Das Gebet werde nicht nur ein „spiritueller Ausdruck der Solidarität mit der Ukraine sein, sondern auch ein Bekenntnis zu den Werten Freiheit, Menschenwürde und Frieden sowie das Recht aller Völker, die eigene Zukunft selbst zu bestimmen“, heißt es in dem Appell.
Der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay, rief die ÖRK-Mitgliedskirchen und alle Menschen guten Willens auf, bei dem Gebet mitzumachen.
„Im gemeinsamen Gebet bringen wir die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Schmerz, die Traumatisierung und das Leid unschuldiger Menschen endlich ein Ende finden werden“, sagte Pillay. „Schon bei unserem letzten weltweiten Gebet für die Ukraine im Juni haben wir hervorgehoben: Das Licht siegt immer über die Dunkelheit.“
Vom 14. bis 17. Juli war eine ÖRK-Delegation in der Ukraine zu Besuch und hat die Geschlossenheit und das große Engagement der religiösen Führungspersonen aus verschiedenen christlichen Kirchen und anderen Glaubensgemeinschaften in ihrem Dienst und Einsatz für und an den Menschen in der Ukraine in Zeiten des Kriegs selbst erlebt.
Pillay wiederholte, dass der ÖRK im Kampf gegen den völkerrechtswidrigen und moralisch verwerflichen Krieg solidarisch an der Seite der Glaubensgemeinschaften und Menschen in der Ukraine stehe. Wir beten, dass der Krieg in dem Land enden und wieder Frieden einkehren, keine weiteren Menschenleben geopfert und weitere Zerstörung angerichtet werden möge.
Auf prayforukraine.org.ua stehen Informationen und Material für das weltweite Gebet für die Ukraine zur Verfügung.
Appell des UCCRO für weltweites Gebet für die Ukraine am 24. August 2026 (in englischer Sprache)
Solidaritätsbesuch des ÖRK in die Ukraine (ÖRK-Pressemitteilung, 17. Juli 2026)