getroffen, um sich über den aktuellen Stand der Arbeit des ÖRK zu informieren.

ÖRK reagiert mit Abscheu auf die Berichte von Gräueltaten in der Ukraine

Ein Vater hält ein Kind im Arm, während eine ukrainische Flüchtlingsfamilie in ihrer vorübergehenden Unterkunft in den Räumen von AIDRom in Bukarest, Rumänien, an einer Aktivität für Kinder teilnimmt. Nach der russischen Militärinvasion in der Ukraine am 24. Februar 2022 sind bereits über eine halbe Million Menschen über die Grenze nach Rumänien geflüchtet.

Reaktion der Kirchen auf die zunehmenden humanitären Bedürfnisse in der Ukraine und in den angrenzenden Ländern

Flüchtlinge aufnehmen, Essen verteilen, Krankenhäusern helfen und Kirchenglocken läuten als Warnung, wenn Bombenbeschuss droht: Dies sind einige der vielen Arten, wie die Kirchen in der Ukraine und in den angrenzenden Ländern auf den Krieg reagieren. Über zwei Millionen Menschen haben die Ukraine bereits verlassen, und laut Schätzungen von Hilfsorganisationen werden 18 Millionen Menschen – ein Drittel der Bevölkerung – auf humanitäre Hilfe angewiesen sein.

ÖRK fordert Präsident Putin nachdrücklich auf, den Krieg zu beenden und den Frieden in der Ukraine wiederherzustellen

Der geschäftsführende Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Priester Prof. Dr. Ioan Sauca, hat sich einem Appell des Oberhauptes der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) angeschlossen und Präsident Putin eindringlich dazu aufgefordert, den Krieg zu beenden und dem ukrainischen Volk und der ukrainischen Nation wieder Frieden zu geben.

Ukraine: „Ein solcher Krieg ist nicht zu rechtfertigen, weder vor Gott noch vor den Menschen“

In einer „Ansprache an die Gläubigen und an die Bevölkerung der Ukraine“ vom 24. Februar sprach Seine Seligkeit Metropolit Onufry von Kiew und der ganzen Ukraine (Moskauer Patriarchat) offen über die gegenwärtige Lage: „Es ist etwas Schreckliches passiert“, sagte er. „Höchst bedauerlicherweise hat Russland Kriegsoperationen gegen die Ukraine eingeleitet. Zu diesem verhängnisvollen Zeitpunkt bitte ich Sie dringend, nicht in Panik zu geraten, mutig zu sein und für Ihr Heimatland und für Ihre Nächsten Liebe zu zeigen.“