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An Jubiläumsfeier der Dekade werden Fortschritte für eine „gerechte Gemeinschaft“ beurteilt

An Jubiläumsfeier der Dekade werden Fortschritte für eine „gerechte Gemeinschaft“ beurteilt

Bild: Albin Hillert/ÖRK

26. September 2018

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 27. September 2018

Was haben wir beim Aufbau einer gerechten Gemeinschaft von Frauen und Männern bereits erreicht? Was ist noch zu tun? Wie können wir die ökumenische Zusammenarbeit stärken, um die Zeichen unserer Zeit zu erkennen und die zukünftige Ausrichtung unserer Arbeit zu gestalten?

Im Rahmen einer internationalen Konsultation zum 20. Jubiläum der Dekade der Kirchen in Solidarität mit den Frauen, die vom 2.–5. Oktober in Jamaika stattfindet, wird die Gemeinschaft des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) sowie ökumenische Partner an einer generationenübergreifenden Veranstaltung Antworten auf diese Fragen suchen.

Die vom Kirchenrat von Jamaika ausgerichtete Konsultation wird vor dem Hintergrund des 70-jährigen Bestehens des ÖRK, dessen gegenwärtigem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens sowie der 2030-Agenda der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung abgehalten.

Zum Abschluss des Treffens werden die Teilnehmenden eine Vision formulieren im Streben nach einer gerechten Gemeinschaft von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft.

Die Aktivitäten der Konsultation werden sich mit den Themen „Gaben feiern“, „Sich mit den Wunden beschäftigen“ und „Ungerechtigkeiten verwandeln“ in Bezug auf die Beziehungen zwischen Frauen und Männern in der Kirche seit 1998 befassen.

 

Während der Veranstaltung werden die Teilnehmenden die vier Hauptthemen der Dekade hervorheben: Gewalt gegen Frauen in verschiedenen Formen, die volle und kreative Teilnahme der Frauen am Kirchenleben, die Weltwirtschaftskrise und ihre Auswirkungen auf Frauen sowie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und deren spezifischen Einfluss auf Frauen.

Weiter werden die Teilnehmenden Bilanz ziehen über die Verbreitung in den Mitgliedskirchen und der weiteren Gesellschaft der Kampagne Donnerstags in Schwarz, die eine Welt ohne Vergewaltigung und Gewalt anstrebt. Die Referentinnen und Referenten aus Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Palästina, Südafrika, Südkorea, Japan und Nordamerika werden Erfahrungen von Resilienz und Widerstand austauschen.

Auf der Tagesordnung stehen ebenfalls Besuche im Rahmen des Pilgerwegs bei ortsansässigen Institutionen in Jamaika, wie Eve for Life und Women Resource Outreach Centre, bei denen die Themen Männlichkeiten und Weiblichkeiten aufgegriffen werden.

 

20 Jahre nach der Dekade der Kirchen in Solidarität mit den Frauen

Gerechte Gemeinschaften für Frauen und Männer

Kampagne Donnerstags in Schwarz