World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Nachrichten

Die Begrüssungsansprache des neuen ÖRK-Generalsekretärs ist jetzt abrufbar

Der vollständige Text der Begrüssungsansprache von Pfarrer Dr. Samuel Kobia, des neuen Generalsekretärs des Ökumenischen Rates der Kirchen, ist jetzt abrufbar (auf Englisch) unter:

Junge Menschen wollen Unterstützung beim Kampf für Gerechtigkeit

Junge Menschen fühlen sich bei ihrem Kampf für eine gerechtere Welt häufig allein gelassen. Die christlichen Kirchen sollten sie stärker unterstützen, forderten Jugendvertreter aus dem Süden und dem Norden bei der Zentralausschussitzung unter dem Thema "Dem Leben dienen".

ÖRK kritisiert "Sicherheitsmauer" im Westjordanland

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat erneut die völkerrechtswidrige Besetzung palästinensischer Gebiete durch Israel verurteilt und die Errichtung einer sogenannten Sicherheitsmauer im West-Jordanland scharf kritisiert. Die teilweise bereits fertiggestellte acht Meter hohe Mauer mit einer angeblich geplanten Gesamtlänge von 370 Kilometern treibe die Bewohner palästinensischer Städte und Dörfer weiter in die Isolation, erklärte der Direktor der ÖRK-Kommission für kirchliche Angelegenheiten (CCIA), Peter Weiderud, am Mittwoch nach der Rückkehr aus Jerusalem.

Zwei ÖRK-Vollmitglieder künftig gemeinsam

Dem Ökumenischen Rat der Kirchen gehören künftig nur noch 341 anstatt 342 Kirchen als Vollmitglieder an. Die Reduzierung ergibt sich aus dem Zusammenschluss zweier US-amerikanischer Mitgliedskirchen und wurde vom Zentralausschauss ausdrücklich begrüßt.

Zwei Kandidaten für die Stelle des Generalsekretärs

In einer geschlossenen Sitzung wurden dem Zentralausschuss zwei Kandidaten für die Stelle des Generalsekretärs des ÖRK vorgestellt. Anschliessend hat der Vorsitzende, seine Heiligkeit Aram I, Katholikos von Kilikien, die beiden Namen bekanntgegeben.Â

ÖRK betont Bedeutung des interreligiösen Dialogs

Die Bedeutung des interreligiösen Dialogs im Zeitalter der Globalisierung hat der Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates (ÖRK), Seine Heiligkeit Aram I., Katholikos von Kilikien, zum Auftakt der Plenarsitzung am Dienstag, 26. August unterstrichen. Diesem Dialog und der Zusammenarbeit mit anderen Religionen müsse in der künftigen Arbeit des Rates hohe Priorität eingeräumt werden, sagte der orthodoxe Kirchenführer aus dem Libanon.

Raiser fordert "neue Architektur" für den ÖRK

In seinem letzten Bericht für den Zentralausschuss hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Konrad Raiser, Bilanz gezogen und die Notwendigkeit einer "neuen Architektur" für den Rat unterstrichen. Die Zukunft der ökumenischen Bewegung könne nicht den verfassten Kirchen allein überlassen bleiben, betonte der deutsche Theologe. Der ÖRK müsse auch andere Träger der ökumenischen Bewegung wie Entwicklungsdienste, Missionsgesellschaften aber auch Pfingstkirchen und evangelikale Bewegungen miteinander ins Gespräch bringen.

ÖRK verurteilt Bombardierung des UN-Hauptquartiers in Bagdad

"Tief bestürzt über den entsetzlichen Terroranschlag auf das Hauptquartier der Vereinten Nationen in Bagdad", hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pfr. Dr. Konrad Raiser, heute ein Schreiben an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, gerichtet. Darin verurteilt Raiser nachdrücklich "solche unverantwortlichen und rechtswidrigen Akte, die keinem annehmbaren Zweck dienen". Dr. Raiser beklagt, "dass UN-Mitarbeiter, die in Bagdad waren, um  die humanitären Bedürfnisse der Menschen zu decken und die Souveränität des irakischen Volkes wiederherzustellen, ihr Leben lassen mussten" und bedauert ganz besonders "den unzeitigen Tod von Sergio Vieira de Mello", der "ein alter Freund des Ökumenischen Rates der Kirchen" war.Â

