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Weltwoche für Frieden wirft Schlaglicht auf Menschlichkeit und Gleichberechtigung

Weltwoche für Frieden wirft Schlaglicht auf Menschlichkeit und Gleichberechtigung

Ein Zaun versperrt die nähere Umgebung, während eine Gruppe den Ostersonntag auf dem Ölberg in Jerusalem feiert. Foto: Albin Hillert/ÖRK

06. Juni 2019

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 24. Mai 2019

Unter dem Motto „Menschlichkeit und Gleichberechtigung in Gottes Schöpfung“ werden gläubige Menschen in der ganzen Welt ermutigt, durch gemeinsame Gebete und Aktionen in der Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel ein gemeinsames Zeugnis abzulegen. Diese jährliche Veranstaltung zur Bekundung von Solidarität und Hoffnung findet vom 15. bis 22. September statt und umfasst wie üblich auch den Weltfriedenstag am 21. September.

„Die Situation in Palästina und Israel ist unverändert, und die Menschen leiden weiterhin unter ihr. Sie betrifft die Zukunft aller Menschen in der Region, leugnet die gleiche Menschenwürde aller Menschen und in allen Aspekten der Schöpfung Gottes. Obwohl wir alle gleichermaßen nach Gottes Ebenbild geschaffen sind, sind die militärische Besetzung und die damit zusammenhängenden diskriminierenden Verhaltensweisen Hindernisse für die Fülle des Lebens in Gottes Schöpfung für alle Menschen“, sagte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit.

Er hofft, dass sich während der Weltwoche für Frieden Gläubige in Gottesdiensten, Bildungsveranstaltungen und Aktionen zur Unterstützung eines gerechten und nachhaltigen Friedens für die palästinensische und israelische Bevölkerung zusammenschließen.

Das diesjährige Thema wurde gewählt, um Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Stigmatisierung, Ausgrenzung durch Populismus und ähnlichen aktuellen Entwicklungen zu begegnen. Ziel ist es, die Sorge um die Menschenwürde aller Menschen, unabhängig von ethnischen, religiösen oder politischen Unterschieden, und das Engagement für die Verwirklichung der gleichen und unveräußerlichen Menschenrechte aller Menschen zu wecken und zu erneuern.

„Das Thema hat eine besondere Aktualität im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt und dem unerfülltem Wunsch nach einem dauerhaften Frieden, der auf der Anerkennung der unveräußerlichen Menschenrechte aller Völker in der Region beruht“, fügte Tveit hinzu.

Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel

Konzept: WWPPI 2019 (pdf)