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21.01.08 17:37

Neudefinition der Dalit-Theologie für das 21. Jahrhundert

 

Theatervorführung von Gemeinwesenorganisatoren in Kanglvakam, einem Dalitdorf 45 km südlich von Chennai/Madras. © Peter Williams/ÖRK

Die Dalit-Theologie braucht eine Neudefinition als Theologie des Lebens, um sich effektiver in den Dienst an Kirchen und Menschen in Indien zu stellen. Zu dieser und anderen Erkenntnissen gelangten die rund dreißig Dalit-Theologen und Theologinnen, Sozialaktivisten/innen und Akademiker/innen aus aller Welt, die vergangene Woche in Kolkata, Indien, zu einem internationalen Symposium zusammengekommen waren.

 

Die Dalits sind die Minderheit, die im indischen Kastensystem am meisten diskriminiert wird. Früher wurden sie häufig als "Unberührbare" bezeichnet.

 

Das Symposium ist ein "bedeutender Meilenstein in der Geschichte der christlichen Theologie in Indien", sagt Vinod Peacock, Dekan für Praktische Theologie am Bishop's College in Kolkata, der die Tagung mitorganisiert hat. Ihm zufolge sind Fortschritte in der Methodologie und in einer Reihe von Themen erzielt worden, von Dalit-Identität, Geschichte, Religion und der Rolle der Frauen bis hin zur Epistemologie und Hermeneutik.

 

Das Symposium über "Dalit-Theologie im 21. Jahrhundert: unterschiedliche Stimmen, gemeinsame Wege", das vom 13.-17. Januar im Bishop's College in Kolkata, Indien, stattfand, war eine gemeinsame Veranstaltung des Ökumenischen Rates der Kirchen und des Rates für Weltmission.

 

Mehr Informationen zur Arbeit des ÖRK in Solidarität mit den Dalits

 

Website des Bishop's College

 

Website des Rates für Weltmission