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Asien-Sonntag zum Thema Inklusion, organisiert vom Nationalen Kirchenrat in Indien.

Asien-Sonntag zum Thema Inklusion, organisiert vom Nationalen Kirchenrat in Indien.

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Anregung für Dank und Fürbitte

Wir danken für:

  • die Vielfalt der Menschen in diesen Ländern: ihre Kulturen, ihre Werte und ihre Spiritualität
  • die Widerstandsfähigkeit religiöser Minderheiten und gesellschaftlicher Randgruppen wie indigene Gemeinschaften, Dalits, Frauen, junge Menschen, Menschen mit Behinderungen und sexuelle Minderheiten angesichts von Diskriminierung und Verfolgung
  • die Beiträge von Christinnen und Christen und von christlichen Kirchen in diesen Ländern für Bildung und Gesundheitsversorgung sowie für ihre innovativen Versuche,  Gottesdienste, Theologie und institutionelles Leben zu kontextualisieren
  • die Bemühungen um religionsübergreifende Solidarität um des Gemeinwohls willen

Wir bitten um/für:

  • diejenigen, die für die Überwindung drückender Armut kämpfen
  • Christinnen und Christen und andere, die selbstlos in der Gemeinschaft arbeiten, ihren Einsatz für die Rechte aller Bürgerinnen und Bürger und ihre gemeinsame Arbeit
  • Initiativen, um jenseits von Religion, Kastenzugehörigkeit und ethnischer Identität gegenseitiges Verständnis und Harmonie zu erreichen
  • Bürgerbewegungen, die sich für die Rechte von Frauen, Dalits, indigenen Völkern  und für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen
  • Führungskräfte, damit sie das Wohlergehen der Menschen und der Welt als wichtiger erachten als das Diktat des wirtschaftlichen Wachstums.

GEBET

O Gott, Schöpfer und Allmächtiger,

du hast den Schwachen Stärke versprochen,

den Arbeitern Zeit der Erholung,

Licht auf unserem Weg,

Gnade für die, die vor Gericht stehen,

Hilfe von oben,

nie endende Zuneigung,

niemals sterbende Liebe.

O Gott, Schöpfer und Allmächtiger,

hilf uns, dass wir unseren Weg

im Vertrauen auf deine Zusagen weitergehen.

(Pakistan, With All God’s People, comp. John Carden, ÖRK, 1989, S. 327)

 

Anrufung

L: Wo der Geist ohne Furcht ist und man das Haupt erhoben trägt

Wo man das Wissen frei verschenkt

Wo die Welt nicht durch enge Grenzen zerstückelt wird

Wo die Worte dem Quellgrund der Wahrheit entspringen

Wo die Hände in unermüdlichem Streben nach der

Vollendung greifen

Wo der klare Strom der Vernunft

nicht im Wüstensand trockner Gewohnheit versiegt

Wo Du den Geist zu immer edlerem Denken und Handeln bewegst,

G:  In diesem Himmel der Freiheit, O Vater, lasse mein Land erwachen!

(Rabindranath Thakur)

LIED