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29.06.06 11:34

Kobia legt WTO-Direktor ökumenische Perspektiven zu Handel und wirtschaftlicher Gerechtigkeit dar

 

Der ÖRK-Generalsekretär Samuel Kobia [links] und der ÖRK-Programmreferent für wirtschaftliche Gerechtigkeit Rogate Mshana [rechts] heissen den Generaldirektor der WTO Pascal Lamy im Ökumenischen Zentrum willkommen.

Der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, stattete dem Ökumenischen Zentrum in Genf am Donnerstag, dem 29. Juni, einen kurzen Besuch ab, der dem Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Samuel Kobia, Gelegenheit bot, ökumenische Anliegen im Blick auf wirtschaftliche Gerechtigkeit und internationalen Handel darzulegen. Richard Fee, Verwaltungsratmitglied des Globalen Ökumenischen Aktionsbündnisses (EAA), nutzte die Gelegenheit seinerseits, um der WTO Petitionen leitender Kirchenrepräsentanten /innen zu unterbreiten, in denen gerechte Handelsverhandlungen gefordert werden.

 

Der Besuch Lamys im Ökumenischen Zentrum fand während eines WTO-Ministertreffens statt, das vom 28. Juni -2. Juli in kleiner Runde in Genf stattfindet und eine von mehreren Versuchen der Organisation darstellt, die sog. „Doha-Entwicklungsrunde“ zu retten. Wie üblich bei solchen Tagungen, gibt es täglich inoffizielle öffentliche Briefings, die dieses Mal im Ökumenischen Zentrum (Eingangshalle, 16.00 Uhr) stattfinden. Am 29. Juni um 13.00 Uhr, führte der Generaldirektor der WTO dieses Briefing persönlich durch.

 

Dies war nicht die erste Begegnung zwischen dem ÖRK und der WTO: Im April letzten Jahres z.B. traf eine von Kobia angeführte Delegation von Leitern/innen verschiedener christlicher und ökumenischer Organisationen mit WTO-Vertretern/innen am Hauptsitz der Organisation in Genf zusammen, um eine Änderung der internationalen Handelsregeln und -praktiken zu fordern.

 

Folgende Texte finden Sie auf der Website des ÖRK: