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Kirchen und Naher Osten: Solidarität und Zeugnis für den Frieden

Die Lage im Nahen Osten erfordert von den ökumenischen Partnern ein kollektives Engagement für Frieden und Gerechtigkeit, auf lokaler, nationaler, regionaler und internationaler Ebene. Der ÖRK zielt darauf ab, die Bemühungen der ökumenischen Bewegung für einen dauerhaften Frieden zu bündeln.

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Von Genf bis Bethlehem und in der ganzen Welt inspirierte letzte Woche die Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) Menschen, für Gebete, Reflexionen und Aktionen zusammenzukommen.

Ausstellung Hoffnung für das Heilige Land eröffnet in Genf

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Am Montag, 18. September um 10:30 Uhr eröffnet das Ökumenische Zentrum in Genf eine Ausstellung mit dem Thema Hoffnung für Gerechtigkeit und Frieden. Eingerahmt wird diese Eröffnung durch ein ökumenisches Treffen mit 45 Vertreterinnen und Vertretern aus der ganzen Welt.

Menschen muslimischen und christlichen Glaubens beten in der Al-Aqsa-Moschee gemeinsam für den Frieden

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Muslimische und christliche Gläubige haben sich am 27. Juli in der Al-Aqsa-Moschee zum gemeinsamen Gebet versammelt, Seite an Seite für einen gerechten Frieden im Heiligen Land nach fast zwei Wochen voller Spannungen und tödlicher Gewalt in Jerusalem. Die Begegnungen von Kirchenleitenden und islamischen führenden Geistlichen im Innenhof der Moschee wurden von der Gemeinschaft selbst inmitten von Tränengaswolken und sporadisch zu hörenden Explosionen begrüßt. Dem emeritierten katholischen Patriarch Michel Sabbah, der die christliche Delegation anführen sollte, wurde der Zugang durch das Löwentor verwehrt. Er übermittelte den Gläubigen deshalb seine Botschaft.

ÖRK wiederholt Forderung nach Dialog und ungehindertem Zugang zu den heiligen Gebetsstätten

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Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ruft morgen zu weltweiten Gebeten für einen gerechten Frieden im Heiligen Land auf und fordert die Aufhebung aller Zugangsbeschränkungen zu den Gebetsstätten.

ÖRK mit Kirchenleitenden in Jerusalem für ständigen ungehinderten Zugang zu den heiligen Stätten

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Um der Sache des Friedens willen fordern die Kirchenleitenden in Jerusalem die Aufrechterhaltung des historischen Status quo und den Zugang zur Al-Aqsa-Moschee und ihrem Innenhof sowie zu anderen heiligen Stätten in der Stadt.

Palästina: Christliche Organisationen geben offenen Brief heraus

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Anlässlich einer internationalen Friedenstagung am 20. Juni hat die National Coalition of Christian Organizations in Palestine (NCCOP – Nationale Koalition christlicher Organisationen in Palästina) einen an den ÖRK und die ökumenische Bewegung gerichteten offenen Brief herausgegeben. Sein Fazit: „[E]s gibt immer noch keine Gerechtigkeit in unserem Land.“

Sabbah: Einzig verbleibende Hoffnung knüpft sich an prophetische Stimme und prophetisches Handeln der Kirchen

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Anlässlich einer Tagung im Heiligen Land, die sich mit der seit 50 Jahren bestehenden Besetzung der palästinensischen Gebiete sowie dem diesbezüglichen Vorgehen der ökumenischen Bewegung befasste, hat der Generalsekretär des ÖRK, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, betont, am angemessensten lasse sich dieser seit fünf Jahrzehnten andauernden Tragödie gedenken, indem man den Zeugnissen der Hoffnung gebührende Aufmerksamkeit schenke, die jene beisteuerten, die unter der Besetzung lebten und in ihrem Alltag deren schwerwiegende Folgen erführen.

ÖRK startet Kampagne für Gerechtigkeit und Frieden im Heiligen Land

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Heute startet eine neue Online-Kampagne des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), in der sich Menschen für Frieden und Gerechtigkeit für alle Völker in Israel und Palästina einsetzen. Die Kampagne läuft unter dem Titel „Seek #JusticeAndPeace in the Holy Land“.

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100 Jahre nach der Balfour-Deklaration und 50 Jahre nach der israelischen Besetzung palästinensischer Gebiete, die im Sechstagekrieg 1967 erobert worden waren, hat der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) das anhaltende Unvermögen der beteiligten Parteien beklagt, einen gerechten Frieden zu schließen, und darauf hingewiesen, dass diese Besetzung auch ein „unauslöschlicher Makel auf dem Gewissen der internationalen Gemeinschaft ist", die nicht in der Lage sei, dieses Problem zu lösen.

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Die Gemeinschaft und die Einheit, die Jesu Jünger einst zu Pfingsten während ihres gemeinsamen Gebetes in einer Zeit der Furcht in Jerusalem erlebten, „bedeuteten einen Neuanfang" für die missionarische Aufgabe der Kirche. Daran erinnerte der Generalsekretär des ÖRK die christlichen Gläubigen weltweit während seines Gebetes im Heiligen Land.