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Church tower with a cross seen through a rusty window of destroyed military vehicle

August 2022: Russisches Kriegsgerät, das während der russischen Invasion der Ukraine zerstört wurde, auf dem Michaelplatz im Zentrum Kyjiws als Mahnmal vor dem Turm des Michaelsklosters.

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„Dieser Aggressionskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine ist ein Verstoß gegen internationale Normen und Gesetze und hat dem ukrainischen Volk großes Leid, Kummer und Verluste gebracht“, erklärt der Gesamtukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen (UCCRO) in seinem Aufruf zum gemeinsamen Gebet. 

„Der Krieg geht einher mit dem Tod Tausender Menschen in der Ukraine, der brutalen Missachtung der Menschenrechte und der Freiheit in den zeitweilig besetzten Gebieten in der Ukraine sowie gezielter religiöser Verfolgung, der Entführung ukrainischer Kinder, der unmenschlichen Behandlung von Kriegsgefangenen und Zivilpersonen sowie der Zerstörung von Städten und ziviler Infrastruktur in unserem Land“, heißt es in dem Aufruf des UCCRO. Darüber hinaus habe der Krieg die größte Migrationskrise Europas im 21. Jahrhundert ausgelöst.

„Am heutigen Tag gedenken wir all der Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit für die Ukraine geopfert haben, und wir beten, dass Gott ihren Familien Kraft und Trost geben möge.“

Der Gesamtukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen ruft die Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher religiöser Traditionen in der Ukraine und in anderen Ländern auf, Gott den Allmächtigen um einen gerechten Frieden in der Ukraine zu bitten: „Gott der Große, der Eine, beschütze die Ukraine für uns! Wir bitten um Gottes Segen für die Ukraine und die Menschen in der Ukraine!“

Aufruf des Gesamtukrainischen Rates der Kirchen und religiösen Organisationen anlässlich des vierten Jahrestages der russischen Vollinvasion der Ukraine zu einem Nationalen Gebetstag für die Ukraine (in englischer Sprache)

ÖRK fordert am vierten Jahrestag der russischen Invasion der Ukraine gerechten, dauerhaften Frieden (ÖRK-Pressemitteilung vom 20. Februar 2026)