Ausgerichtet wird die Konferenz von Caritas und dem Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen.
Die Teilnehmenden werden sich mit den verschiedenen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene beschäftigen und bereits angestoßene Initiativen und bewährte Praktiken aus dem gesamten Netzwerk präsentieren.
Zudem wird die Konferenz ein besonderes Augenmerk auf die Stärkung globaler Partnerschaften legen und das gemeinsame Verständnis der strategischen Partnerschaften von Caritas Internationalis mit regionalen und internationalen Organisationen und Gremien fördern.
Die Teilnehmenden werden wichtige Forschungslücken ermitteln und eruieren, was für weiteren Kapazitätsaufbau notwendig ist, um sicherzustellen, dass alle Maßnahmen auf wissenschaftlicher Evidenz beruhen und langfristig wirken.
Mtata wird in seiner Rede und anderen Beiträgen betonen, dass der ÖRK als Brücke zwischen den globalen Gesundheitssystemen und den Menschen vor Ort fungiert. Er wird hervorheben, dass der ÖRK enge Beziehungen zum Globalen Fonds, UNAIDS, der WHO und anderen Organisationen pflegt.
Außerdem wird Mtata über die starke Präsenz von Akteuren, die aus dem Glauben heraus handeln, in den Gemeinwesen vor Ort und deren Legitimität sprechen. Glaubensgemeinschaften seien keine Akteure mit einer weniger zentralen Bedeutung, sie seien vielmehr fest verankerte Strukturen für gegenseitige Fürsorge und die Menschen würden auf sie hören.
Der ÖRK wird auch an einer hochrangigen Podiumsdiskussion am 24. Juni zum Thema „The Value of Partnership for Faith-Based Organizations in meeting today’s Global Health challenges“ (Der Wert von Partnerschaften mit Organisationen, die aus dem Glauben heraus handeln, für die Lösung der globalen Herausforderungen im Gesundheitsbereich) teilnehmen.
Die Rednerinnen und Redner werden dabei unterstreichen, dass Glaubensgemeinschaften und religiöse Führungspersonen bereit sind, mit allen potenziellen Partnern zusammenzuarbeiten, um die globale Gesundheit zu fördern.
Der Beitrag von Gruppen, die aus dem Glauben heraus handeln, sei nicht nur ein spiritueller oder moralischer Beitrag – sondern auch ein technischer und operativer und beruhe auf wissenschaftlicher Evidenz.
„Das ÖRK-Programm Gesundheit und Heilen konzentriert sich auf drei Arbeitsschwerpunkte: die Ausweitung des Engagements von Ortsgemeinden für ganzheitliche Gesundheit, Advocacy für globale gesundheitspolitische Themen und die Förderung effektiver und hochwertiger Dienstleistungen von kirchlichen Gesundheitsdiensten“, erklärte Mtata.