World Council of Churches

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Nachrichten

ÖRK will Nichtkernwaffenstaaten in der NATO ermutigen, sich stärker für nukleare Abrüstung einzusetzen und Kernwaffen von ihrem Territorium zu entfernen

Eine Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) will in dieser Woche mit Ministern und offiziellen Regierungsvertretern von drei Nichtkernwaffenstaaten in der NATO zusammenkommen. Bei dieser Gelegenheit sollen diese Staaten aufgefordert werden, sich innerhalb der Organisation aktiver für die Erfüllung der Abrüstungsverpflichtungen einzusetzen, die sie im Rahmen des Vertrages über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) eingegangen sind.

April 2004

In dieser Ausgabe:

Solidarität mit den Kirchen und Menschen in Spanien

In einer Botschaft der Solidarität mit den Kirchen und mit der Bevölkerung in Spanien gab der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) nach den grausamen Anschlägen in Madrid seiner Trauer und Konsternation Ausdruck. Die vom stellvertretenden Generalsekretär Georges Lemopoulos unterzeichnete Botschaft spricht von "völliger Verwerfung" dieser Anschläge und von "tiefer Solidarität mit den Opfern dieser Grauenhaftigkeit, mit ihren Familien und der ganzen Bevölkerung Spaniens". Die Botschaft bekräftigt "die christliche Berufung, jeder Form von Gewalt zu widerstehen" sowie "die Verpflichtung zum Frieden", und lobt die "Solidarität und die sofortige Unterstützung der Opfer durch die spanische Bevölkerung und die Kirchen".

Kommentar eines ÖRK-Mitarbeiters zum Mel Gibson Film

Was sollten wir tun, nachdem wir Mel Gibsons Film „Die Passion Christi“ gesehen haben? Diese Frage stellt Pfr. Dr. Hans Ucko, der im Ökumenischen Rat der Kirchen für den jüdisch-christlichen Dialog zuständig ist. In einem Kommentar, der am Freitag, dem 5. März, in der Genfer Zeitung Le Temps veröffentlicht wurde, setzt er sich mit den Folgewirkungen unserer Reaktionen auf diesen umstrittenen Film auseinander.

März 2004

Tagung von Vertretern und Vertreterinnen des ÖRK und der römisch-katholischen Kirche

EAPPI setzt Arbeit mit 15 neuen Begleitpersonen fort

Das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI) konnte 15 neue ökumenische Begleiter und Begleiterinnen willkommen heißen. Die Neuankömmlinge ergänzen die aus früheren Gruppen verbliebenen sechs Personen. Damit setzen sich zurzeit insgesamt 21 Begleitpersonen an der Seite von Palästinensern und Israelis für eine friedliche Konfliktlösung ein.

HIV/AIDS, ÖRK- Vollversammlung 2006 und Themen von öffentlichem Interesse auf der Tagesordnung von ÖRK- Exekutivausschuss

Höhepunkte auf der Tagung des Exekutivausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) vom 17.-20. Februar in Genf werden eine ausführliche Darstellung der Arbeit im Bereich von HIV/AIDS und die offizielle Einführung des neuen Generalsekretärs, Pfr. Dr. Samuel Kobia in sein Amt sein. Der Ausschuss wird außerdem die nächsten Schritte zur Vorbereitung für die Vollversammlung beschließen und Themen von öffentlichem Interesse ("public issues") behandeln.

Februar 2004 *

Naher Osten: Interreligiöser Friedensworkshop für junge Menschen

Januar 2004

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Weihnachtsbotschaft

Konrad Raiser

Letzter offizieller Besuch des ÖRK-Generalsekretärs

Der letzte offizielle Besuch des scheidenden Generalsekretärs des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Konrad Raiser, bei einer Mitgliedskirche des Rates gilt vom 29. November - 3. Dezember 2003 dem Ökumenischen Patriarchat.

Dezember 2003

ÖRK-Delegation nimmt an UN-Konferenz über Klimaänderungen teil

Henri Tincq interviewt Dr. Konrad Raiser

Einer Einladung des Teams für Information und Öffentlichkeitsarbeit folgend, führte Henri Tincq, seit 1985 verantwortlicher Redakteur für religiöse Fragen bei der renommierten französischen Tageszeitung "Le Monde", ein Interview mit Konrad Raiser, der in wenigen Wochen aus seinem Amt als Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) scheidet.

