Das Leitungsgremium des ÖRK fordert „Maßnahmen, um die Verantwortlichen für diese seit Ausbruch des Krieges begangenen Gräueltaten in Al Faschir und in anderen Landesteilen des Sudans umfassend zur Rechenschaft zu ziehen, und begrüßt daher das Mandat des UN-Menschenrechtsrates für eine dringende Untersuchung durch die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission für den Sudan sowie andere relevante Initiativen der Afrikanischen Union und anderer Stellen.“
Der ÖRK-Exekutivausschuss hat außerdem „alle externen Akteure, die die Konfliktparteien in diesem Krieg finanzieren und mit Waffen beliefern, aufgefordert, diese Unterstützung sofort einzustellen.“
Die Erklärung bekräftigt die Verpflichtung des ÖRK zur Weggemeinschaft mit den Kirchen und christlichen Gemeinschaften im Sudan.
Der ÖRK-Exekutivausschuss tagt von 20 bis 25 November in Hangzhou, China.
Erklärung des ÖRK zu dem tiefen Abgrund von Chaos und Unmenschlichkeit im Sudan