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Kommission für Glauben und Kirchenverfassung

Die Bewegung für Glauben und Kirchenverfassung ist integraler Bestandteil des Ökumenischen Rates der Kirchen. Ihr Ziel ist seit jeher, "die Einheit der Kirche Jesu Christi zu verkündigen und die Kirchen aufzurufen zu dem Ziel der sichtbaren Einheit". Dieses Ziel wird vor allem mit Hilfe von Studienprogrammen verfolgt, die sich mit den theologischen Fragen beschäftigen, welche die Kirchen voneinander trennen.

Struktur

Das Plenum der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung zählt 120 Mitglieder. Diese Männer und Frauen aus aller Welt - Geistliche, Laien, Gelehrte, kirchliche Verantwortliche - werden von ihren Kirchen ernannt. (Mehrere Kirchen, die nicht Mitglieder im Ökumenischen Rat der Kirchen sind, darunter die römisch-katholische Kirche, arbeiten ebenfalls als Vollmitglieder in der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung mit.) 30 Mitglieder der Kommission bilden die Ständige Kommission, die mindestens alle 18 Monate zusammentritt und die Studienprogramme von Glauben und Kirchenverfassung begleitet.

Arbeitsmethoden

Wichtigste Arbeitsmethode von Glauben und Kirchenverfassung ist die Einberufung von Konsultationen in aller Welt, auf denen kirchentrennende Fragen sondiert und untersucht werden. Mitglieder der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung treffen dabei mit eingeladenen Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus anderen Kirchen in Gruppen zusammen, die von 10 bis 100 Personen zählen können. Unabhängig von ihrer Größe setzen diese Gruppen den Dialogprozess fort und erarbeiten Texte und Studiendokumente. Diese sind zwar für die Kirchen nicht verbindlich, aber sie sind aufgrund der Tatsache, dass sie von einer höchst repräsentativen Gruppe von Personen aus verschiedenen christlichen Traditionen ausgearbeitet worden sind, von Bedeutung und Nutzen. Die Mehrzahl dieser Texte wird den Kirchen zur Prüfung und Stellungnahme zugesandt. Für die Organisation dieser Konsultationen und die Veröffentlichung der Tagungsergebnisse ist das Sekretariat für Glauben und Kirchenverfassung am Sitz des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf zuständig.

Die Tagungen von Glauben und Kirchenverfassung zeichnen sich durch eine starke Bindung der Mitglieder an ihre eigene Tradition bei gleichzeitigem engagierten Einsatz für die Vision und Aufgabe der Einheit der Kirche aus. Die Teilnehmenden bemühen sich nicht nur, die zahlreichen Hindernisse auf dem Weg zur Überwindung der Spaltungen zwischen den Christen zu überwinden, sie decken auch die zahlreichen bereits bestehenden Möglichkeiten auf, die christliche Einheit zu fördern. Der Dialogprozess wird gestützt vom gemeinsamen Gebet und Gottesdienst.

The latest result from Faith and Order’s study on ecclesiology
The "Letter to the churches" and report from the first consultation (held at Ditchingham, England) in Faith and Order's current study programme on worship in relation to Christian unity.
A study guide to the Nicene Creed and to F&O's apostolic faith study.
This text explores the complex field of hermeneutics and its role in the search for visible church unity.
This text explores contemporary challenges to the traditional understanding of humanity as “made in the image of God”.
This text results from the study on "Ethnic identity, national identity, and the search for the unity of the church"
This text forms a basis for Faith and Order’s theological reflection on peace and issues of violence.
This text seeks a new approach to the difficult and controversial issues related to Christian self-understanding in a religiously plural world.

 

Publikationen zum Thema
Ecumenical Reflections on the Church, Faith and Order Paper No 197 [Papers from the Faith and Order ecclesiology study process 2001-2004]. Theologians and church leaders provide multiple perspectives on the issues of the church’s sacramentality, authority and ordained ministry.
A Stage on the Way to a Common Statement, Faith and Order Paper No 198. The latest results from Faith and Order's ecclesiology study, it reflects what the churches can say together about the nature of the church; identifies honestly the issues which still divide the churches; and offers a framework for the churches in their common confession, life and witness.
Results from the Faith and Order study on theological anthropology: How can Christians confront today’s challenges to traditional understandings of human nature, and respond to the widespread assaults on human dignity and worth?
A Faith and Order contribution to the Decade to Overcome Violence: Churches Seeking Reconciliation and Peace, 2001-2010.
Churches affirming unity, overcoming division