World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Ost-Timor, Indonesien, Philippinen

19. - 25. November 2017

Anregungen für Dank und Fürbitte

Wir danken für:

  • das Zeugnis all derer, die sich für ein Ende der Gewalt einsetzen.
  • alle, die für ein größeres Verständnis unter den verschiedenen Religionen arbeiten.
  • die, die den Armen beistehen.
  • Gamelans, Gongs und Bambus-Summer.
  • die Schattenmarionetten, eine alte asiatische Volkskunst, mit der auch die Christen Geschichten aus der Bibel erzählen.
  • den Reis auf fruchtbaren Feldern und den Fisch aus dem warmen Meer.

     

Wir bitten um/ für:

  • den Wiederaufbau von Osttimor als eine stabile und unabhängige Nation.
  • die Heilung all derer, die geliebte Menschen und ihren Lebensgrundlage in religiösen und politischen Konflikten verloren haben.
  • die Christen von Ambon, die nach Jahren des friedlichen Zusammenlebens mit ihren muslimischen Nachbarn nun unter einem langen und tödlichen Konflikt leiden.
  • die Flüchtlinge und die Vertriebenen, die sich danach sehnen, zu ihren Familien und in ihre Heimat zurückzukehren.
  • Frauen, die ihr Land verlassen, um einen Unterhalt für ihre Familien zu verdienen.
  • den Kontakt zwischen den verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen, dass ein tieferes Verständnis und Toleranz statt Hass und Gewalt gesät werden möge.
  • die Regierungen, dass sie der Korruption ein Ende bereiten und nach wahrer Gerechtigkeit und wahrem Frieden für alle streben.
  • Den Menschen von West-Papua, denen ihre Rechte verweigert werden
  • alle, die in entsetzlicher Armut gefangen sind, dass sie Nahrung, Obdach und Sicherheit haben mögen.
  • Alle, die ihr Leben nach Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüchen, Erdrutschen, Stürmen und Tsunamis neu aufbauen müssen.
  • Die Opfer von außergerichtlichen Hinrichtungen und Gewalt in den Philippinen und christliche Einrichtungen, die sich mit Fürsorge und Einsatz für Gerechtigkeit in der Gesellschaft engagieren, sowie für den Aufbau von Rechtsstaatlichkeit und Wiedergutmachung für Opfer.

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Indonesische Musikrichtung hauptsächl. aus Metallophonen mit Klangplatten aus Bronze, Gongs und Trommeln; benutzt bei religiösen Feiern oder zur Begleitung von Tanz, Puppentheater und Schattenspiel.

Ursprüngl. japanischer Drachen Musikbogen/Summer; Bambusbogen, der in Drachen eingebaut wird, um das Summen eines Insekten nachzuahmen.

Insel in den Molukken; hier kam es seit 1950 zu Ausschreitungen zwischen indonesischen Soldaten und der christlichen Bevölkerung.

Gebete

L: Wir beginnen unsere Andacht im Namen Gottes des Vaters,
G: der uns ausgewählt hat, ein Segen zu sein;
L: im Namen des Sohnes,
G: der Mensch wurde wie wir:
L: im Namen des Heiligen Geistes,
G: der uns Weisheit und Stärke vermittelt hat.
L: Schöpfer des Kosmos von Ewigkeit und Zeit:
G: Sei bei uns jetzt.
L: Erlöser der Welt, Heiler der Nationen:
G: Sei bei uns an diesem Ort.
L: Atem allen Lebens, von Menschen nah und fern:
G: Sei bei uns in unseren Herzen.
L: Schöpfer-Erlöser-Erhalter, Gott hier und jetzt:
G: Bewege uns.
Amen.

(vom Schlussgottesdienst des ÖRK-AGAPE-Treffens, 2012, Jakarta/Indonesien)


Herr, lass uns erkennen, dass unser Christentum wie ein Reisfeld ist:
wenn es neu bepflanzt ist, sind die Reisfeldergrenzen sichtbar,
aber, wenn die Pflanzen Wurzeln geschlagen haben und größer werden,
dann verschwinden diese unterteilten Reisfelder langsam
und schon bald erscheint ein einziges riesiges Feld.
Deshalb gib’ uns Wurzeln, die unsere Liebe tragen, und hilf uns,
dass wir in unserer christlichen Gemeinschaft
und in unserem Dienst wachsen,
so dass dein Wille in unserem Leben geschieht,
durch unseren Erlöser,
deinen Sohn,
Jesus Christus.

(Gebet aus den Philippinen, in: A Procession of Prayers, S.174)

Lied