World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Nachrichten

Kirchenleitende und WHO veranstalten globale Podiumsdiskussion über COVID-19

Während der COVID-19-Krise nimmt sich die Kirche der spirituellen und sozialen Bedürfnisse der Menschen an, die von der Pandemie betroffen sind. COVID-19 hat die Welt im Griff, und was das bedeutet, wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschrieben. Am 31. März ab 12:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit diskutierte eine Fernsehrunde mit erfahrenen Kirchenleitenden und medizinischen Sachverständigen über die globale Herausforderung der COVID-19-Pandemie aus medizinischer, moralischer und spiritueller Perspektive. Der noch amtierende Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, moderierte die über TV ausgestrahlte 60-minütige Sendung als eine seiner letzten Amtshandlungen.

„Gott hat versprochen, auch in Krisenzeiten mit uns zu sein“, sagt Tveit

Nach mehr als zehn Jahren an der Spitze des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) sagt Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, dass dies „die Zeit sei, einander daran zu erinnern, dass wir an Gott als „den guten Hirten“ glauben, der uns versprochen hat, auch in schweren Zeiten und besonders während dieser globalen COVID-19-Krise an unserer Seite zu stehen“.

Gesundheitsfachleute und Kirchenleitende sprechen im Fernsehen gemeinsam über die Pandemie

Am Dienstag, 31. März ab 12:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit diskutiert eine Fernsehrunde mit erfahrenen Kirchenleitenden und medizinischen Sachverständigen über die globale Herausforderung der COVID-19-Pandemie aus medizinischer, moralischer und spiritueller Perspektive.

ÖRK-Generalsekretär begrüßt Bildung einer Übergangsregierung der nationalen Einheit im Südsudan und äußert Sorge angesichts der Bedrohung durch COVID-19

In einem Schreiben an den Südsudanesischen Kirchenrat und die ÖRK-Mitgliedskirchen im Südsudan hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, die große Erleichterung des ÖRK zum Ausdruck gebracht und Gott dafür gedankt, dass am 22. Februar im Südsudan mit großer Verzögerung endlich eine neue Übergangsregierung der nationalen Einheit gebildet werden konnte.

Erzbischof Anastasios: „Lasst uns das Licht der Hoffnung von Herz zu Herz weitergeben“

Erzbischof Anastasios von Tirana, Durrës und ganz Albanien berichtet in diesem online-Interview, wie sich die Kirchen in Albanien und weltweit seiner Ansicht nach an die Gegebenheiten der COVID-19-Pandemie anpassen. Während wir für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beten, die nach einem Medikament zur Behandlung der Krankheit suchen, können die Kirchen auch immer wieder betonen, wie wichtig es ist, dass wir alle zu Hause bleiben und uns gleichzeitig frei machen von Angst und Sorge. Wir müssen Möglichkeiten finden, den Kranken auf direkte oder indirekte Weise zu helfen, während wir uns innerlich auf das Osterfest vorbereiten, und wir müssen unsere Herzen öffnen für das Licht der Hoffnung.

Eine gemeinsame Erklärung von ÖRK und regionalen ökumenischen Organisationen bekräftigt den Zusammenhalt zum Schutz des Lebens

In einer historischen gemeinsamen pastoralen Erklärung, die am 26. März ausgegeben wurde, bekräftigten der Ökumenische Rat der Kirchen und regionale ökumenische Organisationen die Dringlichkeit, inmitten der COVID-19-Pandemie zusammenzustehen, um Leben zu schützen.

Persönliche Ansprechpartner: ÖRK-Team begleitet die Menschen durch die COVID-19-Pandemie

Der ÖRK gibt seinen Mitgliedskirchen die Möglichkeit, inmitten der COVID-19-Pandemie Unterstützung von persönlichen Ansprechpartnern zu erhalten. Der ÖRK hat ein aus acht erfahrenen Personen bestehendes Team zusammengestellt, das Kirchen beratend zur Seite steht und sie dabei unterstützt, ihre Rolle während der Coronavirus-Pandemie zu finden, sich als Glaubensgemeinschaften auf die Situation einzustellen zu können und sich untereinander am besten zu unterstützen und zu kommunizieren.