Die Einheit der christlichen Kirchen bleibt im Zentrum der ökumenischen Vision

"Alle unsere kirchlichen Traditionen sind das Ergebnis von Anstrengungen der Christen weltweit, ihren Glauben an den einen Herrn zu bezeugen", sagte ÖRK-Generalsekretär Pfr. Dr. Konrad Raiser in seiner Predigt anlässlich der Einsetzung von Bischof Hamilton Mvume Dandala als Generalsekretär der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz. Der Einsetzungsgottesdienst fand am 10. August 2003 in der Vista Universität in Soweto, Südafrika, statt.

Den Institutionalismus überwinden: ÖRK eröffnet Debatte über Neugestaltung der ökumenischen Bewegung für das 21. Jahrhundert

Der Grundgedanke der ökumenischen Bewegung bleibt bestehen, aber die ökumenischen Strukturen müssen überdacht und der veränderten Zeit angepasst werden.

ÖRK ersucht Kirchen um Hilfe für Liberia

Die ÖRK Mitgliedskirchen wurden heute gebeten, Ihre Regierungen zur Unterstützung für den sofortigen Einsatz einer entsprechend finanzierten Friedenstruppe in Liberia zu drängen. In einer Nachricht vom 31. Juli bat der ÖRK stellvertretende Generalsekretär William Temu die Mitgliedskirchen auch um ökumenische Gebete für Frieden in Liberia sowie um grosszügige Unterstützung der dringend notwendigen humanitären Hilfe durch den "Action by Churches together" (ACT) Appell AFLR31. Dieser Nachricht vorangegangen war ein Brief vom 13. Juni des ÖRK Generalsekretärs Konrad Raiser an den UN-Generalsekretär Kofi Annan, in dem Raiser die Notwendigkeit einer glaubwürdigen Friedenstruppe und eines anhaltenden Waffenstillstands betonte.

Südasiatische Kirchenführer diskutieren über Frieden und Sicherheit in der Region

In einem Klima wachsender Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Indien und Pakistan planen Kirchenverantwortliche aus Südasien ein Zusammentreffen, um darüber nachzudenken, wie die Kirchen zu Frieden und Stabilität in der Region beitragen können.

Glauben und Kirchenverfassung: Wir müssen die Kirchen hörbarer zur sichtbaren Einheit aufrufen

Die Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen bereitet sich darauf vor, „die Kirchen hörbarer zur sichtbaren Einheit der Kirchen aufzurufen".

Ökumenischer Rat der Kirchen beurteilt Friedensfahrplan

In einer heute an CCIA-Mitglieder und ÖRK-Netzwerke verteilten Beurteilung begrüßte Peter Weiderud, Direktor der ÖRK-Kommission für kirchliche Angelegenheiten (CCIA), den Friedensfahrplan für den Nahen Osten, meldete aber gleichzeitig einige Bedenken an. Weiderud unterstreicht, dass der Fahrplan „eine Reihe ermutigender Elemente" enthalte, jedoch „weit davon entfernt" sei, "ideal zu sein". In diesem Zusammenhang zählt er einige der darin enthaltenen "vagen und irritierenden Elemente wie auch gravierende Lücken" auf, "die einer Klärung bedürfen". Weiderud begrüßt auch die Initiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan, eine Friedenstruppe in der Region zu stationieren, betont aber, dass die UNO eine "aktivere und umfassendere Rolle (...) im Gesamtprozess der Konfliktlösung spielen müsse und nicht nur bei der Friedenssicherung".

New group of ecumenical accompaniers continues work in Palestine / Israel

The third group participating in the Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel is currently in the region and has begun serving with local churches, church-related organizations and Israeli and Palestinian NGOs promoting health, peace and human rights.

ÖRK-Generalsekretär besucht Russische Orthodoxe Kirche

Pfr. Dr. Konrad Raiser wird der Russischen Orthodoxen Kirche vom 4.-8. Juli 2003 seinen letzten Besuch als Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) abstatten. Raiser hatte diese Kirche bereits 1993 kurz nach seiner Amtsübernahme besucht und noch einmal 1998 vor der Vollversammlung in Harare, Simbabwe.

