Der Ökumenische Patriarch Dimitrios I hatte den 1. September bereits 1989 zu einem Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung erklärt. In der Folge war der Ökumenische Rat der Kirchen dann maßgeblich daran beteiligt, diesen ursprünglichen Weltgebetstag auf einen längeren Zeitraum auszudehnen und eine Zeit der Schöpfung vom 1. September bis 4. Oktober einzuführen.
Das diesjährige Thema ist „Frieden mit der Schöpfung“.
Der dazugehörige Bibeltext steht in Jesaja 32,14-18, wo der Prophet Jesaja die verlassene Schöpfung beschreibt, in der aufgrund mangelnder Gerechtigkeit und der kaputten Beziehung zwischen Gott und den Menschen kein Frieden herrscht. Die Beschreibung von verwüsteten Städten und öden Landschaften dort unterstreicht eindrücklich, dass das zerstörerische Verhalten der Menschen negative Auswirkungen auf die Erde hat.
Das Emblem für die Zeit der Schöpfung 2025 ist ein Garten des Friedens – symbolisiert von einer weißen Taube, die einen Ölzweig im Schnabel im trägt und damit Leben in den Garten des Friedens bringt.
Auch in der Geschichte von der Sintflut in der Bibel spielt die Taube die Rolle der Segen bringende Botschafterin: Die Taube, die Noah hatte fliegen lassen, kehrt mit einem frischen Ölzweig im Schnabel zurück und vermeldet damit, dass die Fluten zurückgehen.
Datum:
1. September – 4. Oktober