Ein Missionar mit Weitsicht kehrt zurück in seine Heimat

Pastor Dr. Olav Fykse Tveit ist seit mehr als 30 Jahren Pfarrer, Ökumeniker und Kirchenleitender und fest überzeugt, dass die Kirche die Welt verändern kann. Als Generalsekretär des ÖRK hat er in den vergangenen zehn Jahren erlebt und erfahren, welche Bedeutung Jesus Christus für Christinnen und Christen in aller Welt hat. Ende dieses Monats wird er nun in seine Heimat zurückkehren und dort als Leitender Bischof der Bischofskonferenz Oberhaupt der Kirche von Norwegen werden.

ÖRK passt sich an neue Gegebenheiten an: „neue Arbeitsweisen werden entwickelt“

Zu Beginn dieser neuen Woche informiert der Generalsekretär des ÖRK, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, darüber, wie die Arbeit des ÖRK während der Corona-Pandemie organisiert sein wird.

„Vereint für die Menschheit“ in weltweitem Vaterunser

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, lädt alle Mitgliedskirchen am Mittwoch, 25. März mittags, zum gemeinsamen Beten des Vaterunsers ein.

Der ÖRK stellt Betrachtungen zum Weltwassertag an: Händewaschen ist nicht für alle einfach

In einer zum Weltwassertag am 22. März angestellten Betrachtung denkt der Ökumenischer Rat der Kirchen (ÖRK) über die Wichtigkeit des Händewaschens inmitten der COVID-19-Pandemie nach.

Der ÖRK fordert alle auf, daheim zu beten

ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit und Vorsitzende des ÖRK-Zentralausschusses Dr. Agnes Abuom forderten die Menschen und die Kirchen auf, „alles zu tun, um das Leben zu schützen“ an oberste Stelle zu setzen und baten „die Kirchen, morgen keine öffentlichen Gottesdienste abzuhalten, da diese zu zentralen Virenübertragungspunkten werden können“ und strikt die an den Regularien der WHO ausgerichteten Regeln und Richtlinien der Behörden zu befolgen.

Am Weltwassertag fordern ÖRK und ACT Alliance nachdrücklich, Zugang zu sauberem Wasser zum Händewaschen zu gewährleisten

Am Weltwassertag, der am 22. März begangen wird, veröffentlichen der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und ACT Alliance eine gemeinsame Erklärung, in der sie Kirchen und glaubensbasierte Organisationen nachdrücklich dazu auffordern, zu gewährleisten, dass Menschen Zugang zu ausreichend sauberem und erschwinglichem Wasser haben, um ihren Bedarf für Körper und Haushalt zu decken, wozu auch das Händewaschen zählt.

ÖRK mahnt: „Schutz des Lebens muss an oberster Stelle stehen“

In einem Hirtenbrief an die Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner des ÖRK ermahnten der ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit und die ÖRK-Vorsitzende Dr Agnes Abuom die Menschen, dass jetzt an oberster Stelle stehen müsse „alles zu tun, um das Leben zu schützen“ und dass es an der Zeit sei, „die Herzen zu berühren, durch das, was wir sagen, was wir weitergeben, was wir tun - und was wir nicht tun - um das Leben zu schützen, das Gott so sehr liebt.“

Virtuelle Gottesdienste erlauben die Teilnahme am Gebet, aber nicht alle Menschen haben Zugang zum Internet

Während die Welt versucht, das Problem der weiteren Ausbreitung des neuen Coronavirus in den Griff zu bekommen, findet die Kirche Mittel und Wege, an ihren Traditionen festzuhalten und zu diesem Zweck auch virtuelle Möglichkeiten zu nutzen. Am kommenden Sonntag rufen die Kirchen überall auf der Welt zum Gebet – nicht in der Öffentlichkeit, da sich die Kirche aus großen öffentlichen Gotteshäusern zurückzieht, sondern zu Hause im eigenen privaten Umfeld.

Digitalisierung der Geschichte: Überlegungen zur Erweiterung des Zugangs zu den Erfahrungen des ÖRK

Auf seinem ökumenischen Weg hat Georges ,Yorgo‘ Lemopoulos unter fünf Generalsekretären für den ÖRK gearbeitet; für drei von ihnen als stellvertretender Generalsekretär. Er war außerdem Co-Koordinator für die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des ÖRK. Lemopoulos macht sich Gedanken dazu, wie wichtig es ist, die Dokumente der ÖRK-Leitungsgremien zu digitalisieren und wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, uns alle besser über die reichhaltige Geschichte eines globalen ökumenischen Pilgerwegs aufzuklären.

