World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Nachrichten

Wind des Wandels in der Karibik

Unruhen in Venezuela, die Erderwärmung und reduzierte Mittel sind echte Herausforderungen, denen sich die Karibische Kirchenkonferenz (CCC) stellen muss. Die Region reicht von Panama und Costa Rica im Westen bis zu den Kleinen Antillen im Osten und von den Bahamas im Norden bis zu Guyana, Suriname und Französisch-Guayana auf dem südamerikanischen Festland im Süden. Der CCC sind 33 Mitgliedskirchen aus einer vielfältigen Region angeschlossen, in der vier offizielle Sprachen gesprochen werden: Holländisch, Englisch, Französisch und Spanisch. Dazu kommen etliche einheimische (kreolische) Sprachen, wie Papiamentu in Aruba und Curaçao, Sranan in Suriname und Kreol in Guadeloupe, Haiti, Martinique, St. Lucia und Dominica.

ÖRK-Generalsekretär verurteilt Zerstörungen in Wadi al-Hummus

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, hat die israelische Regierung aufgefordert, die illegalen Zerstörungen sofort zu beenden. „Die israelischen Behörden haben 16 palästinensische Häuser mit rund 70 Wohnungen in Wadi al-Hummus im besetzten Ostjerusalem abgerissen. Das ist ein Verstoß gegen internationales Recht.“ Mehr als zweihundert Menschen wurden bereits dieses Jahr aus Ostjerusalem vertrieben.

Studierende in Bossey untersuchen Bedeutung von „Zugehörigkeit“

Was als „authentische interreligiöse Begegnung“ bezeichnet werden könnte, ist auch – um es noch einfacher zu formulieren – eine Frage nach der Bedeutung von Zugehörigkeit. Elf Studierende am Ökumenischen Institut des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Bossey haben sich zum Abschluss ihres Zertifikatkurses in interreligiösen Studien (Certificate of Advanced Studies in Interreligious Studies) eingehend mit genau dieser Frage der Zugehörigkeit beschäftigt.

Leitender ÖRK-Mitarbeiter über Antisemitismus, Definitionen und künftige Zusammenarbeit

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und das Internationale Jüdische Komitee für interreligiöse Konsultationen (IJCIC) sind vom 25. bis 27. Juni zu einem offiziellen Treffen in Paris zusammengekommen, das unter dem Thema „The normalization of hatred: challenges for Jews and Christians today“ (Die Normalisierung von Hass: Herausforderungen für jüdische und christliche Gläubige heute) stand. Das Treffen fand zu einer Zeit statt, die geprägt ist von großen Herausforderungen für das öffentliche und religiöse Leben von vielen Gesellschaftsgruppen in aller Welt. Peter Prove, der Direktor der ÖRK-Kommission der Kirchen für internationale Angelegenheiten, hat auf dem Treffen die Antisemitismus-Grundsätze des ÖRK präsentiert und über das Engagement des ÖRK für die Menschenrechte aller berichtet. WCC News hat im Anschluss an das Treffen mit ihm gesprochen.

Salpy Eskidjian Weiderud wird mit dem Internationalen Preis für Religionsfreiheit ausgezeichnet

Salpy Eskidjian Weiderud, Leiterin des Büros für den religiösen Zweig des Friedensprozesses auf Zypern, wurde vom US Außenministerium mit dem Internationalen Preis für Religionsfreiheit ausgezeichnet. Dieser Preis „ist eine Anerkennung für Menschen, die sich in herausragender Weise für die Religionsfreiheit überall auf der Welt engagieren“, und wird am 17. Juli in Washington, D.C. überreicht.

Gebete sind die bestimmende Kraft der 11. Vollversammlung des ÖRK

Während der ersten Tagung des Gottesdienstausschusses in Baden, Deutschland vom 5. bis zum 11. Juli stand das Gebet und seine Rolle als bestimmende Kraft für die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im Jahr 2021 (ÖRK) in Karlsruhe im Vordergrund.

ÖRK setzt sich auf der Sitzung des UN-Menschenrechtsrates für die Würde des Menschen ein

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat sich mit seinen Beiträgen auf der 41. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates profiliert, die vom 24. Juni bis zum 12. Juli stattfand. Der ÖRK engagiert sich seit vielen Jahren innerhalb des Menschenrechtssystems der Vereinten Nationen, indem er sich im Namen der weltweiten ökumenischen Bewegung zu Menschenrechten und Gerechtigkeit bekennt und sich für sie einsetzt.

Friedensforum: „Es darf keinen Krieg mehr auf der koreanischen Halbinsel geben“

Vom 10.–12. Juli fand in Bangkok eine Tagung des Ökumenischen Forums für Frieden, Wiedervereinigung und Entwicklungszusammenarbeit auf der koreanischen Halbinsel statt. Das Forum hat in seinem veröffentlichten Kommuniqué erneut Frieden gefordert und mögliche Wege zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen aufgezeigt.

