Gemeinsame Gremien
Der ÖRK baut gezielt Beziehungen zu Kirchen auf, die nicht Mitgliedskirchen des Rates sind. Neben informellen Kontakten werden auch langfristige Konsultationsprozesse durchgeführt, die das gegenseitige Vertrauen und Verständnis stärken sollen.
Eines dieser gemeinsamen Gremien, die Gemeinsame Arbeitsgruppe der römisch-katholischen Kirche und des ÖRK, kann bereits auf mehr als vierzigjährige Erfahrungen in der Schaffung von Beziehungen und der Mitarbeit in den verschiedenen Arbeitsbereichen zurückblicken, in denen beide Institutionen tätig sind. In jüngerer Zeit wurde eine gemeinsame Beratungsgruppe mit den Pfingstkirchen sowie eine gemeinsame Beratungskommission mit den weltweiten christlichen Gemeinschaften eingerichtet. Der ÖRK verfolgt damit das Ziel, vertrauensvolle und fruchtbare Beziehungen mit diesen Kirchen und Kirchenfamilien aufzubauen, die sowohl für die jeweiligen Gesprächspartner als auch für die ökumenische Bewegung positive Auswirkungen haben sollen.
Im Bewusstsein seiner besonderen Verantwortung für den Zusammenhalt und die effektive Zusammenarbeit der ökumenischen Bewegung hat der ÖRK auch einen Prozess zur "Neugestaltung der ökumenischen Bewegung" in Gang gesetzt, an dem das volle Spektrum der Kirchen und Partnerorganisationen beteiligt ist. Mit einer stärkeren theologischen Schwerpunktsetzung wird dieser Prozess durch den Fortsetzungsausschuss für "Ökumene im 21. Jahrhundert" fortgeführt.


