World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Nachrichten

ÖRK verlangt Einsatz von Friedenstruppen in Liberia

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pfr. Dr. Konrad Raiser, schrieb heute dem UNO-Generalsekretär Kofi Annan einen Brief, in dem er seiner Besorgnis über die Eskalation der Kämpfe in Liberia zwischen Regierungstruppen und den Rebellen der LURD (Liberians United For Reconciliation and Democracy - Liberianer vereint für Versöhnung und Demokratie) Ausdruck gab. In seinem Schreiben spricht ÖRK Generalsekretär Raiser von der Ernsthaftigkeit der nahezu anarchischen Lage, die sich in Liberia entwickelt habe, und ruft die UNO auf, die gegenwärtigen Friedensinitiativen zu unterstützen und die verschiedenen Parteien dazu aufzufordern, der Stationierung einer glaubhaften Friedenstruppe zuzustimmen, um eine dauerhafte Waffenruhe zu gewährleisten.

Nominierungen für das "weltweit repräsentativste christliche Missionstreffen"

Die Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) sowie Organisationen und Netzwerke, die der Kommission für Weltmission und Evangelisation (CWME) angeschlossen sind, sind eingeladen worden, Teilnehmer und Teilnehmerinnen für die nächste Weltmissionskonferenz zu nominieren. Die Konferenz wird vom 12.-19. Mai 2005 in Athen (Griechenland) stattfinden.

Der Protest der Kirchen gegen den Krieg hat ihre moralische Position in der Gesellschaft gestärkt

Als die Militäraktionen im Irak beendet waren, mussten die Gegner der militärischen Invasion sich mit der - von den Medien und den militärischen Siegern vermittelten - Einschätzung auseinander setzen, dass der Krieg ein "Erfolg" war. Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Konrad Raiser, beantwortet im nachfolgenden Interview die "kritischen Fragen", die Organisationen wie dem Rat, welche in der Anti-Kriegs-Bewegung eine wichtige Rolle haben, gestellt werden. Er geht auch auf den "Friedensfahrplan" ein, der eine dauerhafte Zwei-Staaten-Lösung für den israelisch-palästinensichen Konflikt ermöglichen soll.

Wir brauchen eine verantwortlichere, sicherere und demokratischere Welt

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Konrad Raiser, hat die Botschaft örtlicher Schweizer und französischer kirchlicher Verantwortlicher an die G 8-Staats- und Regierungschefs, die vom 1.-3. Juni 2003 in Evian, Frankreich, zusammenkommen, „uneingeschränkt unterstützt". In seiner Solidaritätsbotschaft brachte der ÖRK die Hoffnung zum Ausdruck, der Gipfel möge sich der dringenden Notwendigkeit bewusst werden, „eine Welt" aufzubauen, „die tatsächlich verantwortungsbewusster und solidarischer, sicherer und demokratischer ist".

Frankreich: Kirchenführer erörtern Folgen des Irak-Krieges

Die Zukunft des Multilateralismus und die Weltordnung, Irak, der Nahe und Mittlere Osten sowie die Rolle der Kirchen stehen am 5. Juni auf der Tagesordnung eines Treffens in Paris, zu dem Vertreter der Kirchen in Frankreich, Mitglieder der Kommission für internationale Angelegenheiten (CCIA) des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und ÖRK-Mitarbeiter kommen werden. Die Teilnehmer werden auch von hochrangigen Beamte des französischen Au(enministeriums empfangen.

Orthodoxe Mitarbeit im ÖRK: die nächsten Schritte

Der Lenkungsausschuss der Sonderkommission zur orthodoxen Mitarbeit im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) wird zusammenkommen, um die Umsetzung der Empfehlungen von 2002 zu begutachten. Die Tagung findet an jenem Ort statt, wo sich vor fünf Jahren die orthodoxe Kritik am Rat erstmals nachdrücklich Gehör verschaffte.

Die Vision von Alma Ata

"Kehrt zurück zu den Prinzipien der primären Gesundheitsversorgung: die Neubelebung der Vision von Alma Ata ist der wichtigste Schritt, um 'Gesundheit für alle' zu verwirklichen", so lautete die Botschaft einer Konsultation, die der ÖRK und die Peoples Health Movement vom 16.-18. Mai in Genf veranstaltet haben.

Konrad Raiser besucht Brasilien und trifft 'Lula'. Die Vorbereitungen für die nächste ÖRK-Vollversammlung laufen an

Mit einem Besuch von Dr. Konrad Raiser werden die Vorbereitungen für die Neunte Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen, die im Februar 2006 in Brasilien stattfinden wird, offiziell in Gang gesetzt. Am Anfang seines Besuchs trifft Raiser Brasiliens neugewählten Präsidenten.

Pfingstbotschaft 2003 der Präsidentinnen und Präsidenten des ÖRK: "Ein Helfer ist gekommen"

"... Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist." (Johannes 16, 7-11)

ÖRK fördert Konsultationen zu HIV/AIDS in Nairobi

Zwei Konsultationen zu HIV/AIDS, gefördert vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), Caritas International und der Weltkonferenz zu Religion und Frieden auf Einladung der "All Africa Conference of Churches" (AACC) werden vom 7. - 13. Mai 2003 gemeinsam in Nairobi stattfinden.

