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Visit to Ukraine

Eine Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) unternahm vom 14. bis 17. Juli einen Solidaritätsbesuch in die Ukraine. Zentral dabei waren die Hoffnung auf und das gemeinsame Gebet mit Kirchen und Gemeinden für ein Ende des Krieges. Foto: Diakon Andrii Sydor/Orthodoxe Kirche der Ukraine

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Der Besuch fand zeitgleich mit dem 30-jährigen Jubiläum des Ukrainischen Rates von Kirchen und Religiösen Organisationen (UCCRO) statt. Dieser vertritt über 90 % aller religiösen Organisationen und Gemeinden der Ukraine.

Die Delegation traf zahlreiche Kirchenverantwortliche, darunter auch Metropolit Epiphanius, Vorsitzender des UCCRO. Im Laufe des Besuchs machte die Delegation ausdrücklich ihr Engagement deutlich, ein Ende des Krieges zu suchen, humanitäre Bemühungen zu unterstützen, das Gespräch zu fördern, wenn sich dazu Gelegenheiten ergeben, und die Kirchen der Ukraine dabei zu begleiten, durch ihren Dienst Heilung und Hoffnung zu spenden.

Zur Delegation gehörten Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay, ÖRK-Generalsekretär, Bischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des ÖRK-Zentralausschusses, Pastorin Karin van den Broeke, Mitglied des ÖRK-Zentralausschuss und -Exekutivausschusses, S. E. Metropolit Gabriel von Nea Ionia und Filadelfia von der Kirche von Griechenland, Mitglied des ÖRK-Zentralausschusses und Beauftragter der ÖRK-Kommission der Kirchen für internationale Angelegenheiten (CCIA), Pfarrer Frank-Dieter Fischbach, Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen, und Marianne Ejdersten, ÖRK-Kommunikationsdirektorin.

„Die Ukraine erneut zu besuchen, war eine sehr bewegende Erfahrung“, sagte Pillay. „Die Standhaftigkeit, Beharrlichkeit und Hoffnung der Menschen hat uns Zuversicht gegeben.“

Pillay bemerkte, dass zwar Erschöpfung und Frustration durchschienen, die Notwendigkeit des Widerstandes und eines Sieges jedoch stark bekräftigt würden.

„Wir trafen Kirchenverantwortliche, den UCCRO, hochrangige Regierungsbeamte, etwa Olena Kowalska, stellvertretende Leiterin des ukrainischen Präsidialamtes, und Viktor Jelenskyj, Leiter des Staatsdienstes für Ethnopolitik und Gewissensfreiheit, und die lokale Bevölkerung“, sagte Pillay. „Wir wurden auf den neuesten Stand gebracht, erhielten teils neue, aufschlussreiche Informationen und vernahmen Erzählungen, Gedanken und Empfindungen der Menschen.“

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Visit to Ukraine

Von links nach rechts: Pfarrer Frank-Dieter Fischbach, Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen, Viktor Jelenskyj, Leiter des Staatsdienstes für Ethnopolitik und Gewissensfreiheit, Olena Kowalska, stellvertretende Leiterin des ukrainischen Präsidialamtes, Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay, ÖRK-Generalsekretär, Bischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des ÖRK-Zentralausschusses, S. E. Metropolit Gabriel von Nea Ionia und Filadelfia von der Kirche von Griechenland, Mitglied des ÖRK-Zentralausschusses und Beauftragter der CCIA, Pastorin Karin van den Broeke, Mitglied des ÖRK-Zentralausschusses und -Exekutivausschusses, und Marianne Ejdersten, ÖRK-Kommunikationsdirektorin. 

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Pillay meinte anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des UCCRO, das die Delegation mitfeierte, er würdige die Einheit und das Zeugnis religiöser Führungspersonen verschiedener Glaubensrichtungen, die sie insbesondere während dieses Krieges bei ihrer Betreuung der ukrainischen Bevölkerung an den Tag legten.

„Wir hatten gezielte Gespräche mit der Ukrainischen Orthodoxen Kirche und der Orthodoxen Kirche der Ukraine über kritische Fragen, Beziehungen zum Staat und die Folgen der Gesetzesnovellen der Regierung zum Thema Staat und Religion“, sagte er. „Wir erhielten die Antwort der Regierung auf unsere Bedenken sowie die Bestätigung des UCCRO, dass die Religionsfreiheit in der Ukraine durch die Novelle nicht bedroht werde.“

Pillay fügte hinzu: „Der Solidaritätsbesuch des ÖRK zu Zeiten des Krieges wurde von vielen Seiten als besonders mutig dargestellt. Unsere Antwort darauf ist: Wir werden die Ukraine bald verlassen, doch sie müssen diese Realität täglich erleben.“

Pillay beschrieb den Besuch zusammenfassend als besonders bedeutsame und bewegende Erfahrung.

„Der ÖRK wird auch weiterhin unbeirrbar an der Seite der Glaubensgemeinschaften und Menschen der Ukraine in ihrem Kampf gegen einen illegalen, unmoralischen und unnötig gegen sie geführten Krieg stehen.“ „Wir betrauern die Toten, die Zerstörung, das Trauma und die Not durch den Krieg und beten, hoffen und engagieren uns für einen gerechten Frieden in der Ukraine und der ganzen Welt.“

Bedford-Strohm sagte, die Standhaftigkeit und das Vertrauen, mit denen sich die ukrainische Bevölkerung der schwierigen Situation stelle, hätten die Delegation bewegt und beeindruckt.

„Trotz ständigem Luftalarm und drohenden Angriffen durch russische Raketen oder Drohnen versuchen sie, ihr normales Leben fortzuführen“, sagte er. „Doch das Trauma, das vier Jahre Krieg nach sich zieht, schien in vielen Gesprächen durch.“

Bedford-Strohm fügte hinzu, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Kirchen und religiösen Organisationen bei der Aufgabe, der ukrainischen Bevölkerung Trost und Kraft zu spenden, umso wichtiger sei.

„Diese ‚existenzielle Ökumene‘ nehmen wir als Inspirationsmoment für die gesamte ökumenische Bewegung mit nach Hause“, sagte er. „Die tiefe Dankbarkeit, mit der wir empfangen wurden, war ein ernüchterndes Zeichen, wie dringend nötig jegliche Solidaritätsbekundungen mit der Ukraine von Seiten der Weltgemeinschaft sind.“

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Ukraine: Kirchen nähren Hoffnung, wenn Hoffnung auf dem Prüfstein steht (ÖRK-Pressemitteilung, 17. Juli 2026; in englischer Sprache)

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Saint Sophia Cathedral

Sophienkathedrale in Kyjiw, Ukraine. 

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