Nach ihrer Begrüßung im ÖRK hatten Strobel und Krieg die Gelegenheit, an der Morgenandacht teilzunehmen und sich danach mit ÖRK-Generalsekretär Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay und Mitarbeitenden des ÖRK zu treffen.
Die Delegation von Brot für die Welt konnte ebenfalls die Arbeit ihrer Organisation vorstellen, informierte sich über die strategischen Vorgaben des ÖRK und die aktuelle Finanzlage und tauschte sich über die Friedensinitiativen des ÖRK aus.
Zu den Diskussionsthemen gehörten auch das schwierige finanzielle Umfeld und die damit verbundenen Folgen für ökumenische und humanitäre Organisationen. Pillay bestätigte, dass „die meisten Organisationen hervorragende Arbeit für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt leisten, dabei aber mit erheblichen Finanzierungsproblemen konfrontiert werden oder in Zukunft damit rechnen müssen. Das liegt daran, dass die bisher für die finanzielle Unterstützung wichtigen Geberorganisationen selbst durch schwierige Zeiten gehen.“ Pillay sprach Brot für die Welt ebenfalls seine Anerkennung und seinen Dank für das unbeirrbare und anhaltende Engagement und die Zusammenarbeit und Unterstützung aus, die dem ÖRK seit vielen Jahren zuteilwerden.
Strobel sagte: „Gemeinsam werden wir Wege finden, unsere Arbeit trotz gestrichener finanzieller Mittel weiterzuführen. Wir können es uns nicht leisten, auf die beeindruckende Friedensarbeit des ÖRK und auf den Kampf gegen den Klimawandel und für die Gerechtigkeit für alle zu verzichten.“
Krieg fügte hinzu: „Brot für die Welt fühlt sich der Arbeit des ÖRK zutiefst verpflichtet und glaubt vorbehaltlos an die Bedeutung dieses Einsatzes nicht nur für die Einheit und den Glauben, sondern auch für den weltweiten Kampf für Frieden und Gerechtigkeit.“
Die Delegation erhielt ebenfalls eine Einführung in die Arbeit des Ökumenischen Instituts in Bossey und traf sich mit der deutschen Mission bei den Vereinten Nationen.
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