ÖRK > Wer sind wir? > Organisation & Struktur > Gemeinsame Gremien > Ökumene im 21. Jahrhundert

Fortsetzungsausschuss für Ökumene im 21. Jahrhundert

Zielsetzung

In den letzten Jahren fanden in verschiedenen Foren, einschließlich einer Konsultation des ÖRK über "Ökumene im 21. Jahrhundert" (2004), Diskussionen über die Auswirkungen des Wandels in der Welt auf die ökumenische Bewegung und ihre Vision für die Zukunft statt. Mit einer verstärkten theologischen Schwerpunktsetzung führt der Fortsetzungsausschuss für Ökumene im 21. Jahrhundert diesen Prozess fort.

Ein breites Spektrum ökumenischer Akteure prägen heute die ökumenische Bewegung. Dazu gehören Kirchen, konziliare Einrichtungen (z.B. ÖRK, regionale ökumenische Organisationen, subregionale Gemeinschaften und nationale Kirchenräte), konfessionelle Weltbünde, kirchliche Dienste und Werke, internationale ökumenische Organisationen, ökumenische Gemeinschaften, Missionswerke, theologische Ausbildungsstätten und Vereinigungen, Akademien für Theologen und Laien sowie viele andere ökumenische Einrichtungen. Die Vielzahl der ökumenischen Organisationen stellt für Kirchen und Finanzierungspartner eine echte Herausforderung dar, denn alle diese Einrichtungen bauen auf ihr Engagement und ihre Unterstützung.

Obwohl die ökumenische Bewegung selbstverständlich weit breiter ist als der Rahmen einer einzelnen Institution, so kommt dem ÖRK doch eine besondere Rolle dabei zu, den Zusammenhalt der ökumenischen Bewegung zu gewährleisten.

Der Prozess zur Ökumene im 21. Jahrhundert sollte der ökumenischen Bewegung neue Impulse geben, eine klarere Vorstellung von der gemeinsamen Vision entwickeln und den Zusammenhalt der ökumenischen Bewegung als Antwort auf den Wandel in der Welt stärken.

Struktur

Der Fortsetzungsausschuss setzt sich aus 15 Vertretern/innen verschiedener Kirchen und Einrichtungen zusammen, einschließlich Mitgliedskirchen, der römisch-katholischen Kirche, der Pfingstkirchen, ökumenischer Jugendorganisationen, regionaler ökumenischer Organisationen, weltweiter christlicher Gemeinschaften, nationaler Kirchenräte, kirchlicher Dienste und Werke, internationaler ökumenischer Organisationen und ökumenischer Erneuerungsgemeinschaften.

Arbeitsmethoden

Der Fortsetzungsausschuss

  • beschäftigt sich mit neuen Initiativen, wie dem Globalen Christlichen Forum und der laufenden Diskussion über eine erweiterte ÖRK-Vollversammlung;

  • baut ein Netzwerk von Experten/innen aus verschiedenen Regionen und Traditionen zur gemeinsamen Analyse der Entwicklungen auf, die das Gesicht des Christentums wie auch den allgemeinen Kontext verändern;

  • erstellt einen Überblick über die Programmarbeit der ökumenischen Bewegung.

The Continuation Committee on Ecumenism in the 21st Century met for the first time in November 2007 (Bossey) to discuss the effects of the changing world on the ecumenical movement and its vision for the future.
Christians face new challenges in the world and new and effective ways of working together are required in order to respond to the demands of the world from the perspective of the gospel of Jesus Christ. A WCC consultation on “Ecumenism in the 21st Century” was held in Switzerland in 2004 to reflect on this question.