Orthodoxe Mitarbeit im ÖRK: Plädoyer für gemeinsames Beten

Cf. Pressemitteilung, PR-03-20 vom 28. Mai 2003

ÖRK verlangt Einsatz von Friedenstruppen in Liberia

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pfr. Dr. Konrad Raiser, schrieb heute dem UNO-Generalsekretär Kofi Annan einen Brief, in dem er seiner Besorgnis über die Eskalation der Kämpfe in Liberia zwischen Regierungstruppen und den Rebellen der LURD (Liberians United For Reconciliation and Democracy - Liberianer vereint für Versöhnung und Demokratie) Ausdruck gab. In seinem Schreiben spricht ÖRK Generalsekretär Raiser von der Ernsthaftigkeit der nahezu anarchischen Lage, die sich in Liberia entwickelt habe, und ruft die UNO auf, die gegenwärtigen Friedensinitiativen zu unterstützen und die verschiedenen Parteien dazu aufzufordern, der Stationierung einer glaubhaften Friedenstruppe zuzustimmen, um eine dauerhafte Waffenruhe zu gewährleisten.

Nominierungen für das "weltweit repräsentativste christliche Missionstreffen"

Die Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) sowie Organisationen und Netzwerke, die der Kommission für Weltmission und Evangelisation (CWME) angeschlossen sind, sind eingeladen worden, Teilnehmer und Teilnehmerinnen für die nächste Weltmissionskonferenz zu nominieren. Die Konferenz wird vom 12.-19. Mai 2005 in Athen (Griechenland) stattfinden.

Der Protest der Kirchen gegen den Krieg hat ihre moralische Position in der Gesellschaft gestärkt

Als die Militäraktionen im Irak beendet waren, mussten die Gegner der militärischen Invasion sich mit der - von den Medien und den militärischen Siegern vermittelten - Einschätzung auseinander setzen, dass der Krieg ein "Erfolg" war. Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Konrad Raiser, beantwortet im nachfolgenden Interview die "kritischen Fragen", die Organisationen wie dem Rat, welche in der Anti-Kriegs-Bewegung eine wichtige Rolle haben, gestellt werden. Er geht auch auf den "Friedensfahrplan" ein, der eine dauerhafte Zwei-Staaten-Lösung für den israelisch-palästinensichen Konflikt ermöglichen soll.

Wir brauchen eine verantwortlichere, sicherere und demokratischere Welt

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Konrad Raiser, hat die Botschaft örtlicher Schweizer und französischer kirchlicher Verantwortlicher an die G 8-Staats- und Regierungschefs, die vom 1.-3. Juni 2003 in Evian, Frankreich, zusammenkommen, „uneingeschränkt unterstützt". In seiner Solidaritätsbotschaft brachte der ÖRK die Hoffnung zum Ausdruck, der Gipfel möge sich der dringenden Notwendigkeit bewusst werden, „eine Welt" aufzubauen, „die tatsächlich verantwortungsbewusster und solidarischer, sicherer und demokratischer ist".

Frankreich: Kirchenführer erörtern Folgen des Irak-Krieges

Die Zukunft des Multilateralismus und die Weltordnung, Irak, der Nahe und Mittlere Osten sowie die Rolle der Kirchen stehen am 5. Juni auf der Tagesordnung eines Treffens in Paris, zu dem Vertreter der Kirchen in Frankreich, Mitglieder der Kommission für internationale Angelegenheiten (CCIA) des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und ÖRK-Mitarbeiter kommen werden. Die Teilnehmer werden auch von hochrangigen Beamte des französischen Au(enministeriums empfangen.

Orthodoxe Mitarbeit im ÖRK: die nächsten Schritte

Der Lenkungsausschuss der Sonderkommission zur orthodoxen Mitarbeit im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) wird zusammenkommen, um die Umsetzung der Empfehlungen von 2002 zu begutachten. Die Tagung findet an jenem Ort statt, wo sich vor fünf Jahren die orthodoxe Kritik am Rat erstmals nachdrücklich Gehör verschaffte.