„Durch die Begegnung konnte eine neue Generation in den ÖRK-Leitungsgremien auf die langjährige Beziehung mit der evangelischen Kirche in China und deren langjährigem Engagement in der weltweiten ÖRK-Gemeinschaft aufbauen“, heißt es in der Botschaft. „Wir sind auf Einladung der ÖRK-Mitgliedskirche hier nach China gekommen und wollen sie besser kennenlernen.“
Zudem unterstreicht die Botschaft, dass der Exekutivausschuss tief beeindruckt sei von allem, was er in China erlebt habe. „Wir begrüßen das klare offizielle Bekenntnis der chinesischen Regierung zur Religionsfreiheit in China und freuen uns darauf, bei Gelegenheit mehr über den aktuellen Stand und die weitere Umsetzung dieses Bekenntnisses zu erfahren“, so die Botschaft. „Unsere Tagung hier in China fand in einer Zeit wachsender globaler Herausforderungen – wie um sich greifende Konflikte, zunehmende geopolitische Spannungen, eine zunehmende Spaltung der Menschen, eine sich zuspitzende Klimakrise und ein nachlassendes Bekenntnis zu multilateraler Zusammenarbeit zur Bewältigung der Herausforderungen – statt und wir würdigen die zunehmend wichtige Rolle Chinas in der internationalen Staatengemeinschaft.“
Die Botschaft würdigt Chinas Beitrag zur Förderung der Arbeit der Vereinten Nationen und die Unterstützung der UN-Einsätze zur Friedenssicherung.
„Besonders beeindruckt hat uns bei diesem Besuch Chinas zunehmende Führungsrolle im Vorantreiben der Energiewende für mehr erneuerbare Energien“, erklärt die Botschaft weiter. „Das Ausmaß der Investitionen und deren Auswirkungen sind atemberaubend.”
Der ÖRK-Exekutivausschuss bedauerte, dass die COP30-Klimakonferenz in Belém, Brasilien, ohne Fahrplan für einen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu Ende gegangen sei.
„Die technologischen Kompetenzen und Produktionsmöglichkeiten Chinas haben inzwischen jedoch die Voraussetzungen dafür geschaffen, wirtschaftliche und ökologische Interessen nicht nur in China, sondern weltweit unter einen Hut zu bringen“, so der Exekutivausschuss in seiner Botschaft. „Die relativ leisen Verkehrsverhältnisse in Shanghai – weil die Menschen mehrheitlich mit Elektrofahrzeugen unterwegs sind – senden eine deutliche Botschaft der Hoffnung.“
Botschaft von einer Begegnung auf dem Pilgerweg: Christus, Kultur und chinesischer Kontext
ÖRK-Führungspersonen treffen sich mit chinesischem Minister für religiöse Angelegenheiten zum Thema Frieden und Einheit(ÖRK-Pressemitteilung, 25. November 2025)