Doch das Leitungsgremium betonte auch, dass es „ohne Gerechtigkeit keinen Frieden geben kann und dass es unabdingbar ist, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, um Raum für Heilung und Versöhnung zu schaffen.“
In der Erklärung wird gefordert, dass die laufenden Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit von Seiten Israels und der Hamas ohne Behinderung, politischer Einmischung oder unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe durchgeführt werden.
Der ÖRK-Exekutivausschuss forderte unter anderem „ein Ende der Strafflosigkeit radikaler Siedler, die im Westjordanland schwere Angriffe auf Palästinenserinnen und Palästinenser und deren Besitz verüben.“
Der ÖRK-Exekutivausschuss tagt von 20 bis 25 November in Hangzhou, China.
ÖRK-Erklärung: Hoffnung für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel