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Kinder im Flüchtlingslager Beldangi im Südosten Nepals 2018. Foto: Albin Hillert/LWB

Kinder im Flüchtlingslager Beldangi im Südosten Nepals 2018. Foto: Albin Hillert/LWB

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat die Arbeit und das Engagement der Kirchen weltweit gelobt, die Migrierende und Geflüchtete empfangen und willkommen heißen und sie unterstützen, und hat die internationale Gemeinschaft vor rassistischen und ausländerfeindlichen politischen Reaktionen gewarnt.

In einer vom ÖRK-Exekutivausschuss im Rahmen seiner Tagung in Uppsala (Schweden) vom 2. bis 8. November verabschiedeten Erklärung hat der ÖRK die Kirchen, seine Partnerorganisationen und Regierungen darüber hinaus ermutigt, ernsthaft über die Annahme des von den Vereinten Nationen vorgeschlagenen Globalen Paktes für den verantwortungsbewussten Umgang mit Migrierenden und Flüchtenden nachzudenken.

Geschätzte 258 Millionen Menschen gelten aktuell als Migrantinnen und Migranten, darunter 68,5 Millionen gewaltsam aus ihrer Heimat vertriebene Menschen. Die meisten von ihnen bleiben zwar innerhalb der Grenzen ihres Heimatlandes, aber 25,4 Millionen haben außerhalb ihres Landes Zuflucht gesucht und um Asyl gebeten.

Die Erklärung des Exekutivausschusses prangert insbesondere das Auseinanderreißen von Familien, die Misshandlung von Flüchtlingskindern und die militärische Reaktion auf die Flüchtlingsströme an, wie sie jüngst in den Maßnahmen der US-Regierung an der südlichen Grenze des Landes zum Ausdruck kamen.

Lesen Sie die Erklärung des Exekutivausschusses im vollständigen Wortlaut (in englischer Sprache)

Weitere Informationen über den von den Vereinten Nationen vorgeschlagenen Globalen Pakt (in englischer Sprache)

Informationen zur jüngsten von ÖRK und Vatikan veranstalteten Konferenz zum Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Mehr über das Globale Forum für aus dem Glauben heraus motiviertes Engagement für Kinder auf der Flucht (in englischer Sprache)