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Ökumenereferenten und -referentinnen der ÖRK-Mitgliedskirchen kommen zusammen, um den „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ zu stärken.

Ökumenereferenten und -referentinnen der ÖRK-Mitgliedskirchen kommen zusammen, um den „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ zu stärken.

Teilnehmende am ÖRK-Treffen des Netzwerks der Ökumenereferenten und -referentinnen in Bossey, Genf. © ÖRK/Albin Hillert

30. April 2015

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 05. Mai 2015

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist Gastgeber der jährlichen Tagung einer internationalen Gruppe von Menschen, die in verschiedenen ÖRK-Mitgliedskirchen Verantwortung tragen für ökumenische Beziehungen. Die Frühjahrssitzung des Treffens des Netzwerks der Ökumenereferenten und -referentinnen nimmt das Thema „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ als Inspiration, um über neuere Entwicklungen in der ökumenischen Bewegung zu lernen, nachzudenken und zu diskutieren.

Das Treffen findet vom 28. April bis 1. Mai im Ökumenischen Institut Bossey statt.

Der Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens ist ein Ruf der ökumenischen Bewegung, welcher aus der ÖRK-Vollversammlung Ende 2013 in Busan hervorging. Während des Treffens in Bossey investiert die Gruppe viel Zeit in die Erforschung des Pilgerwegs, um zu untersuchen, welche Bedeutung er für den ÖRK, seine Mitgliedskirchen und das persönliche Leben hat.

Die Tagesordnung deckt zahlreiche Themen ab, die sich auf Programmbereiche des ÖRK richten, wie junge Menschen in der ökumenischen Bewegung, interreligiöser Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit sowie diakonische Tätigkeit und öffentliches Zeugnis.

ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit nahm am 29. April an der Sitzung teil, um über die durch den Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens inspirierte aktuelle Arbeit und Rolle des ÖRK nachzudenken.

„Seit Busan entwickeln wir unsere gemeinsame Arbeit vor dem Hintergrund des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens. Wir haben diesen Weg nicht neu geschaffen, sondern uns gemeinsam mit anderen dieser Bewegung angeschlossen. Für den ÖRK ist der Pilgerweg jedoch ein Schwerpunkt und ein Rahmen für unsere Berufung zu einer weltweiten Gemeinschaft“, sagte Tveit.

Für Tveit trägt das Netzwerk der Ökumenereferenten und -referentinnen bedeutend dazu bei, eine „maßgebliche Beziehungsebene zwischen dem Rat und den Mitgliedskirchen“ zu fördern.

Während der vier Sitzungstage waren zahlreiche ÖRK-Mitarbeitende mit Beiträgen zum Programm involviert. Am 30. April waren etwa 40 Teilnehmende eingeladen, den Tag im Ökumenischen Zentrum in Genf zu verbringen, wo sie von ÖRK-Mitarbeitenden des Teams Spiritualität und Gottesdienst im Gebet geleitet wurden.

Den Sitzungsteilnehmenden wurde auch über das Globale Christliche Forum (GCF) berichtet. GCF-Generalsekretär Larry Miller traf die Gruppe im Ökumenischen Zentrum und stellte die Vision des GCF sowie zahlreiche thematische Fragen im Arbeitsbereich des Forums vor. Er erläuterte auch, in welcher Verbindung das Forum mit dem ÖRK steht und wie es zur ökumenischen Bewegung beiträgt.

Das Treffen des Netzwerks der Ökumenereferenten und -referentinnen hat sich vier Ziele gesetzt: eine Gelegenheit bieten, sich über die aktuellen Tätigkeiten im Leben des ÖRK zu informieren, Beiträge von Teilnehmenden erhalten für Programmpläne, für die Vision und die Arbeit zur Pflege der Kirchengemeinschaft, ein Ort sein für fruchtbare Diskussionen zu Themen, mit denen unsere Kirchen heute konfrontiert sind, sowie ein starkes Netzwerk von Verantwortlichen für ökumenische Beziehungen in den ÖRK-Mitgliedskirchen ermutigen und ausrüsten und Gelegenheit zur Gemeinschaft und zum Aufbau professioneller Verbindungen bieten.

Martina Viktorie Kopecká der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche ist die jüngste Teilnehmerin des Treffens. Sie schätze die „sehr gute Atmosphäre am Treffen“ und wies auf die Herausforderung hin, das Konzept des Pilgerwegs in verschiedenen Kontexten aufzunehmen.

„Auch wenn sich die Aufnahme des Konzepts des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens für einige Kirchen, Pastoren und Gemeinden wohl etwas komplex gestaltete, helfen uns solche Treffen, ausgerüstet zu sein, um dem Ruf der 10. ÖRK-Vollversammlung zu folgen“, sagte sie.

Kopecká ist Mitglied des ÖRK-Exekutivausschusses und der ECHOS-Kommission des ÖRK.

Das Treffen endet am 1. Mai mit Sitzungen zu Themen wie interreligiöser Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit, Arbeit der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des ÖRK und Wert der Kommunikation im Austausch der ökumenischen Anschauungen.

Mehr Informationen über den Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens des ÖRK