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ÖRK und Partner planen Weltgebetstag für ein Ende des Hungers

ÖRK und Partner planen Weltgebetstag für ein Ende des Hungers

Foto: Albin Hillert/ÖRK

03. Mai 2018

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 09. Mai 2018

Der Ökumenische Rat der Kirchen, die Weltweite Evangelische Allianz und die Gesamtafrikanische Kirchenkonferenz planen für den 10. Juni 2018 zusammen mit kirchlichen humanitären Organisationen und einer Koalition kirchlicher Netzwerke, Organisationen und Partner einen Weltgebetstag für ein Ende des Hungers, der in diesem Jahr zum zweiten Mal in Glaubensgemeinschaften weltweit begangen werden soll.

Mit dieser Initiative sollen Glaubensgemeinschaften weltweit zusammengebracht werden, um Gebete, Reflexion und konkretes, praktisches Engagement zu fördern, Bewusstsein zu schaffen für die Auswirkungen von Hunger für die am stärksten gefährdeten Kinder und Familien, dabei zu helfen, die Grundursachen für den Hunger zu bekämpfen und eine Vernetzung mit Menschen und Organisationen zu ermöglichen, die sich derzeit in der kurzfristigen Nothilfe engagieren und langfristig positiven Wandel herbeiführen wollen, damit Kinder und Familien Gottes Plan von einem würdevollen Leben in einer friedlichen und gewaltfreien Zukunft verwirklichen können.

Nachdem über Jahre kontinuierliche und bemerkenswerte Fortschritte bei der Bekämpfung des Hunger in der Welt gemacht wurden, steigt die Zahl der Menschen weltweit, die unter Hunger leiden, wieder – eine alarmierende Trendwende nur drei Jahre nachdem die politischen Entscheidungsträger der Welt sich verständigt hatten, dass die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen verlangten, dass niemand zurückgelassen würde.

In einer Welt, in der es mehr als genug Ressourcen und Nahrungsmittel für alle gibt, werden nicht einmal 50% der Ressourcen genutzt, die benötigt würden, um diese Herausforderungen anzugehen. Während in den meisten Teilen der Welt Frieden herrscht, schwelen andernorts immer noch lokale Konflikte, von denen Kinder und junge Männer und Frauen am stärksten betroffen sind. Millionen von Frauen und Mädchen sind in diesen krisengebeutelten Regionen geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt.

Als Beitrag der Glaubensgemeinschaft zu den weltweiten Anstrengungen, Hungerkrisen vorzubeugen und entgegen zu wirken, kann der Weltgebetstag für ein Ende des Hungers eine wichtige Rolle dabei spielen, das Bewusstsein für diese sich immer weiter ausbreitende Tragödie zu schärfen, über die in den Medien viel zu wenig berichtet wird.

Eine Zusammenstellung von Materialien zum Weltgebetstag für ein Ende des Hungers mit Gebeten, liturgischen und weiteren Materialien wird von den Organisationen, die zum Gebetstag aufrufen, ab Mitte Mai zur Verfügung gestellt werden.

Alle Kirchen, religiösen Organisationen und Interessierten, die den Weltgebetstag unterstützen wollen, sind herzlich eingeladen, ihre Kontaktinformationen hier zu hinterlegen.

Weitere Informationen zum Weltgebetstag für ein Ende des Hungers