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Colombia
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Die Andacht bittet um einen gerechten, umfassenden und nachhaltigen Frieden für die Menschen in Kolumbien. „Stehe den Menschen und den Kirchen Kolumbiens bei ihrer Suche nach Gerechtigkeit und Menschenrechten und ihren Versuchen zur Seite, diese seit langer Zeit währenden bewaffneten Konflikte zu beenden, die das Land seit mehr als sieben Jahrzehnten verwüsten“, heißt es in dem Gebet. „Wir gedenken mit unseren Gebeten besonders derjenigen, die übermäßig stark betroffen sind: schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen in Grenzgebieten und ländlichen Regionen, indigene und afro-kolumbianische Gemeinschaften und Frauen und Kinder in den umkämpften Territorien, in denen unterschiedliche bewaffnete Akteure ihre Kämpfe austragen.“

Der ÖRK-Exekutivausschuss, der sich Anfang des Monats zu einer Online-Tagung versammelt hat, hat seine vor langer Zeit ausgesprochene Verpflichtung für einen gerechten, umfassenden und nachhaltigen Frieden für die Menschen in Kolumbien erneut bekräftigt. „Der Ökumenische Rat der Kirchen hat eine lange Geschichte der Begleitung und Solidarität mit den Kirchen und der Bevölkerung Kolumbien in ihrem Streben  nach Gerechtigkeit, Menschenrechten und einem Ende der langjährigen bewaffneten Konflikte, die das Land seit mehr als sieben Jahrzehnt heimsuchen“, heißt es in einem Protokollpunkt, der vom Leitungsgremium veröffentlicht wurde.

ÖRK-Generalsekretär Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay wies darauf hin, wie wichtig dieses Gebet und die Verantwortung und die Sorge um die schutzbedürftigsten Menschen in Kolumbien sei.

„Kolumbien erlebt einen entscheidenden Moment des politischen Wandels. Wir beten um Herzen voller Mitgefühl und für einen Weg, der zu Frieden und Gerechtigkeit führt“, sagte er.

Pillay wiederholte die Aufforderungen des ÖRK für einen dauerhaften Waffenstillstand und die Einstellung aller Feindseligkeiten sowie die bedingungslose Verpflichtung auf den Schutz der Zivilbevölkerung und der Natur.

Pillay weiter: „Wir beten, dass die nächste Regierung Kolumbiens die schwierige Suche nach Frieden durch Gespräche sowie soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit fortsetzen wird, anstatt militärische Mittel einzusetzen“, sagte er.  „Möge wir durch unsere Gebete und unsere Taten das Gemeinwohl und den Respekt vor dem Leben und der Menschenwürde an die erste Stelle setzen.“

Eine ökumenische Andacht für Kolumbien

ÖRK-Exekutivausschuss:Protokollpunkt zur Zukunft des Friedensprozesses in Kolumbien