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Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina and Israel (EAPPI)

Alljährlich entsendet das EAPPI rund 100 "ökumenische Begleitpersonen" aus verschiedenen Ländern in gefährdete Gemeinschaften in Palästina, um den dort lebenden Menschen Schutz, Solidarität und Fürsprache anzubieten. Die ökumenischen Begleitpersonen unterstützen auch Aktivitäten der israelischen Friedensbewegung.

Alljährlich entsendet das EAPPI rund 100 "ökumenische Begleitpersonen" aus verschiedenen Ländern in gefährdete Gemeinschaften in Palästina, um den dort lebenden Menschen Schutz, Solidarität und Fürsprache anzubieten. Die ökumenischen Begleitpersonen unterstützen auch Aktivitäten der israelischen Friedensbewegung.

Das Programm koordiniert, platziert, beaufsichtigt und schult die ökumenischen Begleitpersonen und bindet sie nach ihrer Rückkehr in ihr Herkunftsland an der Seite von nationalen Koordinatoren in Fürspracheaktivitäten ein. Mit der Arbeit der Begleitpersonen und ihrer Partner vor Ort will das Programm die Gewalt der Besetzung sowie die Verletzung von Menschenrechten und humanitärem Völkerrecht aufzeigen und sich für deren Beendigung einsetzen. Gemeinsam mit dem Zwischenkirchlichen Zentrum in Jerusalem organisiert das EAPPI internationale ökumenische Besuche, die an der Seite ökumenischer Begleitpersonen eine Teilnahme an kurzen Aktionen und Solidaritätsbekundungen wie Beobachtung von Kontrollpunkten oder von Toranlagen an der Trennmauer, Begleitung von Schulkindern etc. ermöglichen.

Das Projekt will über die Zielsetzungen der Kirchen und Friedensgruppen in den besetzten palästinensischen Gebieten informieren und weitere Kirchen und Partnerorganisationen für Lobbyarbeit gewinnen, um die Nahostpolitik ihrer Länder zu beeinflussen.

Zu den Aufgaben der ökumenischen Begleitpersonen gehört:

  • Begleitung von Schulkindern, um sie vor Schikanen von Siedlern zu schützen.
  • Frauen-, Jugend- und Beratungsprogramme in christlichen Gemeinschaften vor Ort und Arbeit in Flüchtlingslagern.
  • Thematisierung der Trennmauer: Präsenz zeigen, Öffnungszeiten der Toranlagen überwachen, Menschen beim Übergang behilflich sein, an Demonstrationen teilnehmen.
  • Partnerschaftliche Unterstützung und Begleitung von Organisationen der israelischen Friedensbewegung, die in der israelischen Gesellschaft häufig marginalisiert werden, wie auch von palästinensischen Organisationen mit Sitz in Jerusalem.
  • Veröffentlichung von Artikeln über die Folgen der Besetzung.
  • Beteiligung an Anhörungen in der UNO, Treffen mit Politikern etc.

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