Die wichtige Rolle der Kommunikation in Krisenzeiten

In den vergangenen Monaten hat sich das Coronavirus und die damit einhergehende Erkrankung COVID-19 innerhalb kürzester Zeit zu einer globalen Epidemie alarmierenden Ausmaßes entwickelt, die überall Angst und Unsicherheit verbreitet.

ÖRK-Webseite ‚Kampf dem Coronavirus‘ ist online

Der ÖRK wendet sich über eine spezielle Landingpage auf seiner Website an seine weltweite Gemeinschaft und zeigt damit seine seelsorgerische Verantwortung inmitten der Coronavirus-Pandemie.

Südkorea: Kirche findet online statt und „ist eine Kirche für die Welt“

Pastor Dr. Hong-Jung Lee, Generalsekretär des Nationalen Kirchenrates in Korea, erzählt uns, welche Gedanken er sich über Alternativen zum Abhalten von Gottesdiensten und über die Kirchen ganz allgemein angesichts der COVID-19-Pandemie gemacht hat.

Kirche von Schweden veröffentlicht neues Bischofsschreiben zum Klimanotstand

Die Bischöfe der Kirche von Schweden haben ein neues Bischofsschreiben zum Klimanotstand herausgegeben, das wissenschaftliche Erkenntnisse und Seelsorge, Theologie und konkrete Appelle bündelt.

Im Zeichen der COVID-19-Krise und in einer Welt, die virtuell wird, ist es leicht, zu beten

Jeden Tag beten die Menschen für ein Ende der COVID-19-Epidemie, die die Welt fest im Griff hat, den Umgang der Menschen miteinander zu einer virtuellen Interaktion macht und das Leben überall auf den Kopf stellt in einem Kampf gegen einen lautlosen Feind, über den wir nur wenig wissen.

Kirchenleitende im Südsudan begrüßen Bildung von neuem Kabinett

Südsudanesische Kirchenleitende begrüßten die Bildung eines neuen Kabinetts, das am 12. März von Präsident Salva Kiir Mayardit vorgestellt wurde. Die Bekanntmachung des Kabinetts beendete ein monatelanges ängstliches Warten auf eine neue Einheitsregierung, die 2018 durch ein Friedensabkommen (Revitalised Agreement for the Resolution of Conflict in the Republic of South Sudan) angeordnet worden war. Die Regierung besteht aus 34 Ministerinnen und Ministern sowie 10 Stellvertreterinnen und Stellvertretern.

ÖRK ergreift konsequente Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf, Schweiz, hat konsequente Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Erkrankungen ergriffen, nachdem jetzt auch in Genf Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet wurden. In einem Brief an das Personal hat ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit mitgeteilt, dass die allgegenwärtige Ansteckungsgefahr eine neue Qualität von Maßnahmen erfordere.

„Frauen müssen weiter Widerstand leisten“, fordert chilenische Theologin

Frauen in Chile seien im Rahmen der sozialen Proteste, die seit Oktober im Land stattfinden, Opfer von Gewalt, öffentlicher Entblößung, Erniedrigung und sogar Vergewaltigungen geworden, sagte die chilenische Theologin und Rechtsanwältin Cecilia Castillo Nanjari.

„Es war prophetisch, dass sich der ÖRK bereits 1990 mit den Klimawandel auseinandergesetzt hat“

Abschlussgottesdienst am Abend des 13. März 1990: Teilnehmende aus allen Kontinenten und ihre Gastgeber von den Kirchen in der Republik Korea feiern die Ergebnisse der Weltversammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, die nach einer Woche in Seoul zu Ende ging. Die Delegierten versammeln sich um ein Kreuz und einen großen Globus als Symbol unseres Planeten Erde, der zerbrechlichen Heimat der Menschheit. Sie tragen den Globus auf ihren Händen als Zeichen der Versöhnung, der Heilung und der Segnung und halten ihn in einer fragilen Balance.