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His Holiness Pope Tawadros II speaking at the opening plenary

24. Oktober 2025, Wadi El Natrun, Ägypten: Seine Heiligkeit Papst Tawadros II von der Koptischen Orthodoxen Kirche spricht im Eröffnungsplenum der Sechsten Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rats der Kirchen, die vom 24. bis 28. Oktober 2025 in Wadi El Natrun, Ägypten, stattfindet und unter der Überschrift „Welchen Weg nun zur sichtbaren Einheit?“ steht.

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Der theologische Dialog, sagte Papst Tawadros in seiner Ansprache im Eröffnungsplenum der Konferenz, sei ein Prozess, ein gemeinsames Unterwegssein hin zu einem gemeinsamen Verständnis unseres Glaubens. 

„Es ist nicht der Versuch, unsere Differenzen zu beseitigen oder aufzulösen, sondern den tiefen Glauben aufzuspüren, der die Kirche eint“, sagte Papst Tawadros, der 118. Papst von Alexandria und Patriarch des Stuhls des heiligen Markus.

Die Konferenz wurde von der ÖRK-Kommission für Glauben und Kirchenverfassung organisiert und findet vom 24. bis 28. Oktober 2025 im Päpstlichen Logos-Zentrum der Koptischen Orthodoxen Kirche in Wadi El Natrun südwestlich von Alexandria, Ägypten, unter der Überschrift „Welchen Weg nun zur sichtbaren Einheit?“ statt.

Seit der ersten Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung 1927 in Lausanne, die Geburtsstunde der Bewegung für Glauben und Kirchenverfassung – einer der christlichen Initiativen, die zur Gründung des ÖRK 1948 führten, – war, hat es nur vier weitere solcher Konferenzen gegeben.

Willkommen geheißen wurde Papst Tawadros im Eröffnungsplenum der Konferenz von Pastorin Prof. Dr. Stephanie Dietrich, der Vorsitzenden der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung, und Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay, dem ÖRK-Generalsekretär. 

An der Konferenz, die im Jahr des 1.700-jährigen Jubiläums des Ersten Konzils von Nizäa, einem entscheidenden Moment für die gesamte christliche Kirche, stattfindet, nehmen rund 400 Personen teil.

Der Stuhl von Alexandria spielte eine wichtige Rolle in den Debatten, die dem Konzil von Nizäa vorausgingen. Athanasius der Große, Bischof von Alexandria, wollte den arianischen Streit beilegen und setzte sich sehr für die Zustimmung zum nizänischen Glauben ein.

Das Konzil von Nizäa sei die erste ökumenische Versammlung der weltweiten christlichen Kirche gewesen, erklärte Dietrich in ihrer Eröffnungsansprache vor den Teilnehmenden, und war einberufen worden, um den Glauben zu bewahren und die Kirche in Einheit zusammenzubringen und zusammenzuhalten. 

„Unser Treffen hier heute findet vor dem Hintergrund der Erinnerungen an genau dieses Treffen in Nizäa statt, das auch unserer Arbeit Gewicht verleiht“, sagte sie.

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Rev. Prof. Dr Stephanie Dietrich speaking at the plenary

24. Oktober 2025, Wadi El Natrun, Ägypten: Die Vorsitzende der ÖRK-Kommission für Glauben und Kirchenverfassung, Pastorin Prof. Dr. Stephanie Dietrich, eröffnet die Sechste Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rats der Kirchen, die vom 24. bis 28. Oktober 2025 in Wadi El Natrun, Ägypten, stattfindet und unter der Überschrift „Welchen Weg nun zur sichtbaren Einheit?“ steht.

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Pillay nannte die Weltkonferenz in seiner Ansprache im Eröffnungsplenum einen wichtigen Meilenstein auf dem Pilgerweg der Gerechtigkeit, der Versöhnung und der Einheit des ÖRK. 

„Inspiriert vom Konzil von Nizäa, das vor 1.700 Jahren zusammengetreten ist, um sich um Einheit im Glauben und im gemeinsamen Bekenntnis zu Jesus Christus zu bemühen und die durch Verfolgung und Unterdrückung zugefügten Wunden zu heilen, kommen wir auch heute in einem gemeinsamen Streben nach Einheit und Solidarität zusammen“, sagte Pillay.

Das Konzil von Nizäa, so Papst Tawadros, habe einen Wendepunkt für die Festlegung der Konturen des orthodoxen Glaubens und die Formulierung einer universellen Lehre markiert, die über die Jahrhunderte von der Kirche weitergegeben wurde. 

„Wenn wir uns an das Konzil von Nizäa erinnern, feiern wir nicht nur die Vergangenheit; es ist ein erneuter Aufruf, dem apostolischen Glauben treu zu bleiben und gleichzeitig offen zu sein für konstruktive Dialoge, die die Kirchen auf ihrem Weg zur wahren Einheit vereinen, die auf Wahrheit und Liebe beruht“, sagte er.

Gleichwohl, erklärt er weiter, sei der Weg zur Einheit aufgrund der Spaltungen, die die Kirchen nach dem Konzil von Nizäa entzweiten und über viele Jahre fortbestanden, kein einfacher.

„Solche Spaltungen können nur durch einen theologischen Dialog geheilt werden“, so Papst Tawadros, der nicht darauf abziele, die Differenzen zu beseitigen oder aufzulösen, sondern den tiefen Glauben aufzuspüren, der die Kirche eine.

Gastgeberin der Konferenz ist die Koptische Orthodoxe Kirche unter Beteiligung und mit Unterstützung weiterer ÖRK-Mitgliedskirchen in Ägypten: des Griechisch-Orthodoxen Patriarchats von Alexandrien und ganz Afrika, der Anglikanischen Provinz von Alexandria und der Nilsynode der Evangelischen Kirche.

Ansprache von Seiner Heiligkeit Papst Tawadros II bei der Sechsten Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung (in englischer Sprache)

Eröffnungsansprache von Pastorin Prof. Dr. Stephanie Dietrich bei der Sechsten Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung (in englischer Sprache)

Ansprache von Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay bei der Sechsten Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung (in englischer Sprache)

Livestreams und Aufzeichnungen von der Konferenz

Fotos von der Sechsten Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung, 2025

Weitere Informationen zur Sechsten Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung (in englischer Sprache)

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Opening day group photo

24. Oktober 2025, Wadi El Natrun, Ägypten: Gruppenfoto am ersten Tag der Sechsten Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rats der Kirchen, die vom 24. bis 28. Oktober 2025 in Wadi El Natrun, Ägypten stattfindet und unter der Überschrift „Welchen Weg nun zur sichtbaren Einheit?“ steht.

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