ÖRK-Generalsekretär spricht über die wiederaufgenommenen Beziehungen zum IJCIC

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und das Internationale Jüdische Komitee für interreligiöse Konsultationen (IJCIC) sind vom 25. bis 27. Juni zu einem offiziellen Treffen in Paris zusammengekommen. Das Treffen hat unter dem Thema „The normalization of hatred: challenges for Jews and Christians today“ (Die Normalisierung von Hass: Herausforderungen für jüdische und christliche Gläubige heute) gestanden. Im Folgenden spricht ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit darüber, wie die Beziehungen zwischen den zwei Organisationen wiederhergestellt wurden.

Oberhäupter von Jerusalemer Kirchen veranstalten ökumenisches Gebet aus Protest gegen Immobilienverkauf am Jaffator

Am 11. Juli haben die Oberhäupter der Jerusalemer Kirchen aus Protest gegen die Entscheidung des obersten israelischen Gerichts, den Einspruch des griechisch-orthodoxe Patriarchats gegen den Verkauf von drei seiner Immobilien an eine Siedlungsgruppe abzuweisen, vor den Hotels „Imperial“ und „Petra“ in unmittelbarer Nähe des Jaffators zur Jerusalemer Altstadt ein ökumenisches Gebet veranstaltet.

Die Geschichte eines historischen Geschenks von Papst Franziskus: „Ein Schritt in Richtung Einheit“

Erzbischof Hiob von Telmessos, der Ständige Vertreter des Ökumenischen Patriarchats beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), hat sich mit WCC News getroffen und über ein überwältigendes Geschenk gesprochen, das er am 29. Juni von Papst Franziskus bekommen hat.

Libanon-Konsultation will das Thema Behinderung aus einer Menschenrechtsperspektive angehen

Achtzehn Führungspersonen des Ökumenischen Aktionsbündnisses von und für Menschen mit Behinderung des Ökumenischen Rates der Kirchen haben sich vom 3.–5. Juli in Beirut, Libanon getroffen, um die Probleme in der Region zu erörtern und einen strategischen Plan zu bewerten.

ÖRK „hofft und betet für frischen Wind“ für Frieden auf koreanischer Halbinsel

Im Rahmen des Ökumenischen Forums für Frieden, Wiedervereinigung und Entwicklungszusammenarbeit auf der Koreanischen Halbinsel, das vom 10. bis 12. Juli in Bangkok stattfindet, hat der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) seinen Aufruf zum Frieden auf der koreanische Halbinsel wiederholt und bekräftigt.

Regionale ökumenische Organisationen geloben Zusammenhalt

Führungspersonen von acht regionalen ökumenischen Organisationen haben zum Abschluss einer vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) ausgerichteten Tagung am Ökumenisches Institut in Bossey vom 2. bis 4. Juli gelobt, zusammenzuhalten und gegenseitig von der Vielfalt und Verschiedenartigkeit in den eigenen Reihen profitieren zu wollen.

Aufgrund „wachsenden Verlangens nach dauerhaftem Frieden“ richtet ÖRK historischen Dialog zwischen Sikh und Christen aus

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat am 5. Juli ein historisches Dialogtreffen zwischen Anhängerinnen und Anhängern der Sikhreligion und des Christentums ausgerichtet. Das Treffen stand unter dem Thema „Pursuing Peace in a Pluralistic World“ (Streben nach Frieden in einer pluralistischen Welt) und fand anlässlich des 550. Geburtstags von Guru Nanak, dem ersten Guru der Sikh, statt.

Sondergesandter des indonesischen Präsidenten besucht ÖRK und tritt für interreligiösen Dialog ein

Bei einem Treffen mit Dr. Syafiq A. Mughni, dem Sondergesandten des indonesischen Präsidenten für Dialog und Zusammenarbeit zwischen den Religionen und Kulturen, hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) seine Dankbarkeit für das Engagement des Sondergesandten für Menschenrechte zum Ausdruck gebracht und das Bekenntnis des ÖRK zu Zusammenarbeit im Engagement gegen Fremden- und Islamfeindlichkeit hervorgehoben. „Die Menschenrechte müssen als universelle Grundprinzipien verstanden werden“, erklärte Tveit. „Als Menschen und als Christinnen und Christen ist es unsere Pflicht, uns für die Rechte aller Menschen einzusetzen.“

Regionale ökumenische Organisationen tauschen sich in Bossey über Schwierigkeiten aus und stärken Beziehungen

Die Führungspersonen von acht regionalen ökumenischen Organisationen tagen vom 2. bis 4. Juli im Ökumenischen Institut des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Bossey. Neben dem ÖRK sind die Gesamtafrikanische Kirchenkonferenz, die Asiatische Christliche Konferenz, die Karibische Konferenz der Kirchen, die Konferenz Europäischer Kirchen, der Kanadische Kirchenrat, der Kirchenrat des Nahen Ostens, der Nationalrat der Kirchen Christi in den USA und die Pazifische Kirchenkonferenz vertreten.

