In zwei Schreiben vom 1. Januar drückte der ÖRK den Kirchen in der Schweiz sowie den Schweizer Behörden sein tiefempfundenes Beileid aus. Angesichts der schweren Verluste seien Gebet, Mitgefühl und internationale Solidarität besonders wichtig. Beim Brand starben etwa 40 Menschen und 115 weitere wurden verletzt.
In einem Hirtenbrief an die Schweizer Kirchen fand Generalsekretär des ÖRK Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay tröstende Worte und bekundete christliche Solidarität.
„Sie sind nicht allein. Menschen der ganzen Welt beten für Sie, trauern mit Ihnen und stehen Ihnen zur Seite“, schrieb Pillay. „Geben Sie sich gegenseitig Halt und Trost und mögen Ihnen die Erinnerung an Ihre Angehörigen in den schwierigen Tagen, die Sie erwarten, Hoffnung und Frieden schenken.“
Im Brief ermutigte Pillay die Gemeinden, sich in den schweren Zeiten, die auf sie zukommen, gegenseitig zu stützen, und dankte all jenen, die den von der Tragödie betroffenen Opfern, Familien und Gemeinden mit Trost und Unterstützung zur Seite stehen.
In einem Brief an den Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin drückte Pillay im Namen der globalen ökumenischen Gemeinschaft sein aufrichtiges Beileid aus.
„Wir würdigen die Bemühungen Ihrer Regierung, das Leid der betroffenen Familien zu lindern und die Verletzten zu versorgen, und wir beten für ihre baldige und vollständige Genesung“, schrieb Pillay.
Er sprach in der Botschaft auch die „unfassbare Trauer und den Kummer“ der Familien und Angehörigen der Todesopfer an und sicherte ihnen die Gebete der Kirchen weltweit zu. Außerdem wurde die Vielfalt an Nationalitäten unter den Betroffenen und die daraus entstehende internationale Dimension der Tragödie hervorgehoben.
Beileidsbekundung des ÖRK-Generalsekretärs an die Kirchen in der Schweiz (in englischer Sprache)
Beileidsbekundung des ÖRK-Generalsekretärs an den Bundespräsidenten der Schweiz (in englischer Sprache)