Berufliche Aufstiegschancen für junge Menschen

Der Ökumenische Rat der Kirchen hat ein Praktikumsprogramm eingerichtet, das jungen Menschen aus verschiedenen Kirchen in aller Welt die einmalige Chance bietet, Erfahrungen zu sammeln, die sie für berufliche Führungspositionen qualifizieren. Sechs Jugendliche im Alter von 18 bis 30 Jahren, die sich den Idealen der ökumenischen Bewegung verpflichtet fühlen, werden von September 2003 bis September 2004 ein einjähriges Praktikum in den Genfer Büros des ÖRK absolvieren. Die Bewerbungsfrist läuft am 10. Juni 2003 ab. Vorausgesetzt wird die Fähigkeit, auf Englisch zu kommunizieren. Weitere Informationen (in englischer Sprache) unter

Kirchen Lateinamerikas konfrontieren die internationalen Finanzinstitutionen

Leitende kirchliche Persönlichkeiten aus Lateinamerika und der Karibik kommen zusammen, um über die Politik des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank zu diskutieren und klare Worte an die Verantwortlichen dieser Organisationen zu richten.

ÖRK ersucht um Milde für lebenslänglich verurteilten amerikanischen Jugendlichen

Der ÖRK Generalsekretär Konrad Raiser appellierte in einem Brief an den Gouverneur von Florida (USA), Jeb Bush, im Fall Lionel Tate Milde walten zu lassen. Tate wurde am 9. März 2001 zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt für ein Verbrechen, das er als 12-jähriger beging. Raiser bekräftigte ein Ersuchen der Anglikanischen Bischöfe der Episkopalischen Kirche in Florida und betonte, das die Bestrafung "nicht nur hart sei aber auch in keinem Verhältnis zum seinem Alter stünde".

ÖRK beklagt Fehlurteile gegen kubanische Dissidenten

In einem Schreiben an den kubanischen Präsidenten Fidel Castro beklagte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Konrad Raiser, die Fehlurteile gegen politische Dissidenten in Kuba, die kürzlich in einem Verfahren zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt worden waren. Zudem forderte er die Revision der Urteile und die Freilassung der Verurteilten.

Konrad Raiser kritisiert die moralische und religiöse Argumentation zur Rechtfertigung des Irakkrieges

Der International Herald Tribune veröffentlichte am Dienstag, 8. April 2003 einen Artikel von Konrad Raiser, in dem er moralische und religiöse Argumente zur Rechtfertigung des Irakkrieges kritisiert. Konrad Raiser stellt die Frage, ob die Entscheidung der Koalition unter Führung der amerikanischen Streitkräften, den Irak gewaltsam zu entwaffnen legitim ist und mit moralischen und religiösen Argumenten begründet werden kann.

Informationen, Ressourcen und Analysen über Kirchen und Irak

Die neueste Ausgabe des elektronischen Bulletins "Behind the News: Visions for peace - Voices of faith", mit Schwerpunkt Krieg im Irak liefert Informationen über Erklärungen und Aktionen von Kirchen und der ökumenischen Familie, humanitärer Hilfe sowie weitere Ressourcen und Information.

Ökumenische Andacht für Frieden: Botschaft und Gottesdienstordnung

Der vollständige deutsche Text der Erklärung des ÖRK-Generalsekretärs, Pfr. Dr. Konrad Raiser, zum militärischen Angriff auf den Irak durch die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten ist abrufbar unter:

UN-Menschenrechtskommission: ÖRK weist auf zunehmende religiöse Intoleranz hin

Zunehmende religiöse Intoleranz in Indien, Indonesien und Pakistan wird vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) auf der 59. Tagung der UN-Menschenrechtskommission (UNCHR), die am 17. März ihre Arbeit aufgenommen hat und bis zum 24. April dauert, zur Sprache gebracht werden. Der ÖRK wird ferner die Vorenthaltung sozio-ökonomischer und kultureller Rechte für das Volk von West-Papua ansprechen wie auch Menschenrechtsverletzungen, die unter der israelischen militärischen Besetzung Palästinas begangen worden sind.

Ökumenische Delegation wird die Elfenbeinküste besuchen: Eine interreligiöse Initiative für Frieden und Versöhnung

Vom 10.-12. März 2003 wird eine ökumenische Delegation die Elfenbeinküste besuchen. Sie soll Solidarität mit den dortigen Kirchen zum Ausdruck bringen und die Möglichkeit einer interreligiösen Initiative sondieren, die sich um eine Lösung des politischen und ethnischen Konflikts bemüht, der das Land spaltet.

Gebetstag für Frieden im Irak: liturgische Ressourcen

Der ÖRK Exekutivausschuss schlug am 20. Februar vor, am ersten Tag der Fastenzeit 2003, einen Tag des Nachdenkens und der Umkehr, in allen Kirchen und weltweit zum Tag des Gebets für Frieden im Irak zu machen (siehe die Erklärung unter: wcc-coe.org/wcc/what/international/exco03-iraq-g.html) .

Generalsekretär des ÖRK besucht Länder in Asien Die christlichen Minderheiten stehen nicht allein

Konrad Raiser wird vom 26. Februar bis zum 9. März vier Länder in Asien besuchen. Zum ersten Mal stattet ein Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen Laos, Thailand, Myanmar (früher Birma) und Pakistan einen offiziellen Besuch ab. Damit soll die Solidarität der internationalen ökumenischen Familie mit den christlichen Minderheitsgemeinschaften zum Ausdruck gebracht werden.

AIDS: Nachricht der Solidarität

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) sandte eine Nachricht der Solidarität an das Volk und die Kirchen Südafrikas, die heute in Kapstadt an einem Protestmarsch für bezahlbare AIDS-Medikamente teilnehmen.