Ökumenisches Institut begrüßt neue Studierende für interreligiöse Studien

Junge Studierende aus aller Welt sind am Dienstag am Ökumenischen Institut des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Bossey zum Zertifikatslehrgang in interreligiösen Studien (Certificate of Advanced Studies in Interreligious Studies) begrüßt worden. Das Thema für das akademische Jahr 2018/2019 ist „Engaging for just and participatory societies - belongingness in Judaism, Christianity and Islam“ (Engagement für gerechte und partizipative Gesellschaften – Zugehörigkeitsgefühl in Judentum, Christentum und Islam).

ÖRK und IJCIC wollen wieder formale Beziehungen aufnehmen und Austausch verstärken

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und das Internationale Jüdische Komitee für interreligiöse Konsultationen (IJCIC) sind vom 25. bis 27. Juni zu einem offiziellen Treffen in Paris zusammengekommen. Das Treffen, das unter der Überschrift „The normalization of hatred: challenges for Jews and Christians today“ (Die Normalisierung von Hass: Herausforderungen für jüdische und christliche Gläubige heute) stand, „hat in einer Zeit stattgefunden, die geprägt ist von Herausforderungen für religiöses Leben allgemein und für unsere jeweiligen Glaubensgemeinschaften in ihren verschiedenen Kontexten“, heißt es in einem veröffentlichten Kommuniqué.

Globale Unterstützung für die „Zeit der Schöpfung“

Es gibt eine zunehmende globale Unterstützung für die „Zeit der Schöpfung“, einer jährlich stattfindenden Veranstaltung mit Gebeten und Aktionen zur Bewahrung der Schöpfung, an der Zehntausende von Christinnen und Christen aller Traditionen weltweit teilnehmen.

Frischer Wind in Afrikas größter ökumenischer Organisation

In der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz herrscht Aufbruchstimmung, denn die afrikanische ökumenische Organisation beginnt ihren neuen Fünfjahres-Strategieplan umzusetzen. In einer ambitionierten, aus sechs Säulen bestehenden Roadmap hat diese Gruppierung aus protestantischen, anglikanischen, orthodoxen und indigenen Kirchen komplett neue Arbeitsfelder für sich entdeckt und investiert damit neue Energie in bestehende Programme. Zentrale Punkte der Strategie sind Effektivität, Effizienz und Zuverlässigkeit für die Ökumene, der es besonders um die Erfüllung ihrer prophetischen Mission geht.

Die Wuppertaler Erklärung: „ökologische Transformation“ dringend erforderlich

Nachdem sich 52 Delegierte aus 22 Ländern unterschiedlicher Konfessionen und Glaubenstraditionen vom 16. – 19. Juni in Wuppertal, Deutschland versammelt hatten, veröffentlichten sie die Erklärung „Kairos für die Schöpfung – Hoffnung für die Erde bezeugen.“

Am globalen „Donnerstags in Schwarz“-Kunstwerk mitwirken: ein Wasserfall der Solidarität und des Widerstandes

Gemeinschaften und Einzelpersonen aus der ganzen Welt sind eingeladen, durch einen Beitrag zu einem großen Wandbild, das vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) entwickelt und ausgestellt wird, eine starke internationale Botschaft über ihr Engagement zur Beendigung von Vergewaltigung und Gewalt zu vermitteln.

ÖRK-Generalsekretär: ÖRK hat prophetische Rolle – und Verantwortung – Sklaverei zu beenden

Auf die Würde aller Menschen verweisend, weil sie nach dem Bilde Gottes geschaffen wurden, sowie auf das klassische Konzept der christlichen Freiheit, hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, dringend dazu aufgerufen, die zweifelhafte Rolle des Christentums in der Geschichte der Sklaverei anzuerkennen und folglich die Notwendigkeit ernst zu nehmen, sich mit den zugrundeliegenden religiösen und kulturellen Faktoren der Sklaverei heute zu beschäftigen.

Kein Raum für Vergewaltigung und Gewalt: „Donnerstags in Schwarz“ am Kirchentag

Geschichten, Musik und viele andere Ausdrucksweisen der Solidarität prägten einen lebendigen „Donnerstag in Schwarz“ auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag. Von religiösen Führungspersonen bis zu vorbeigehenden Passantinnen und Passanten sprachen zahlreiche Personen Worte der Unterstützung und Ermutigung für die Kampagne für eine Welt ohne Vergewaltigung und Gewalt.