Image
A photo of many young Africans walking while carrying flags of different African countries, while others are playing musical instruments

Eröffnungszeremonie des Gesamtafrikanischen Kongresses Junger Menschen 2025.

Foto:

In dieser Atmosphäre des regen Austausches und der aufrüttelnden Aufrufen zum Handeln schilderte Peter Ndi, Jugenddelegierter des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und Mitglied er Presbyterianischen Kirche in Kamerun, seine Gedanken über die Veranstaltung, die Rolle junger Menschen im Wandel Afrikas und seine Erwartungen an die Zukunft der Kirche und des Kontinents.

Wie war der Auftakt des Kongresses und welche Botschaft wurde dort vermittelt?
Ndi: Brian Muyunga, Exekutivsekretär für das Jugendreferat der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz, ging in seiner Willkommensrede wohlwollend darauf ein, dass die Delegierten aus allen Regionen Afrikas stammen. Er betonte, dass es bei der Versammlung um mehr gehe als reinen Dialog; es geht darum, das Erbe der Vorfahren dieses Kontinents zu übernehmen und es konzeptuell an die heutige Generation anzupassen.

Wie kam die Eröffnungssitzung bei den Teilnehmenden an?
Ndi: Es war eine sehr lebendige und hoffnungsvolle Atmosphäre spürbar. Die Eröffnungszeremonie schloss mit einer freudigen Überraschung ab: Die Delegierten der verschiedenen Länder übergaben dem Präsidenten, dem Generalsekretär und dem Exekutivsekretär für das Jugendreferat der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz Dankesgeschenke. Das prägte das Gefühl der Einheit und der gemeinsamen Aufgabe der folgenden Tage.

Was waren die Hauptgedanken in der Ansprache von Pastor Dr. Fidon Mwombeki, Generalsekretär der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz?
Ndi: Pastor Dr. Mwombeki sprach darüber, wie wichtig der Gründungsanspruch der AAYC für die Teilhabe junger Menschen an der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz sei. Er betonte, dass junge Menschen die wertvollste Ressource Afrikas und eine treibende Kraft für Veränderung seien. Er bezog sich auf führende Köpfe wie Nelson Mandela, Thomas Sankara und Ibrahim Traoré und erinnerte die Anwesenden daran, dass diese Vorbilder bereits als junge Menschen Führungsrollen übernahmen, und das oft unter schwierigen Bedingungen.
„Wir können nicht behaupten, wir könnten es ihnen nicht gleichtun oder sie gar übertreffen“, sagte er und rief dabei die Anwesenden auf, Veränderungen willkommen zu heißen und Afrika mit Glaube, Mut und Verantwortung aufzubauen.

Welche Gedanken nehmen sie aus dem Kongress mit?

Ndi: Dieser Kongress erinnert uns daran, dass wir in einem göttlichen Moment der Möglichkeiten leben. Wenn das Verständnis und die Tatkraft junger Menschen Afrikas vom Glauben geleitet werden, ist ein Wandel unvermeidlich. Es liegt an uns, Ideen zu entwerfen, zu herausfordern, zu begleiten, zusammenzuarbeiten, uns zu erheben, Lücken zu füllen, unseren Platz einzunehmen und Einfluss zu nehmen.

Fotogalerie

Der ÖRK stattet junge Führungskräfte beim Gesamtafrikanischen Kongress Junger Menschen mit rechtlichen Instrumenten für Klimagerechtigkeit aus (ÖRK-Pressemitteilung, 05. November 2025) (in englischer Sprache) 

ÖRK bietet beim Gesamtafrikanischen Kongress Junger Menschen ein Training zum Thema Klimagerechtigkeit an (ÖRK-Pressemitteilung, 30. Oktober 2025) (in englischer Sprache)