World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Österreich, Liechtenstein, Schweiz

Wir danken für: den hohen Lebensstandard und den Zugang zu qualitativ hochstehender Bildung und Gesundheitsversorgung, die die Menschen in diesen wohlhabenden Ländern genießen. lange Jahrhunderte christlicher Tradition und christlichen Zeugnisses, besonders für diejenigen Christen, die sich für den Dienst an anderen verpflichten. die Arbeit des Ökumenischen Rates der Kirchen und anderen kirchlichen Organisationen, des CVJM und CVJF, die alle Büros in Genf haben. die vielen ökumenischen und internationalen Einrichtungen mit Sitz in Genf und Wien, insbesondere das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. die Geschichte der Aufnahme von Flüchtlingen. die Gaben von Ausländerinnen und Ausländern, die durch ihre Kulturen die Region bereichern. die wunderbare Schönheit der Alpen. diejenigen, die um die Verringerung der Treibhausgasemissionen kämpfen um der globalen Erwärmung Einhalt zu gebieten, die die Gletscher in den Alpen zum Schmelzen bringt.
Österreich, Liechtenstein, Schweiz

Genf, Escalade 2016.

11. - 17. Februar 2018

Anregungen für Dank und Fürbitte

Wir sind dankbar für:

  • die Lebensqualität, die viele Menschen in diesen Ländern genießen und ihr Einsatz für Bedürftige in der Welt
  • die Arbeit der hier ansässigen Organisationen, die sich um ökumenische und interreligiöse Verständigung bemühen und für das Gemeinwohl aller Menschen und Geschöpfe zusammenarbeiten
  • politische und wirtschaftliche Transparenz in diesen Ländern
  • diejenigen, die Migrantinnen und Migranten in ihre Kreise einbeziehen und feindseligen Haltungen und Praktiken entgegentreten.

Wir beten für:

  • Schutzmaßnahmen für den Erhalt der natürlichen Umwelt, insbesondere der schmelzenden Gletscher in den Alpen
  • die Arbeit von Menschen und Organisationen hier, die für Gerechtigkeit, Versöhnung und Frieden eintreten und Globalisierung so gestalten wollen, dass sie allen nutzt
  • Religionsfreiheit, auch für Angehörige nicht-christlicher Traditionen
  • die Überwindung von Furcht vor, und die warmherzige Aufnahme von Außenseitern in die historischen und ethnischen Traditionen.

Gebete

Lob Gottes (nach Psalm 103,1)

„Lobe den Herrn, meine Seele -
und alles in mir seinen heiligen Namen!“

Sehnsucht und Neugier,
Leidenschaft und Liebe:
Alles in mir lobe den Herrn!

Kraft und Stärke,
Kühnheit und Übermut:
Alles in mir lobe den Herrn!

Freiheit und Lust,
Freude und Glück:
Alles in mir lobe den Herrn!

Enttäuschung und Wut,
Ärger und Bitterkeit:
Alles in mir lobe den Herrn!

Trauer und Angst,
Zweifel und Sorge:
Alles in mir lobe den Herrn!

Druck und Widerstand,
Versagen und Scham:
Alles in mir lobe den Herrn!

Achtsamkeit und Nachsicht
Hoffnung und Vertrauen:
Alles in mir lobe den Herrn!

(Karl Veitschegger (Österreich))

Glaubensbekenntnis

Höre! Der Herr, dein Gott, ist Eins,
er ist Ursprung und Schöpfung von allem, was ist,
er ist das Alpha und das Omega meines Lebens,
er ist die Quelle meiner Ressourcen.

Jesus Christus ist der Gesandte des Einen.
Den Menschen, die sich so gut wie möglich durchschlagen,
inmitten von Widersprüchen, Konflikten und Sinnlosigkeit,
schenkt er das Licht der Versöhnung
mit uns selber, mit den anderen und mit Gott.

Der Geist des Einen leitet mich
durch die unermessliche Komplexität dieser Welt.
Er eröffnet jedem die Schätze seiner Gaben.
Der Geist des Einen erfüllt die mir geschenkte Gegenwart  
und verankert mich im Beständigen,
jenseits aller Vergänglichkeit.

(© Pastor Vincent Schmid, Genf)

Gebet zur Erleuchtung

Oh Gott, himmlischer Vater,
in dem die Fülle des Lichts und der Weisheit ruht,
erleuchte unseren Verstand durch deinen Heiligen Geist,
und gib uns Gnade, damit wir dein Wort empfangen
in Ehrfurcht und Demut,
ohne die kein Mensch deine Wahrheit verstehen kann,
um Jesu Christi willen,
dem mit dir und dem Heiligen Geist
alle Ehre gehört.

(Johannes Calvin)

Gebet für Österreich

Herr,
wir danken dir für dieses Land, wo wir leben:
die Berge, die Täler,
die Felder, die Gärten,
die Wälder, die Wasser:
keine Verblendung zerstöre das Werk deiner Hände.

Herr,
die Häuser, die wir bauen,
unsere Dörfer, unsere Städte
seien Orte der Hoffnung und des Friedens.
Keine Verhärtung verschließe unsere Türen vor Menschen in Not.

Herr,
die Stätten, wo wir arbeiten,
seien Stätten der Zuversicht,
wo der Mensch etwas gilt und sein Tun.
Keine Mutlosigkeit hindere uns, mit Verantwortung die Zukunft zu gestalten.

Herr,
die Straßen unseres Landes mögen Wege sein,
die Menschen zueinander führen.
Keine Angst und kein Vorurteil trenne uns von den Fernen, den Nahen.

Herr,
die Kirchen unseres Landes
mögen heilige Orte sein,
wo wir auf dein Wort hören,
füreinander einen Namen haben
und dein Name geheiligt wird.

Herr,
behüte dieses Land,
segne die Menschen,
die hier wohnen.
Amen.

(Am Vorabend des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Staatsvertrages und im Gedenken an das Kriegsende vor 60 Jahren laden die österreichischen Ordensgemeinschaften gemeinsam mit anderen kirchlichen Gruppierungen zu einem Gebetsnetz ein.)
(http://www.kamillianer.at/archiv/geb_oest.htm)


Lied