ÖRK gewinnt internationalen Filmpreis

Ein Film über Sierra Leone, produziert vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) gewann den Preis für den besten Film in der Kategorie Interreligiöser Dialog beim Internationalen religiösen Filmfestival in Trento, Italien.

ÖRK übt Solidarität mit Kirchen in Sri Lanka

In einem Brief an die ÖRK Mitgliedskirchen und an den Nationalen Kirchenrat in Sri Lanka hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Dr. Konrad Raiser die Solidarität des ÖRK zugesichert. Die Kirchen hätten versucht, eine Politik der Konfrontation zu beenden, unter der das Land schon seit langem leide und die grosse Zerstörung gebracht habe. Raiser versicherte den Kirchen den Beistand und die Gebete der ÖRK-Gemeinschaft für ihre Friedens- und Versöhnungsarbeit. Er äusserte sich besorgt über die gegenwärtige politische Krise, die den zerbrechlichen Friedensprozess gefährde. " Es ist wichtig, dass der im Februar 2002 geschlossene Waffenstillstand zwischen der Regierung und der LTTE hält", unterstrich Raiser. Er hoffe, dass die Präsidentin und der Premierminister ihre unterschiedlichen Positionen klären, um gemeinsam für Frieden, und Versöhnung zu arbeiten und dadurch die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern.

ÖRK gratuliert den neuen EKD Ratsvorsitzenden

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Dr. Konrad Raiser, hat dem Berliner Bischof Dr. Wolfgang Huber zu seiner Wahl zum neuen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gratuliert. In seinem Brief bezeichnete Raiser die Wahl von Bischof Huber als einen "Glücksfall für den ÖRK" und verwies auf sein anhaltendes Engagement für die ökumenische Bewegung. Hubers Überlegungen zu Fragen der Menschenrechte, zur Friedensethik und Ekklesiologie hätten die ökumenische Diskussion immer wieder bereichert.

ÖRK: Schreiben der Solidarität und Ermutigung an das Volk und die Kirchen Boliviens

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) Pfr. Dr. Konrad Raiser sandte am 29. Oktober eine Nachricht der Solidarität und Ermutigung an das Volk und die Kirchen Boliviens.

ÖRK drängt die Regierung von Zimbabwe, den Menschenrechtsverletzungen Einhalt zu gebieten

Der Ökumenische Rat der Kirchen, "tief betroffen von der sich verschlechternden Lage der inneren Ordnung in Zimbabwe", drängt die Landesregierung "sofortige Massnahmen zu ergreifen, um "den Rechtsstaat wiederherzustellen und die willkürlichen Verhaftungen, die Folter und das Töten zu beenden".  In einem Schreiben vom 27. Oktober 2003 an den zimbabwischen Justizminister Patrick Chinamasa verlangte Peter Weiderud, Direktor der ÖRK-Kommission für kirchliche Angelegenheiten (CCIA), eine "sofortige Untersuchung der Angelegenheit von Frau (Beatrice) Mtetwa und anderer, welche Opfer von Polizeigewalt wurden" um sicherzustellen, dass sie Gerechtigkeit erfahren.

ÖRK gratuliert Papst Johannes Paul II

In einem Brief an den Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, hat der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) den Wunsch zum Ausdruck gebracht, in die grosse Freude der Römisch-Katholischen Kirche anlässlich der Feier des 25. Pontifikatsjubiläums von Johannes Paul II einzustimmen. Der vom stellvertretenden Generalsekretär Georges Lemopoulos unterzeichnete Brief betont, dass "die zurückliegende Amtszeit des Papstes sich besonders ausgezeichnet hat durch die vielen Initiativen (...) für die Einheit der Christenheit, für den Dialog zwischen den Religionen und für die Verteidigung von sozialer Gerechtigkeit und der Menschenrechte."Â

Vom Umgang mit Tatsachen: die umstrittene Geschichte von Aschkalon und Madschdal

Von Larry*, einem ökumenischen Begleiter des Ökumenischen Begleitprogramms des ÖRK in Palästina und Israel (EAPPI)